Ein Mann schaut mit gerunzelter Stirn auf die zwei Finger, die ihm jemand vors Gesicht hält.

Die Heilung des blinden Bartimäus

Schon im Kindergottesdienst wird die Geschichte des blinden Bartimäus gerne erzählt. Ihre plastische Botschaft können Sie mit unseren kostenlosen Materialien zum Download mit Ihrer Gemeinde von verschiedenen Seiten beleuchten. Wir arbeiten im Gottesdienstentwurf den Aspekt der Heilung und der Inklusion heraus.

Gottesdienstentwurf zum kostenlosen Download

  • Ein Mann und ein Kind mit gebeugtem Kopf und zum Gebet zusammengelegten Handflächen

    Was willst du, Bartimäus?

    pdf4.2MB, barrierefrei

    Helfen auf Augenhöhe – ein Gottesdienstentwurf für Estomihi 2026: exegetische Überlegungen, Gedanken aus der inklusiven Theologie, eine ausgearbeitete Predigt, Fürbitten, Segen, eine Kollektenempfehlung, Ideen für eine Gruppenarbeit.

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Was bedeutet eigentlich Heilung? Heilung ist mehr als Gesundwerden. Es ist ein Geschenk, wenn eine Krankheit oder Behinderung im medizinischen Sinn geheilt werden kann. Wenn Jesus in den Evangelien als der Heiland beschrieben wird, der Heilungen bewirkt, dann bedeutet das aber noch viel mehr. Jesus ist in die Welt gekommen, damit die Menschen ein erfülltes Leben haben.

Eine Frau und ein Mann, beide um die 60, umarmen sich lachend.
Marc (r.) aus Ruanda umarmt freudestrahlend seine Frau. Nach der OP am Grauen Star kann er endlich wieder sehen! Ganz oben im Bild war er noch blind.

Der blinde Bartimäus wird in der bekannten biblischen Geschichte als Bettler beschrieben, der keinen Platz in der Gemeinschaft hat und auf Almosen angewiesen ist. Er bekommt durch die Begegnung mit Jesus nicht nur sein Augenlicht geschenkt.

Er kann auch ein neues Leben beginnen. Er steht nicht mehr am Rand der Gesellschaft. Er kann jetzt entscheiden, wie er leben möchte. Er schließt sich dem Jüngerkreis an. Die Nachfolge Jesu ist nicht nur eine Herausforderung durch das Wanderleben, sondern auch durch das Zusammenleben mit ganz verschiedenen Menschen.

Die Christoffel-Blindenmission (CBM) macht in ihrer weltweiten Arbeit beide Erfahrungen: Menschen können im medizinischen Sinn geheilt werden oder ihnen wird ein Leben ermöglicht, das trotz der Einschränkung selbstbestimmt und nach eigener Einschätzung wertvoll ist. Sie nehmen ihr Leben selbst in die Hand und leben in der Gemeinschaft mit anderen Menschen.

Ein Geschenk für Valentine

Den ganzen Menschen heilen wie Jesus, das können wir nicht. Aber für medizinische Hilfe sorgen, damit Menschen sehen können – statt mit vermeidbarer Blindheit zu leben: Das können wir schon, dank engagierter CBM-Spenderinnen und -Spender! Ein Beispiel für solche engagierte Hilfe ist die kleine Valentine. Sie lebt in Kamerun, am Rand der Gesellschaft, in Armut und Verzweiflung – wie der blinde Bartimäus. Valentines Eltern wünschen sich für ihr Kind ein erfülltes Leben. Doch der Graue Star hat dem kleinen Mädchen das Augenlicht geraubt.

Ein etwa achtjähriges Mädchen steht vor einer gemauerten Zimmerwand. Das Kind hat auffallend weiße Pupillen.
Valentine hat Grauen Star. Ihre Familie fragt sich: Kann es für sie ein gutes Leben geben?

Die ganze Familie ist traurig und niedergeschlagen. Kann es für Valentine überhaupt ein gutes Leben geben? Die Kleinbauern haben wenig Geld und wenig Hoffnung, dass Hilfe möglich ist.

Wie ein Wunder

Dank CBM-Spenderinnen und Spendern tut sich unverhofft eine Tür auf – und die Achtjährige bekommt in der Esther-Binder-Klinik in Mokong Hilfe. Valentine wird operiert und kann danach tatsächlich sehen. Für die Familie ist das ein wundervolles Geschenk!

Helfen Sie mit, dass noch mehr Kinder operiert werden können! Eine Graue-Star-Operation unter Vollnarkose für ein Kind wie Valentine kostet 125 Euro.

Jetzt spenden

Video-Podcast: Ernst Jakob Christoffel und die blinden Kinder

Ein Mann, eine Frau und einige Jugendliche betasten ein Flugzeugmodell und das Modell  eines Gebäudes; in der Mitte ein Video-Play-Button

Im 16-minütigen Video-Podcast erfahren Sie mehr über den Gründer der CBM und Pionier der Inklusion, Ernst Jakob Christoffel.

Er hat Anfang des 19. Jahrhunderts in Sivas in Kleinasien (heute Türkei) viele blinde Menschen gesehen, die nichts anderes tun konnten als zu betteln.

Das hat ihn nicht losgelassen! Er bekam den brennenden Wunsch, ihnen zu helfen und ein besseres Leben zu ermöglichen. Ab Minute 7:34 wird im Podcast auch die Geschichte des blinden Bartimäus erzählt.

Video: Augenlicht für Josué!

Ein Junge mit auffallend weißen Pupillen.

Der kleine Josué aus der Demokratischen Republik Kongo hat Ähnliches erlebt wie der blinde Bartimäus in Neuen Testament!

Sehen Sie im vierminütigen Video Josués Geschichte:

Flyer Bartimäus – jetzt bestellen

Übereinanderliegende Blätter mit Text und Fotos eines kleinen Jungen.
Flyer Bartimäus zum Verteilen – mit Infos über die Augenkrankheit Grauer Star, die CBM und mit der Geschichte des kleinen Josué

Bestellen Sie den Flyer "CBM trifft Bartimäus" für die Besucherinnen und Besucher Ihres Gottesdienstes oder Ihrer Gemeindeveranstaltung:

Er enthält Informationen über die Christoffel-Blindenmission (CBM) und ihre Arbeit, die Augenkrankheit Grauer Star – und die Geschichte des kleinen Josué aus der Demokratischen Republik Kongo, der Grauen Star hatte.

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