Ein Mann mit Unterarmstützen steht vor den Trümmern eines Hauses © CBM/Hayduk

Lebensbedrohlich: Naturkatastrophen in Afrika, Asien und Lateinamerika

Der Wirbelsturm Idai fegt über Simbabwe hinweg und hinterlässt eine Schneise der Verwüstung. Er bringt Tod und Zerstörung: Menschen sterben in Schlammmassen, unter einstürzenden Häusern und Bäumen, die lebenswichtige Ernte wird vernichtet, Straßen zerstört.

Ein Mann mit Unterarmstützen und ein Mann mit T-Shirt, auf dem CBM steht, gehen an zerstörten Häusern vorbei. © CBM/Hayduk
Jafnos (r.) berichtet Allen Chaitezvi vom CBM-Nothilfeteam über eine Lebensmittelverteilung: "Menschen mit Behinderungen waren gefährdet, einfach niedergetrampelt zu werden. Es muss eine Vorplanung geben!"

Idai bringt im März 2019 in Simbabwe Chaos und Not. Jafnos hat die Naturkatastrophe überlebt. Der 60-jährige gehbehinderte Mann erzählt: "Im Haus hinter mir lebte eine Familie, die mir immer geholfen hat. Vater, Mutter und drei kleine Kinder. Sie wurden alle weggespült." Fast 100 Menschen kamen in Jafnos' Nachbarschaft um. Er selbst hat wohl nur überlebt, weil er gerade nicht zuhause war. Denn der Wirbelsturm und die heftigen Regenfälle brachten den nahegelegenen Berg zum Rutschen – und viele andere in Simbabwe.

Hilferufe bei Katastrophen in CBM-Projektländern

Katastrophen wie die vom Wirbelsturm Idai im Frühjahr 2019 sind in unseren Projektländern leider keine Seltenheit! Alle paar Monate ereilen uns Hilferufe unserer Partner in Afrika, Asien oder Lateinamerika. Dann heißt es, schnell zu handeln. Und dann ist es wichtig, dass wir vorbereitet sind und – dank Spenderinnen und Spendern – Nothilfe für Menschen mit Behinderungen leisten können.

Behinderte Menschen brauchen besondere Nothilfe

Jafnos erinnert sich an die Katastrophe nach der Katastrophe: "Da war Hunger, da gab es nichts in den Läden, und als Lebensmittel verteilt wurden, herrschte Chaos." Die Menschen seien übereinander gekrochen, um an einen Sack Mais heranzukommen. Jafnos: "Menschen mit Behinderungen waren gefährdet, einfach niedergetrampelt zu werden. Es muss eine Vorplanung geben und eine Kategorisierung!"

Mit Ihnen vorsorgen!

Damit die CBM Menschen mit Behinderungen in der Not planvoll helfen kann, brauchen wir Ihre Unterstützung.

"Ich überlebe dank CBM-Partner Jairos Jiri!"

Im Rollstuhl sitzende Frau hält ein Huhn auf dem Schoß, vor ihr ein kleiner Hund © CBM/Hayduk
Tsotsowani ist Witwe und dankbar, dass sie dank CBM-Spenderinnen- und -Spendern für sich und ihre sechs Enkelkinder zu essen hat.

Tsotsowani (71) hat Lepra und benötigt einen Rollstuhl. Sie lebt wie Jafnos in Simbabwe. Die Witwe kümmert sich um sechs Enkel! Mit den Kindern lebt sie in einem Gebiet, in dem es wegen des extremen Klimas immer wieder zu Hungersnöten kommt.

Vom CBM-Partner Jairos Jiri bekam sie Unterstützung, weil alles Lebensnotwendige knapp wurde: einen Rollstuhl, Ziegen und Hühner sowie eine Parzelle im Gemeinschaftsgarten. Für die lebensverbessernde Hilfe ist sie sehr dankbar: "Ich wäre jetzt schon tot! Ich überlebe wegen Jairos Jiri!"

Tsotsowani und ihre Enkelkinder sind nur ein Beispiel für das, was Menschen in armen Regionen bei (Natur-)Katastrophen erleiden!

Ihre Unterstützung hilft Menschen zu überleben!

Porträt eines Mannes © CBM
Roland Schlott, Leiter des CBM-Teams für humanitäre Hilfe

Die Not ist komplex: Katastrophensituationen führen oft dazu, dass überlebende Menschen fliehen und hungern müssen, kein Dach mehr über dem Kopf haben und in lebensbedrohlichen Umständen leben.

Verschmutztes Wasser, begrenzter Zugang zu medizinischer Versorgung und die Evakuierung der Bevölkerung in Gebiete mit schlechten hygienischen Bedingungen erhöhen dann die Gefahr, dass Krankheiten wie Cholera und Malaria ausbrechen. Die Lebensitutation der Opfer bleibt auch lange nach der Katastrophe gefährlich. Und Menschen mit Behinderungen gehören zu den schwächsten unter den Betroffenen.

"Viele ohnehin arme Menschen mit Behinderungen geraten durch Schäden nach Wirbelstürmen, bei Überschwemmungen oder Dürren in die extreme Armut", weiß Roland Schlott, Leiter des CBM-Teams für humanitäre Hilfe. "Für sie ist es wichtig, Unterstützung zum Überleben zu bekommen – und eine Perspektive auf eine bessere Lebensqualität."

Spenden. Helfen. Not lindern.

Ermöglichen Sie schnelle Hilfe im Katastrophenfall! Durch Ihre Spende heute können wir im Krisenfall sofort vor Ort sein und erste Hilfsmaßnahmen leisten, zum Beispiel wie in den Überschwemmungsgebieten in Niger. Dabei liegt der Fokus auf Menschen mit Behinderungen. Durch unsere Nothilfe-Programme ermöglichen Sie eine rasche Versorgung bei Katastrophen.

  • Trinkflasche, Decke, Säckchen mit Bohnen
    30
    Spenden

    Nothilfe Hilfsgüter

    Helfen Sie nach einer Katastrophe: Mit einem Nothilfepaket sorgen Sie dafür, dass Hilfsgüter wie Essen, Wasser, Decken und Hygieneartikel zu Menschen in Not kommen.

  • Erste-Hilfe-Koffer
    100
    Spenden

    Nothilfe Medizin

    Mit einem medizinischen Nothilfepaket helfen Sie Menschen nach einer Katastrophe mit sterilem Verbandsmaterial, Druckverbänden, Skalpellen und auch Hörhilfen.

  • Ein Zelt mit vielen Menschen
    500
    Spenden

    Nothilfe Zelt

    Spenden Sie ein Nothilfezelt und verhelfen Sie so Menschen nach einer Katastrophe zu einer Unterkunft.