Geflüchtete Kinder mit Behinderungen brauchen unsere Hilfe
Unser Projektgebiet in der Turkana-Region ist nicht nur von Naturkatastrophen betroffen. Konflikte und große Fluchtbewegungen aus den Nachbarländern verschärfen die schwierige Lage. Zehntausende Familien leben in Camps und Gemeinden, die den Geflüchteten Zuflucht gewähren. Viele Menschen sind ständig auf der Suche nach Wasser und wissen nie, ob das Essen für ihre Familien reicht.
Kein Unterricht für Kinder mit Behinderungen
Abgeschiedenheit, eingeschränkte Bewegungsfreiheit und die instabile Sicherheitslage machen es den Menschen schwer, Arbeit, Bildung und medizinischer Versorgung zu erhalten. Vor allem Kinder mit Behinderungen haben nur eingeschränkten Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung. Die Lehrerinnen und Lehrer sind oft nicht dafür ausgebildet, ihren Unterricht inklusiv zu gestalten – und geeignetes Lern- und Lehrmaterial gibt es nicht.
Keine Bildung – keine Arbeit – kein Einkommen
All diese diese Faktoren führen dazu, dass es für Kinder mit Behinderungen besonders schwer ist, eine gute Schulbildung zu bekommen. Wer keinen Schulplatz hat oder keine Chance, dem nicht für Kinder mit Behinderungen angpassten Unterricht zu folgen, kann später keinen Schulabschluss machen. Das hat weitreichende, langfristige Folgen: Die betroffenen Kinder können später keine Ausbildung machen und haben kaum Chancen, einmal ihren Lebensunterhalt selbst verdienen zu können.