In einer Hütte sitzt ein etwa dreijähriges Mädchen auf dem Schoß einer traurig wirkenden Frau.
Sie stößt sich an allem, weil sie es nicht mehr sehen kann.
Mondestas Großmutter

Grauer Star ist heilbar – schenken Sie Augenlicht!

Die Nachbarskinder geben sich nicht mit ihr ab. Sie rufen sie "Kipofu", auf Deutsch: blindes
Mädchen. Blind ist Mondesta, weil die Augenkrankheit Grauer Star ihr das Augenlicht geraubt hat. Die CBM setzt sich im Projekt "Augenlicht schenken" dafür ein, dass blinde und sehbehinderte Menschen wie Mondesta ihr Augenlicht zurückerhalten.

Eine Frau in OP-Kleidung trägt ein kleines Mädchen im blauen OP-Hemd über einen Flur. Eine andere Frau sitzt an der Flurwand.
Die anderen Kinder lassen Mondesta nicht mitspielen. Sie nennen die Dreijährige "Kibufo"! Das heißt auf Deutsch: das blinde Mädchen.

Mondestas Sehprobleme sind richtig schlimm geworden. "Wenn ihr etwas herunterfällt, kann sie es nicht mehr wiederfinden“, erzählt Mondestas Vater. Und es fällt der Dreijährigen zunehmend schwerer, sich zu orientieren. Mondestas Mutter hat die beiden verlassen, deshalb ist die Kleine jetzt bei ihrer Großmutter, wenn der Vater als Motorradtaxifahrer oder auf dem Feld arbeitet. Mondestas Oma lässt die Kleine nicht mehr allein herumlaufen.

Zu viele Gefahren für ein blindes Kind

"Es gibt hier zu viele Gefahren für ein blindes Kind", erklärt sie und deutet auf die Schlaglöcher im Weg, der an der Lehmhütte der armen Familie vorbeiführt, und auf die Büsche und Bäume, deren niedrige Äste drohen, Mondesta ins Gesicht zu schlagen. "Sie stößt sich an allem, weil sie es nicht mehr sehen kann", erzählt die Oma. Die Sorgenfalten graben sich dabei noch tiefer in ihr Gesicht. Weil die Sehprobleme der Kleinen immer größer wurden, bringt sie das Mädchen ins nächste Krankenhaus in der Stadt Geita. Jetzt wissen Oma und Vater, warum ihre Kleine solche Probleme hat. "Uns wurde gesagt, Mondesta hat Grauen Star. Davon hatten wir noch nie zuvor gehört", sagt die Oma. Sie weiß jetzt auch, dass die Kleine eine Operation braucht, dringend. Aber die Familie ist arm. Sie hat dafür kein Geld.

Was Spenderinnen und Spender möglich machen

Eine Frau untersucht die Augen eines etwa dreijährigen Kindes, das auf dem Schoß einer älteren Frau sitzt. Ein Mann schaut zu.
Dr. Evarista Mgaya und Dr. Heiko Philippin untersuchen Mondestas Augen.

In dem kleinen Krankenhaus, das Mondestas Oma aufgesucht hat, können Kinder nicht behandelt werden, darum wird die Familie nach Mwanza verwiesen, ans "Bugando Medical Centre" ganz im Norden Tansanias. Dank CBM-Spenderinnen und -Spendern werden dort arme Kinder wie Mondesta kostenlos operiert. Und deshalb kommt Hilfe für Monde, wie die Kleine liebevoll von ihrer Oma genannt wird! Die Kinderaugenärztin Dr. Evarista Mgaya macht sich auf den weiten Weg zu dem Mädchen, begleitet von ihrem ehemaligen Ausbilder, dem deutschen Augenarzt Dr. Heiko Philippin. 

Es gibt Hoffnung, doch die Zeit drängt

Gemeinsam untersuchen sie Monde und kommen zum gleichen Schluss: "Es sieht so aus, als würde sich der Graue Star bei Mondesta gut operieren lassen", erklärt Dr. Evarista. Aber die Zeit drängt – Monde muss möglichst bald von den trüben Linsen befreit werden, um noch ein gutes Sehen entwickeln zu können. Das Ärzte-Team bietet an, Monde und ihre Oma direkt mitzunehmen ins vier Autostunden entfernte Bugando-Krankenhaus. Eine Chance, die sich die Familie nicht entgehen lässt! Endlich hellt sich die Miene von Mondes Vater doch noch etwas auf: "Mein größter Wunsch ist es, dass Monde eines Tages sehen kann. Dann werde ich sie selbst jeden Tag zur Schule bringen!"

Eine Frau in OP-Kleidung trägt ein kleines Mädchen im blauen OP-Hemd über einen Flur. Eine andere Frau sitzt an der Flurwand.
Dr. Evarista Mgaya trägt ihre kleine Patientin Mondesta in den OP-Saal. Mondes Großmutter ist voller Hoffnung, dass mit ihrer Enkelin alles gut wird.

In der Klinik untersucht Augenärztin Dr. Evarista Mgaya die Kleine nochmal gründlicher mit der tragbaren Spaltlampe. "Das ist ein vollständiger Katarakt, sehr dicht. Mondesta kann nur noch Hell und Dunkel unterscheiden, sie sieht nicht einmal meine Handbewegung", sagt sie und beweist es, indem sie mit einer Hand direkt vor Mondes Augen winkt – die Kleine reagiert überhaupt nicht darauf. Zur Sicherheit checkt die Ärztin auch Mondes Netzhaut, aber die sieht gesund aus – einem guten Ausgang der OP steht also nichts im Wege.

Die trüben Augenlinsen werden durch klare ersetzt

Das erklärt die Ärztin ganz in Ruhe und auf Suaheli Mondes Oma, die Hoffnung schöpft, dass für Monde doch noch alles gut werden kann. Dr. Evarista selbst sorgt dafür, dass Mondesta ohne Angst in den OP geht: Bevor die Vollnarkose eingeleitet wird, lenkt sie die Kleine mit ihrer beruhigenden Stimme, Fingerspielen und Scherzen ab, bis sie eingeschlafen ist. Dann entfernt die Kinderaugenärztin bei der Operation die trüben Linsen in beiden Augen und ersetzt sie durch klare, künstliche.

Eine Frau und ein etwa dreijähriges Mädchen sitzen in einem Krankensaal auf einem Krankenbett. Eine weitere Frau steht vor ihnen. Sie hält der Kleinen ein leuchtendes Spielzeug hin. Das Kind greift danach.
Mondesta lacht und winkt. Die Ärztin und Mondes Großmutter freuen sich riesig, dass das kleine Mädchen nach der OP wieder sehen kann.

Schon am nächsten Tag werden Mondes Augenverbände abgenommen. Danach sitzt Monde erst einmal ganz still auf ihrem Bett – bis Dr. Evarista zur Untersuchung vorbeikommt. Als diese ein kleines, leuchtendes Spielzeug auf ihre Untersuchungsaugenlampe setzt, reißt Mondesta verblüfft die Augen auf.

Und als die Ärztin ihr dann auch noch einen kleinen Plüschhasen in die Hand drückt, ist Mondesta vollends in der Welt der Sehenden angekommen. Neugierig, wenn auch erst noch etwas zögerlich, tastet sie das Kuscheltier ab. So etwas hat sie noch nie in den Händen gehabt – und erst recht noch nie gesehen! Doch Monde gewöhnt sich schnell ans Sehen.

Von Stunde zu Stunde wird sie fröhlicher und mutiger. Kurz bevor sie entlassen wird, flitzt sie lachend zwischen den zehn Krankenbetten in ihrem Zimmer herum – und das Beste: Endlich kann sie mit anderen Kindern spielen und gemeinsam lachend den bunten Deckeln von Wasserflaschen hinterherjagen! Mondesta kann sehen! Oma und Vater sind so erleichtert: Bald kann Mondesta die Vorschule besuchen!

Machen Sie mit! Schenken auch Sie blinden Kindern das Augenlicht: mit 125 Euro für eine Operation am Grauen Star unter Vollnarkose.

Gemeinsam Grauen Star besiegen

Grauer Star ist die häufigste Ursache für Blindheit. Fast 40 Prozent aller Erblindungen weltweit gehen auf Grauen Star zurück: 17 Millionen sind Menschen sind blind aufgrund dieser Augenkrankheit, 83 Millionen Menschen dadurch mittelgradig bis schwer sehbehindert – vor allem in einkommensschwachen Ländern. Auch wenn die Augenkrankheit insbesondere im Alter auftritt, sind in Entwicklungsländern bereits viele Kinder davon betroffen. Infektionskrankheiten während der Schwangerschaft, Mangelernährung oder Vererbung spielen dabei eine Rolle. Die gute Nachricht: Grauer Star ist heilbar. Im CBM-Projekt "Augenlicht schenken" ermöglichen wir Kindern und Erwachsenen eine Graue-Star-Operation, die sie vor lebenslanger Blindheit bewahrt. 

  • 17 Mio. Menschen weltweit sind blind durch Grauen Star.

  • 83 Mio. Menschen sind durch Grauen Star mittelgradig bis schwer sehbehindert!

  • 393.315 Graue-Star-OPs wurden im Jahr 2025 durch CBM-Projektpartner durchgeführt.

  • 30 € kostet bei einem Erwachsenen die Operation, die ihn wieder sehen lässt.

Spenden. Helfen. Freude schenken.

Unterstützen Sie die Arbeit der CBM mit einer Spende und retten Sie so das Augenlicht unzähliger Männer, Frauen und Kinder wie Mondesta. Wählen Sie einfach ein Spendenprojekt aus und schenken Sie armen Menschen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben!

  • Kind mit Augenverband nach erfolgreicher Augenoperation - dank Spenden-Geschenk Graue-Star-OP Kind
    125
    Spenden

    Graue-Star-OP Kind

    Mit einer Grauen-Star-OP helfen Sie einem blinden Kind, wieder ungetrübt in die Zukunft zu sehen.

  • Frau mit Augenverband nach erfolgreicher OP - dank Spenden-Geschenk Graue-Star-OP Erwachsener
    30
    Spenden

    Graue-Star-OP Erwachsener

    Mit einer Grauen-Star-OP helfen Sie einem blinden Menschen, wieder zu sehen.

Graue-Star-Operation in Deutschland

Was Sie wissen müssen!

Die meisten haben schon einmal etwas über "Grauen Star" gehört. Wer selbst von der Augenkrankheit betroffen ist, braucht gute Informationen: Ist eine Operation wirklich nötig? Muss man dafür ins Krankenhaus? Ist Auto fahren danach möglich?

Hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen rund um die Graue-Star-Operation in Deutschland.