Eigentlich reicht es, regelmäßig Hände und Gesicht zu waschen, um sich nicht mit der bakteriellen Augeninfektion Trachom anzustecken. Das klingt so einfach! Aber in Ländern, in denen Trachominfektionen verbreitet sind, ist das manchmal gar nicht möglich.
Auch in Äthiopien ist sauberes Wasser Mangelware – von fließendem, sauberen Wasser können viele nur träumen. Für einen Kanister mit wenigen Litern Wasser müssen arme Familien oft kilometerweit laufen. Denn es gibt zu wenig Brunnen, viele schöpfen das Wasser aus Tümpeln.
Die CBM arbeitet schon seit den 60er Jahren kontinuierlich dafür, Trachom weltweit einzudämmen. 2002 waren laut WHO noch 1,5 Milliarden Menschen weltweit der Gefahr von Trachom ausgesetzt. Heute sind es 94 Prozent weniger als zu Beginn des Jahrtausends, ein immenser Fortschritt!