• Vier afrikanische Kinder sitzen vor einer Hütte, im Hintergrund ein Rollstuhl © CBM/Hayduk

Mit unserer politischen Arbeit setzen wir uns für die schwächsten Menschen in Entwicklungsländern ein

Eine Welt zu schaffen, in der niemand mehr beeinträchtigt sein muss, obwohl ihm die Medizin eigentlich helfen könnte. Eine Welt zu schaffen, in der Menschen mit Behinderungen in der Mitte der Gesellschaft leben. Diese Vision verlangt, dass sich alle dafür einsetzen – hier setzt unsere politische Arbeit an.

Gruppenbild © Bundesregierung/Jochen Eckel
Wie kann die Gesellschaft bei der Umsetzung der Agenda 2030 (UN-Nachhaltigkeitsziele) künftig mehr mitreden? Das war eines der Themen beim Gespräch des Verbands Entwicklungspolitik (VENRO) mit der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel (Mitte vorn) im Februar 2020. Zweite Reihe, 3. v. r.: CBM-Mitarbeiter und VENRO-Vorstandsmitglied Michael Herbst

Wir kämpfen dafür, dass Deutschland sich dieser Herausforderung stellt. Armut darf nicht zu Behinderung und Behinderung nicht zu Armut führen. Menschenrechte gelten für alle.

Das darf nicht nur Theorie bleiben, daran erinnert unser Team Politische Arbeit immer wieder – sowohl die Regierung, das Parlament als auch unsere Partner unter den Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit.

Unser Ziel ist, dass Menschen mit Behinderungen im Globalen Süden nicht mehr diskriminiert werden. Sie sollen mitbestimmen und ein besseres Leben führen können. Wir stehen für eine inklusive Entwicklung, die allen Menschen auf der Welt die gleichen Rechte und Chancen einräumt.

Inklusion und Teilhabe erfordern Strategien und Konzepte, die alle Menschen von Anfang an mitdenken. Wichtig sind dafür verbindliche Vorgaben der Geberländer sowie finanzielle Mittel für Inklusion. Erfahren Sie weiter unten mehr über unsere Forderungen im Bereich politische Arbeit.

Aktuelle Themen

Fotoausstellung Silent Tears – Starke Frauen!

Sie werden diskriminiert und stigmatisiert: Frauen mit Behinderungen. Ihre vermeintliche Hilflosigkeit macht die Gefahr groß, dass sie Opfer von Gewalt werden. Mit der multimedialen Ausstellung "Silent Tears/Stille Tränen" wollen wir auf ihre Situation aufmerksam machen – und die Sichtbarkeit und Stärke der Frauen fördern:

Fotoausstellung: Silent Tears

"Schaut hin" – Perspektiven von Hermann Gröhe zum Ökumenischen Kirchentag 2021

"Wie erlebt ein Mensch am Rande der Gesellschaft diese Gesellschaft? Wir müssen lernen, verschiedene Wahrnehmungen zusammenzuführen!" betonte Hermann Gröhe im Gespräch mit CBM-Mitarbeiter Jan-Thilo Klimisch, in dem es um Christsein, entwicklungspolitische Überzeugungen und Inklusion ging.

Zum Auftakt des dritten Ökumenischen Kirchentages (ÖKT) 2021 hatten sich der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Gröhe und Klimisch zu einem digitalen Live-Gespräch getroffen, bei dem viele Interessierte zugeschaltet waren. Im Videomitschnitt erfahren Sie auch mehr über Gröhes Besuch in einem CBM-geförderten Krankenhaus in Äthiopien.

Zum Download

  • Mann mit Blindenstock beugt sich zu einer Kuh und streichelt sie am Maul

    Grundlagen inklusiver Entwicklung

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    Inklusive Entwicklung hat zum Ziel, allen Menschen auf der Welt die gleichen Rechte und Chancen einzuräumen. Im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention und der Agenda 2030 setzt sich die CBM dafür ein.

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  • Text mit Überschrift: Antworten der Parteien auf unsere Wahlprüfsteine 2021

    Erwartungen der CBM an eine feministische Entwicklungspolitik

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    Wir begrüßen die Neuausrichtung des Entwicklungsministeriums hin zu einer feministischen Entwicklungspolitik. Für eine erfolgreiche Umsetzung ist es jedoch entscheidend, dass sie auf einem breiten menschenrechtlichen Mandat steht – und dass sie den Fokus auf Gleichheit, Vielfalt und Nicht-Diskriminierung aller verletzlichen Personengruppen legt. Die CBM richtet daher fünf Forderungen an die Bundesregierung.

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Starke Argumente und Rahmenbedingungen unserer politischen Arbeit

Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen

Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) deckt grundsätzlich alle Lebensbereiche ab – vom Recht auf Gesundheit, auf Bildung bis hin zu kultureller und politischer Teilhabe. Sie begreift Behinderung nicht als medizinisches Problem, sondern als gesellschaftliches. Denn: Wegen einer Beeinträchtigung ist man nicht behindert – man wird behindert. Deshalb nennt die UN-BRK klare Prinzipien, die eine Gesellschaft befolgen muss, die Menschenrechte für Menschen mit Behinderungen zu verwirklichen. Dazu gehören z.B. Nicht-Diskriminierung, Chancengerechtigkeit oder Barrierefreiheit.

So wird klar: Menschen mit Behinderungen sollen, wie alle anderen auch, an sämtlichen Lebensbereichen der Gesellschaft teilhaben.

 

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Am 25. September 2015 haben 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (UN) die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Ziel ist es weltweite Armut zu bekämpfen, die Lebensverhältnisse aller Menschen dauerhaft zu verbessern und unseren Planeten zu schützen.

Menschen mit Behinderungen sind in acht der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) explizit erwähnt – oder als Teil vulnerabler Personengruppen. So können sie insbesondere in den Bereichen Bildung, Sanitärversorgung, Beschäftigung oder Infrastruktur auf spezielle Unterstützung hoffen.

Die CBM begleitet die Umsetzung beider Rahmenwerke eng, um dafür zu sorgen, dass sich die Lebenswirklichkeit von Menschen mit Behinderungen nachhaltig verbessert.

 

Unser Team Politische Arbeit