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Wasser fürs Leben: So sichert Wasser die Gesundheit

Wasser ist nicht nur zum Trinken da! Wasser und Gesundheit sind untrennbar miteinander verbunden. Denn nur mit einer guten und regelmäßigen Hygiene können wir uns vor Krankheiten schützen. Doch was ist, wenn weltweit Milliarden Menschen kein sauberes Wasser haben? Dann ist die Gesundheit ganzer Familien bedroht. So wie im Fall der 55-jährigen Asgedech aus Äthiopien.

Wasser ist ein Grundrecht!

Wasser ist unser kostbarstes Gut! Die menschliche Gesundheit ist untrennbar mit ihm verbunden. Ohne Wasser könnten wir weder den Flüssigkeitsbedarf unseres Körpers decken noch Hygiene betreiben, um uns vor Krankheiten zu schützen.

Wasser ist aber noch mehr: Wasser ist ein Menschenrecht! Das haben die Vereinten Nationen bereits 2009 in einer Resolution festgelet. Doch dies gilt längst noch nicht für alle Menschen, vor allem für arme Menschen in Ländern des globalen Südens. Das hat dramatische Folgen! Denn dort, wo kein sauberes Wasser vorhanden ist, breiten sich Krankheiten viel schneller aus und bedrohen die Gesundheit der Menschen.

Trachom - lässt sich mit guter Hygiene bekämpfen

Eine dieser Krankheiten ist Trachom. Dabei handelt es sich um eine bakterielle Augeninfektion, die sich an Orten mit schlechten Hygieneverhältnissen rasend schnell ausbreitet, wenn der Erreger zum Beispiel über die Hände ins Gesicht gelangt.

Dementsprechend sind vor allem Menschen bedroht, die keinen Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen haben und sich so nicht regelmäßig Hände und Gesicht waschen können.

Schreitet die Krankheit fort, scheuern die Wimpern über das Auge. Unvorstellbare Schmerzen entstehen, die die Betroffenen durch Wimperausreißen zu mildern versuchen. Unbehandelt führt Trachom unwiderruflich zur Erblindung.

Dabei ließe sich Trachom mit einfachen Mitteln komplett besiegen! Dafür bräuchten die Betroffenen eigentlicht "nur" uneingeschränkten Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen, um eine gute Hygiene betreiben zu können.

So bedrohte Trachom eine ganze Familie

Das Beispiel von Asgedech und ihrer Familie zeigt, wie bedrohlich die Krankheit sein kann. Denn wer in einem armen Land zu erblinden droht, der hat kaum Chancen auf eine unabhängige Zukunft. Dabei könnte es so einfach sein, diese schreckliche Krankheit ein für alle Mal zu besiegen!

Unzählige Menschen warten auf Ihre Hilfe!

Wann die Politik eine angemessene Wasserversorgung in armen Ländern flächendeckend umgesetzt hat, ist noch nicht abzusehen. Bis es soweit ist, setzen wir unseren Kampf gegen die hochansteckende Krankheit weiterhin mit Medikamentengabe, Lid-Operationen und Außeneinsätzen fort. Sie können diese Arbeit unterstützen und Menschen vor dem Erblinden bewahren.

  • Zwei Händer voller roter Kapseln
    18
    Spenden

    Medikamente

    Spenden Sie Medikamente für Menschen in Entwicklungsländern, um Behinderungen vorzubeugen.

  • Frau mit Augenverband hält ein Baby im Schoß
    20
    Spenden

    Trachom-Operation

    Bewahren Sie einen Menschen vor Blindheit! Spenden Sie eine Trachom-Operation.

  • Auto
    70
    Spenden

    Medizinischer Außeneinsatz

    Mit dieser Spende finanzieren Sie den Außeneinsatz eines Arztes oder einer Ärztin in einer Schule oder einem abgelegenen Dorf.