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Es macht mich glücklich zu sehen, wenn jemand geheilt wird.

Debisa Woldie Fentaye (22)

Weil Augenlicht kostbar ist – werden Sie AugenlichtRetter!

Sie geht kilometerweit. Querfeldein, über unbefestigte Straßen hin zu abgelegenen Dörfern. Dort klopft sie an jede Haustür. Jede Hürde nimmt sie in Kauf. Die 22-jährige Debisa hat nur ein Ziel: Menschen finden, die an der bakteriellen Augenentzündung Trachom erkrankt sind. Denn unbehandelt führt sie zur Erblindung.

Gemeinsam Blindheit vorbeugen

In Entwicklungsländern erhöht eine Sehbehinderung das Risiko von Armut und Armut erhöht das Risiko von Sehbehinderungen. Denn oft können Betroffene nicht zur Schule gehen, keine Ausbildung machen und nie einen Beruf erlernen. Aber 75 Prozent aller Sehbehinderungen sind vermeidbar oder heilbar. Bereits 9 Euro im Monat reichen aus, um Blindheit zu vermeiden.

Als AugenlichtRetter setzen Sie sich für den Aufbau langfristiger und nachhaltiger Hilfe in armen Ländern ein. Durch Ihre Spenden können wir:

  • Grafik eines Menschen

    Ärzte und Pflegekräfte ausbilden

  • Grafik gestapelter Handtücher

    neue Kliniken bauen und ausstatten

  • Grafik eines Stetoskop

    Reihenuntersuchungen an Schulen organisieren

  • Grafik eines Auges

    Augenoperationen durchführen

Um Augenlicht zu retten, ist kein Weg zu weit

© CBM/Hayduk
Neben den Augenuntersuchungen spricht Debisa (rotes Shirt) viel mit den Menschen in ihrem Distrikt, um sie über die Gefahren von Trachom aufzuklären.

In Debisas Heimat Äthiopien schweben rund 75 Millionen Menschen in der Gefahr, sicht mit der schrecklichen Augenkrankheit Trachom zu infizieren. Denn: Das Land hat die höchste Trachom-Rate weltweit! Doch die Erkrankung lässt sich bekämpfen. An vorderster Front bei diesem Kampf steht Debisa.

Als CBM-Gemeindehelferin ist es ihre Aufgabe, alle Bewohner ihres Distrikts zu untersuchen. Tränen die Augen? Blendet die Sonne? Kratzen die Wimpern über die Hornhaut? Diese Fragen stehen dabei im Fokus ihrer Untersuchungen. Wenn etwas zutrifft, weiß die 22-Jährige: Es handelt sich um Trachom.

Patientengespräch in einer äthiopischen Gesundheitsstation © CBM/Hayduk
Hilft nur noch eine Lid-OP, begleitet Debisa die Patienten zur nächsten Gesundheitsstation.

Gemeinsam zur rettenden Operation

Erkrankte versorgt Debisa mit Antibiotika. Menschen, bei denen die Krankheit schon die Wimpern nach innen gebogen hat, sodass sie mit jedem Lidschlag das Auge zerkratzen, bringt sie zur rettenden Lid-OP in die nächste Gesundheitsstation. Und nie lässt ihr Elan nach: "Es macht mich glücklich, wenn jemand geheilt wird", sagt sie.

Ihre Mühe zahlt sich indes aus. "Früher gab es hier sehr viele weit fortgeschrittene Fälle von Trachom", berichtet sie. Doch das werde langsam weniger, erklärt Debisa und fügt lächelnd hinzu: "Dank der Hilfe von CBM-Spenderinnen und -Spendern."