Die Arme fest verschränkt sitzt Lakshmi reglos auf der obersten Stufe der steilen Treppe zu ihrem Zuhause – so kann ihr nichts passieren. Wenn sie aber aufsteht und nur einen Schritt macht, droht sie schon abzustürzen.
Geländer gibt es keine. Vor Lakshmis Augen liegt dichter Nebel. Das fünfjährige Mädchen ist nahezu blind. Tag für Tag sitzt es in dem winzigen Häuschen seiner Familie oder setzt sich auf die Türschwelle. Von dort lauscht die Kleine sehnsüchtig auf das Lachen der anderen Kinder in ihrem Dorf im Osten Indiens. So gerne würde sie mit ihnen unbeschwert Fangen spielen oder Seilspringen. Aber das geht nicht.
Angst vor einem Sturz
Jeder Schritt kann für Lakshmi gefährlich werden. Nicht nur die steile Treppe zu ihrem Zuhause ist völlig ungesichert. Daneben verlaufen tiefe Abflussgräben für Regenwasser – ohne Abdeckungen. Für ein blindes Kind könnte ein Sturz dort hinein schlimm enden. Aus Angst um Lakshmi behält ihre Mutter die Kleine stets im Auge. Früher war das Mädchen ein echter Wirbelwind. Doch seit sie immer schlechter sieht, ist sie zum Stillsitzen verurteilt. Ihre Mutter Nurukurthi fürchtet aber nicht nur, dass Lakshmi sich verletzt. Sie bangt auch um die Zukunft des fünf Jahre alten Mädchens. Denn blind kann die Kleine nicht mehr zur Schule gehen.
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