Unvorstellbares Leid durch Tod und Zerstörung
"Unser Haus bewegte sich ... das heißt, es neigte sich zur Seite. Es war der Horror. Wir versuchten, wegzurennen", erzählt eine Überlebende aus Caracas. Die Hauptstadt und einige Regionen an der Nordküste des Landes sind am schlimmsten von der Wucht des Bebens betroffen. Wohngebäude liegen in Trümmern, begruben ihre Bewohner unter sich. Teile wichtiger Infrastruktur wurden zerstört. Der wichtige internationale Flughafen "Maiquetía International Airport" musste geschlossen werden, was die Versorgungslage noch schwieriger macht.
Schon vor dem Erdbeben lebten laut den Vereinten Nationen (UN) fast acht Millionen Menschen in Armut und waren auf humanitäre Hilfe angewiesen. Nach den Erdbeben ist das Land ist im Ausnahmezustand! Der nationale Notstand musste ausgerufen werden.
Rettungskräfte haben tagelang nach Überlebenden gesucht. Die Einsatzkräfte werden weiterhin mit der Versorgung der überlebenden Erdbebenopfer beschäftigt sein – und mit Aufräumarbeiten. Es wird vermutlich Jahre dauern, bis sich für die Opfer des Bebens die Lage normalisiert.
In Venezuela hat die CBM derzeit keine eigenen Partnerprojekte. Doch ihre Partnerorganisation ZOA plant Hilfe in den am stärksten betroffenen Regionen.