Im Vordergrund eine überflutete, schlammige Straße. Im Hintergrund ein Haus mit mehreren Menschen. © picture alliance / ZUMAPRESS.com

Lebensbedrohliche Naturkatastrophen in Afrika, Asien und Lateinamerika

Wochenlang hatte es nur noch gegossen – und das Ausmaß der Regenfälle war für den 54-jährigen Belko Idi und seine Nachbarn in der nigrischen Haupstadt Niamey in Afrika zum Horror: Hilflos mussten sie Ende 2020 zusehen, wie Haus um Haus durch die starken, anhaltenden Regenfälle zerstört und weggespült wurden.

"Die meisten Häuser in dieser Gegend sind aus Lehm und Stroh. Sie halten diesen schweren Regenfällen nicht Stand. Wir mussten zusehen, wie ein Haus nach dem anderen einfach zusammenbrach", berichtete er Laura Fultang vom UN-Amt für die Koordination humanitärer Angelegenheiten.

Nur die Flucht rettet Leben

Als die Flut einsetzte, erzählte Belko Idi weiter, unternahmen er und die Nachbarn alles Erdenkliche, um zu verhindern, dass die Wassermassen in die Häuser eindrangen. Eilig schichteten sie Sandsäcke übereinander – aber es half nicht. "Der Klimawandel ist bei uns angekommen. Niemals zuvor trat der Niger derart über seine Ufer wie jetzt."

Auch das Haus von Belko Idi war komplett überflutet und unbewohnbar. Er und seine Familie flüchteten ins 40 km entfernte Dalwey – aus Angst, seine Familie könnte sich durch das verschmutzte Wasser mit Krankheiten infizieren.

Zerstörung, Flucht und Not

Belko Idi und seine Familie in Niger sind nur ein Beispiel für das, was Menschen in armen Regionen, die von (Natur-)Katastrophen betroffen sind, erleiden – und das mitten in der Corona-Pandemie.

Betroffene Menschen werden noch ärmer

"Einige Familien werden durch die Schäden der Überschwemmungen auf unbestimmte Zeit zurück in die extreme Armut rutschen", befürchtet CBM-Landesdirektor für Niger, Boureima Adamou.

Lebensbedrohliche Situationen für Menschen mit Behinderungen

Verschmutztes Wasser, begrenzter Zugang zu medizinischer Versorgung und die Evakuierung der Bevölkerung in Gebiete mit schlechten hygienischen Bedingungen erhöhen in Katastrophensituationen zudem die Gefahr, dass Krankheiten wie Cholera und Malaria ausbrechen.

Wie in Niger erleiden viele Menschen in anderen Ländern Afrikas, aber auch in Asien und Lateinamerika immer wieder ähnliche lebensbedrohliche Situationen bei Katastrophen. Dann ist es wichtig, dass die CBM hilft, insbesondere Menschen mit Behinderungen. Denn gerade sie werden bei großen Hilfaktionen oft zu wenig berücksichtigt. Damit wir Menschen mit Behinderungen in der Notsituation medizinisch versorgen und Wasser und Lebensmittel oder Hilfsmittel (z.B. Brillen, Krücken und Rollstühle) verteilen können, brauchen wir Ihre Unterstützung!

Spenden. Helfen. Not lindern.

Ermöglichen Sie schnelle Hilfe im Katastrophenfall! Durch Ihre Spende heute können wir im Krisenfall sofort vor Ort sein und erste Hilfsmaßnahmen leisten, zum Beispiel wie in den Überschwemmungsgebieten in Niger. Dabei liegt der Fokus auf Menschen mit Behinderungen. Durch unsere Nothilfe-Programme ermöglichen Sie eine rasche Versorgung bei Katastrophen.

  • Trinkflasche, Decke, Säckchen mit Bohnen
    30
    Spenden

    Nothilfe Hilfsgüter

    Helfen Sie nach einer Katastrophe: Mit einem Nothilfepaket sorgen Sie dafür, dass Hilfsgüter wie Essen, Wasser, Decken und Hygieneartikel zu Menschen in Not kommen.

  • Erste-Hilfe-Koffer
    100
    Spenden

    Nothilfe Medizin

    Mit einem medizinischen Nothilfepaket helfen Sie Menschen nach einer Katastrophe mit sterilem Verbandsmaterial, Druckverbänden, Skalpellen und auch Hörhilfen.

  • Ein Zelt mit vielen Menschen
    500
    Spenden

    Nothilfe Zelt

    Spenden Sie ein Nothilfezelt und verhelfen Sie so Menschen nach einer Katastrophe zu einer Unterkunft.