Aufsichtsrat und Vorstand der CBM

Sie sind neben der Mitgliederversammlung die wichtigsten Organe der Christoffel-Blindenmission (CBM): der Aufsichtsrat und der Vorstand.

Der Aufsichtsrat engagiert sich ehrenamtlich und bestimmt die CBM-Richtlinien

Die Mitglieder des Aufsichtsrats werden von der Mitgliederversammlung der CBM für drei bis fünf Jahre in geheimer Wahl gewählt. Sie engagieren sich mit ihrer Arbeit im Aufsichtsrat ehrenamtlich. Zu den Aufgaben des Aufsichtsrats gehört es, die Arbeit des Vorstands der CBM zu kontrollieren und die Richtlinien für die CBM-Arbeit zu bestimmen. Im Einvernehmen mit dem Vorstand legt er die Grundsätze der Geschäftspolitik fest. Darüber hinaus entscheidet er über die Berufung und Abberufung des Vorstands.

Zu den weiteren Aufgaben des Aufsichtsrats gehört es, den Jahreshaushaltsplan zu verabschieden, den Jahresabschluss und die Berichte des Vorstands zu prüfen und zu billigen. Er schlägt der Mitgliederversammlung die Entlastung des Vorstands vor. Mindestens drei Mal im Jahr kommen die Aufsichtsratsmitglieder zusammen und sind gegenüber der Mitgliederversammlung berichtspflichtig.

Dem Aufsichtsrat gehören zurzeit zehn ordentliche Mitglieder an.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats

Roland Bien

Markus Bohni (stellv. Vorsitz), selbständiger Beteiligungsberater, ist es ein Anliegen, dass auch in Entwicklungsländern der Kreislauf aus Armut und Behinderung durchbrochen wird: "Damit blinde und anders behinderte Menschen endlich Chancengleichheit bekommen!"

Claus Duncker, bis 2022 Leiter der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V. (blista), ist es wichtig, dass gute Versorgung und die Unterstützung von Menschen mit Seheinschränkungen auch in Entwicklungsländern zum Standard wird.

Prof. Dr. Anna Svea Fischer (Vorsitz) ist Hochschullehrerin in München. Sie unterstützt die CBM mit ihrem Aufsichtsratsmandat, weil sie es wichtig findet, dass den Menschen im globalen Süden geholfen wird, die ansonsten so oft vergessen werden.

Dr. Kirsten Girnth, Wirtschaftsanwältin: "Mir ist es eine große Ehre, der CBM künftig nicht nur mit rechtlichem Rat und entsprechender Tat zur Seite zu stehen, sondern mich nun auch im Aufsichtsrat einbringen und die CBM bei ihrem weiteren Weg in eine bessere Welt begleiten zu dürfen – getreu dem Motto Erich Kästners 'Es gibt nichts Gutes, außer man tut es'."

Angelika Jacobi ist Expertin für Vertrieb und Marketing. Die Geschäftsführerin eines eigenen Unternehmens unterstützt Firmen und gemeinnützige Organisationen in strategischen und implementierungsbezogenen Fragen. "Die professionelle Arbeitsweise der Christoffel Blindenmission ermöglicht es, das Leben vieler Menschen nachhaltig zu verändern, und ich bin begeistert, die Chance zu haben, Teil dieser wirkungsvollen Mission zu sein."

Dr. Rainhard Koch ist Mikrobiologe und hat lange in der angewandten Forschung gearbeitet. Er möchte gerne daran mitwirken, dass die ethischen Werte Jesu, die dieser in seiner Lehre vom Reich Gottes verkündigt hat, konkret Gestalt gewinnen.

Dr. Helga Rau ist Diplom-Ökotrophologin und war bis zu ihrem Ruhestand als Afrikareferentin bei der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau tätig. Sie möchte dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderungen in Ländern des globalen Südens gefördert werden, sie gleichberechtigt in der Gesellschaft leben können und Chancengleichheit eine Selbstverständlichkeit wird.

Klaus Wittkuhn, Unternehmer und seit mehr als 20 Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit engagiert: "Mir ist wichtig, gerade Menschen mit Behinderungen oder sozialen Benachteiligungen Zugang zu Leistungen zu ermöglichen, die für uns selbstverständlich sind und für alle selbstverständlich sein sollten. Ich sehe die Arbeit im Aufsichtsrat einer professionell aufgestellten Organisation wie der CBM als kleines Mosaiksteinchen, das hilft, etwas viel Größeres und für viele Menschen Lebenswichtiges und Bedeutendes entstehen zu lassen." 

PD Dr. Christian Wolfram, Augenarzt und Bevölkerungsmediziner aus Hamburg: "Die Not der Menschen mit Augenleiden und anderen Behinderungen in Entwicklungsländern ist groß und gute Versorgung kann sehr, sehr viel bewirken. Das umzusetzen ist der Auftrag – oder anders ausgedrückt – die Mission der CBM. Mir ist es wichtig, dass die CBM mit ihren Spendenmitteln den größtmöglichen Nutzen bei den Betroffenen erzielt und ihnen Hoffnung und echte Perspektiven gibt." 

Der Vorstand

Zwei Männer im Anzug
Sie bilden den CBM-Vorstand: (v.l.) Hans-Peter Lauffs und Dr. Rainer Brockhaus

Für die Führung der Geschäfte der CBM sind der Vorstandsvorsitzende Dr. Rainer Brockhaus und der Vorstand Hans-Peter Lauffs zuständig.

Dr. Rainer Brockhaus (Diplom-Kaufmann) ist seit Oktober 2009 Vorstand bei der CBM, seit Januar 2026 Vorstandsvorsitzender. Von 2006 bis 2009 war Brockhaus Mitglied der deutschen Geschäftsleitung eines Hard- und Softwareunternehmens. Dort verantwortete er zuvor schon ab 2003 den Aufbau der Telesales-Organisation in Europa. Davor war er Manager bei einem PC- und Druckerhersteller.

Hans-Peter Lauffs (Diplom-Kaufmann) ist seit Januar 2026 Vorstand bei der CBM. Er war über fünf Jahre operativer Geschäftsführer bei EIT Health, einem Innovationsnetzwerk im Gesundheitswesen. Zuvor war der 58-Jährige unter anderem Geschäftsführer der gemeinnützigen Firma Haus des Stiftens, die zum Beispiel gemeinnützige Organisationen durch Softwarespenden namhafter Softwareunternehmen unterstützt. Außerdem hat er als Mitbegründer und Geschäftsführer eines Start-ups älteren Menschen Zugang zu digitalen Medien erleichtert. Beim Malteser Hilfsdienst verbesserte er die Finanzkontrollsysteme und baute das System des Qualitätsmanagements aus.

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