• Vier afrikanische Kinder sitzen vor einer Hütte, im Hintergrund ein Rollstuhl © CBM/Hayduk

Mit unserer politischen Arbeit setzen wir uns für die schwächsten Menschen in Entwicklungsländern ein

Eine Welt zu schaffen, in der niemand mehr beeinträchtigt sein muss, obwohl medizinische Hilfe möglich wäre. Eine Welt zu schaffen, in der Menschen mit Behinderungen in der Mitte der Gesellschaft leben. Diese Vision verlangt, dass sich alle dafür einsetzen – hier setzt unsere politische Arbeit an.

© CBM
Dr. Bärbel Kofler (Mitte), Staatssekretärin im BMZ, besucht das CBM-Partnerkrankenhaus CCBRT in Tansania.

Wir kämpfen dafür, dass Deutschland sich dieser Herausforderung stellt. Armut darf nicht zu Behinderung und Behinderung nicht zu Armut führen. Menschenrechte gelten für alle.

Das darf nicht nur Theorie bleiben, daran erinnert unser Team Politische Arbeit immer wieder – sowohl die Regierung, das Parlament als auch unsere Partner unter den Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit.

Unser Ziel ist, dass Menschen mit Behinderungen im Globalen Süden nicht mehr diskriminiert werden. Sie sollen mitbestimmen und ein besseres Leben führen können. Wir stehen für eine inklusive Entwicklung, die allen Menschen auf der Welt die gleichen Rechte und Chancen einräumt.

Inklusion und Teilhabe erfordern Strategien und Konzepte, die alle Menschen von Anfang an mitdenken. Wichtig sind dafür verbindliche Vorgaben der Geberländer sowie finanzielle Mittel für Inklusion. Erfahren Sie weiter unten mehr über unsere Forderungen im Bereich politische Arbeit.

Unsere Forderungen

  • Rollstuhlnutzer

    Zugänglichkeit von Transport, Information, Kommunikation und Technologie für alle

  • Haken

    Transparenz, klare Verantwortlichkeiten, Datenerhebung und Fortschrittsmessung sind essenziell

  • Sieben Figuren bilden eine Gruppe

    Beteiligung von Menschen mit Behinderungen und ihren Selbstvertretungsorganisationen an allen Entwicklungsprozessen muss sichergestellt sein

  • Weltkugel

    Global vergleichbare Daten müssen systematisch gesammelt und nach Behinderung aufgeschlüsselt werden.

Weitere aktuelle Informationen zu unserer Arbeit finden Sie auf unserem Twitter-Account @cbmDeutschland.

Zum Download

  • Mann mit Blindenstock beugt sich zu einer Kuh und streichelt sie am Maul

    Grundlagen inklusiver Entwicklung

    pdf176.6KB, barrierefrei

    Inklusive Entwicklung hat zum Ziel, allen Menschen auf der Welt die gleichen Rechte und Chancen einzuräumen. Im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention und der Agenda 2030 setzt sich die CBM dafür ein.

    Herunterladen
  • Text mit Überschrift: Antworten der Parteien auf unsere Wahlprüfsteine 2021

    Erwartungen der CBM an eine feministische Entwicklungspolitik

    pdf487.2KB, barrierefrei

    Wir begrüßen die Neuausrichtung des Entwicklungsministeriums hin zu einer feministischen Entwicklungspolitik. Für eine erfolgreiche Umsetzung ist es jedoch entscheidend, dass sie auf einem breiten menschenrechtlichen Mandat steht – und dass sie den Fokus auf Gleichheit, Vielfalt und Nicht-Diskriminierung aller verletzlichen Personengruppen legt. Die CBM richtet daher fünf Forderungen an die Bundesregierung.

    Herunterladen

Starke Argumente und Rahmenbedingungen unserer politischen Arbeit

Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen

Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) deckt grundsätzlich alle Lebensbereiche ab – vom Recht auf Gesundheit, auf Bildung bis hin zu kultureller und politischer Teilhabe. Sie begreift Behinderung nicht als medizinisches Problem, sondern als gesellschaftliches. Denn: Wegen einer Beeinträchtigung ist man nicht behindert – man wird behindert. Deshalb nennt die UN-BRK klare Prinzipien, die eine Gesellschaft befolgen muss, die Menschenrechte für Menschen mit Behinderungen zu verwirklichen. Dazu gehören z.B. Nicht-Diskriminierung, Chancengerechtigkeit oder Barrierefreiheit.

So wird klar: Menschen mit Behinderungen sollen, wie alle anderen auch, an sämtlichen Lebensbereichen der Gesellschaft teilhaben.

 

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Am 25. September 2015 haben 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (UN) die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Ziel ist es weltweite Armut zu bekämpfen, die Lebensverhältnisse aller Menschen dauerhaft zu verbessern und unseren Planeten zu schützen.

Menschen mit Behinderungen sind in acht der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) explizit erwähnt – oder als Teil vulnerabler Personengruppen. So können sie insbesondere in den Bereichen Bildung, Sanitärversorgung, Beschäftigung oder Infrastruktur auf spezielle Unterstützung hoffen.

Die CBM begleitet die Umsetzung beider Rahmenwerke eng, um dafür zu sorgen, dass sich die Lebenswirklichkeit von Menschen mit Behinderungen nachhaltig verbessert.

 

Unser Team Politische Arbeit