Wir stoppen die Gefahr in Äthiopien – gemeinsam mit Ihnen!
Deshalb wollen wir mit Ihnen gefährdeten und erkrankten Menschen helfen! Die CBM kümmert sich schon seit den 60er Jahren um Trachomkranke, seit 1971 auch in Äthiopien. 2002 waren laut WHO noch 1,5 Milliarden Menschen weltweit der Gefahr von Trachom ausgesetzt. Heute sind es 94 Prozent weniger als zu Beginn des Jahrtausends, ein immenser Fortschritt. Aber 97,1 Millionen leben noch in Risikogebieten: Bis 2030 stoppen wir die Gefahr auch für sie!
Die 40-jährige Mekiya ist schwer an Trachom erkrankt. In ihrer Heimat Äthiopien wütet die Krankheit und bedroht die Zukunft vieler Menschen. Während sie in anderen Ländern bereits ausgerottet ist, gibt es dort 64 Prozent der weltweiten Trachom-Fälle. 66 Millionen Menschen leben in Äthiopien mit dem Risiko, an Trachom zu erkranken.
Ohne Hilfe droht Blindheit
Ohne Hilfe wird Mekiya das Augenlicht verlieren. Ihrer Tochter Werko droht dasselbe Schicksal. "Es juckt, es sticht, und ich muss mir immerzu die Augen reiben", sagt Mekiya. Sie weiß, wie wichtig es wäre, sich täglich das Gesicht und die Augen zu waschen. Doch von fließendem, sauberen Wasser kann sie nur träumen.
Zu wenig Brunnen
Für einen Kanister mit wenigen Litern Wasser müssen arme Familien in Äthiopien oft kilometerweit laufen. Denn Brunnen gibt es viel zu wenig, Menschen viele schöpfen das Wasser aus Tümpeln. Bei Mekiya haben Wasserknappheit und fehlende Medikamente dazu geführt, dass sie jetzt vernarbte Augenlider hat. Zum Glück bekommt sie Besuch von Gizachew Abebe. Er ist Krankenpfleger, Trachomchirurg und ein absoluter Experte in Sachen Trachom und Trachomhilfe.