Ein Junge sitzt mit einer Ziege im Arm vor einer Hauswand. © CBM

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Mit Ihrer Spende schenken Sie CBM-Patenkindern in armen Ländern rund um den Globus eine hoffnungsvolle Zukunft. Vielen Dank, liebe Spenderinnen und Spender, dass Sie Kindern mit Behinderungen wie dem kleinen Dinesh aus Nepal ein besseres Leben ermöglichen!

Auf die Beine, fertig, los!

Ungeduldig wartet Dinesh im Krankenhaus darauf, dass seine Prothese fertig wird. Er möchte so gern sein neues Bein ausprobieren. Dann ist es endlich so weit: Der Orthopädie-Techniker hält die Maßanfertigung für Dinesh in Händen. Dinesh kann es kaum abwarten, zum ersten Mal auf zwei Beinen zu stehen.

Ein Junge mit Beinprothese steht an einem Barren. © CBM
Zusammen mit Physiotherapeut Shyam Maharjan trainiert Dinesh jeden Tag mit seinem neuen Bein.

Aller Anfang ist schwer

Beim Gehtraining verwandelt sich Dineshs Vorfreude schnell in Verzweiflung. Er kann das Bein kaum anheben. Es ist viel zu schwer. Der Techniker entscheidet, es mit einer Prothese mit einem Kniegelenk zu versuchen. „Damit wird es für Dinesh viel einfacher, das Bein zu heben. Allerdings wird er in dem hügeligen Gelände seiner Heimat vermutlich Krücken benötigen. Wir werden sehen.“ Nach ein paar Tagen ist die umgebaute Prothese fertig. „Das Bein sieht ja noch besser aus als das erste und es ist sogar ein richtiger Schuh daran“, ruft er. Endlich kann das Training beginnen!

Es ist gar nicht so einfach für Dinesh, die Balance zu halten. Tapfer macht er die ersten Schritte am Barren. Es kostet ihn Überwindung, sich auf sein künstliches Bein zu stützen. „Wir werden viel mit Dinesh üben und seine Muskulatur stärken müssen“, erklärt der erfahrene Physiotherapeut Shyam Maharjan. Er beobachtet Dineshs Gang und seine Körperhaltung ganz genau. Immer wieder korrigiert er und gibt dem Jungen wichtige Ratschläge, die ihm das Üben mit der Prothese erleichtern.


© CBM
Dinesh besucht die Krankenhaus-Schule regelmäßig. Nicht nur das Laufen auf zwei Beinen ist für ihn ganz neu: Es ist auch das erste Mal, dass er Lesen und Schreiben lernt.

Dinesh lernt lesen und schreiben

Wenn er nicht gerade Therapie hat, besucht Dinesh die Krankenhaus-Schule. Auch das ist für ihn wahnsinnig aufregend, denn in eine Schule konnte er bisher nicht gehen. Sie war einfach zu weit weg. Zum ersten Mal lernt er Lesen und Schreiben. Lehrerin Tara Badan Sedai ist begeistert: „Dinesh begreift schnell, wie die Schriftzeichen geschrieben werden.“

Dinesh darf nach Hause

Nach einigen Wochen intensiven Trainings hat Dinesh schon große Fortschritte gemacht.  „Ich mag mein neues Bein sehr gern und später möchte ich auch eine Hose darüber ziehen“, ergänzt Dinesh. „Das können wir sicherlich einrichten“, verspricht ihm Physiotherapeut Shyam Maharjan lachend. Nach sechs Wochen im Krankenhaus darf Dinesh nach Hause. Er kann es kaum erwarten, allen sein neues Bein zu zeigen. Aber er muss auch weiter trainieren. Deshalb wird er schon bald Besuch von Gemeindehelfern bekommen, die mit ihm üben, im schwierigen Gelände zu Laufen.

CBM-Patenkind Dinesh

Der siebenjährige Dinesh aus Nepal kam mit nur einem Bein zur Welt und kann sich deshalb nur auf allen Vieren fortbewegen. Er und sein Vater Arjun leben in einer kleinen Hütte in einem abgelegenen Bergdorf. Seine Mutter ist vor zwei Jahren verstorben. Zum Glück wohnt seine Großmutter Humakala direkt nebenan. Sie passt auf den Jungen auf, wenn Papa Arjun auf dem Feld arbeitet oder seiner Arbeit als Tagelöhner nachgeht.

Ein kleiner Junge mit nur einem Bein steht an einen Pfahl gelehnt da. © CBM
Aufrecht stehen kann Dinesh nur, wenn er sich abstützt.

Trostlose Kindheit

Seine Tage verbringt Dinesh oft allein, ohne Hoffnung, dass sich je etwas ändern wird. Mit anderen Kindern spielen: unmöglich! „Ich kann doch sowieso nicht mit ihnen mithalten“, sagt Dinesh mit leiser Stimme.  „Sie können rennen, springen und auf Bäume klettern. Und sie gehen zur Schule und spielen da.“ Nichts wünscht sich der kleine Junge sehnlicher, als ebenfalls zur Schule gehen zu können. Aber die Schule ist eine Stunde entfernt – das schafft er einfach nicht. 

Medizinische Hilfe unbezahlbar

Arjun würde Dinesh so gerne helfen, doch Arbeit findet man in der Gegend nur schwer und wenn er doch einmal eine Stelle hat, verdient er gerade mal vier Euro am Tag. Auch Oma Humakala ist machtlos: „Ich wünsche mir so sehr, dass er nicht mehr leidet. Es wäre schön, wenn er ein normales Leben führen könnte – so wie alle anderen Kinder. Doch wir können ihm nicht helfen. Wir haben kein Geld für eine Behandlung.“ 

CBM-Kinderpaten helfen!

Völlig unverhofft kommt eines Tages CBM-Gemeindehelfer Lekhnath in das Dorf. Der 33-Jährige sucht in der Region nach Kindern mit Behinderungen – und findet Dinesh! CBM-Kinderpaten sorgen nun dafür, dass Dinesh behandelt wird und eine Beinprothese bekommt.

Lernen Sie Dineshs Heimatland Nepal & die HRDC-Klinik kennen:

  • Cover der PDF-Datei "Nepal- Die Heimat des CBM-Patenkinds""

    Länderinfo Nepal

    pdf459.6KB, nicht barrierefrei

    Nepal ist die Heimat von Patenkind Dinesh. Hier finden Sie Wissenswertes über das asiatische Land.

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  • Cover der PDF-Datei "HRDC-Projektinformation"

    Projektinfo HRDC

    pdf407.4KB, nicht barrierefrei

    Im CBM-geförderten „Hospital and Rehabilitation Centre for Disabled Children“ (HRDC) wird Dinesh behandelt. Erfahren Sie hier mehr über die Klinik und ihre Arbeit.

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