Ein Junge sitzt mit einer Ziege im Arm vor einer Hauswand. © CBM

Ihre CBM-Kinderpatenschaft

Mit Ihrer Spende schenken Sie CBM-Patenkindern in armen Ländern rund um den Globus eine hoffnungsvolle Zukunft. Vielen Dank, liebe Spenderinnen und Spender, dass Sie Kindern mit Behinderungen wie dem kleinen Dinesh aus Nepal ein besseres Leben ermöglichen!

Dineshs Behandlung geht los!

Ein Junge und eine ältere Frau sitzen in einem Auto und winken aus dem Fenster. © CBM
Großmutter Humakala und Dinesh auf dem Weg zur Klinik. Schon bald wird sich das Leben des Siebenjährigen um 180 Grad wenden!

Eine lange Reise in die Klinik

Der große Tag ist endlich da – heute geht es für Dinesh und seine Großmutter Humakala zur Behandlung in die Klinik. Vater Arjun bleibt daheim, denn er muss das Feld bestellen. In Begleitung von  Gemeindehelfer Lekhnath und seine Kollegin Sujita geht es mit dem Auto in die 400 Kilometer entfernte CBM-geförderte HRDC-Klinik  – eine lange Reise. Auf dem ersten Abschnitt heraus aus den Bergen ist die Straße sehr eng und kurvig. Schon nach kurzer Zeit klagt Dinesh deshalb über Reiseübelkeit. Doch es dauert nicht lang, da erreicht das Auto die Ebene und Dinesh fühlt sich besser. Interessiert schaut er aus dem Fenster: Es gibt so viel Neues zu sehen! 

14 Stunden später rollt das Auto auf das Gelände der Klinik. Jetzt geht es zur Anmeldung. Dort bekommen Dinesh und Humakala – dank den CBM-Kinderpaten – auch kostenlose Gutscheine für Essen und Unterkunft. „Die Leute hier sind wirklich sehr nett“, freut sich Humakala.

Dineshs Prothese entsteht

Dann ist es Zeit für den ersten Termin. Orthopäde Dr. Bibek Banskota untersucht den Jungen eingehend. „Dinesh muss nicht operiert werden“, erklärt er anschließend: „In unserer Werkstatt werden wir ihm eine Prothese anfertigen. Dinesh wird zu Anfang dennoch Hilfsmittel zum Laufen benötigen. Doch bald werden seine Muskeln stärker sein. Dann wird er allein laufen können. Ich bin sicher, dass er bald zur Schule gehen und sich zu Hause frei bewegen kann!“ Glücklich über diese positive Nachricht verbringen Humakala und Dinesh die Nacht in der Klinik. 

Ein Mann in weißem Kittel sitzt vor einem Jungen und gipst dessen Becken ein. © CBM
Orthopädie-Techniker Ram Bahadur macht einen Abdruck von Dineshs Hüfte. Daraus wird der obere Teil der Prothese gefertigt.

Am nächsten Morgen steht bereits die Prothesen-Anpassung auf dem Plan. Fest umklammert Dinesh seine Großmutter, als sie in der Orthopädie-Werkstatt warten. Ihm sind die großen Maschinen nicht geheuer. Doch da kommt schon Orthopädie-Techniker Ram Bahadur. Liebevoll lächelnd wendet er sich an Dinesh: „Ich werde jetzt deinen Hüftumfang messen und einen Abdruck von deiner Hüfte machen, Dinesh. Das dauert ungefähr 15 Minuten und tut auch gar nicht weh“, erklärt er dem Jungen.

Gesagt, getan. Mit Wasser, Gips und Verbandsmaterialien wickelt Ram Bahadur Dineshs Hüfte ein. Schon kurze Zeit später entfernt er den getrockneten Gips und hält einen Abdruck in Händen. „Wir werden daraus den oberen Teil der Prothese machen. Daran bringen wir Hüft- und Kniegelenk sowie Metallstangen und einen Fuß an. Wenn die Prothese fertig ist, sieht sie aus wie ein echtes Bein!“ Humakala und Dinesh strahlen: Das klingt toll!

 

 

CBM-Patenkind Dinesh

Der siebenjährige Dinesh aus Nepal kam mit nur einem Bein zur Welt und kann sich deshalb nur auf allen Vieren fortbewegen. Er und sein Vater Arjun leben in einer kleinen Hütte in einem abgelegenen Bergdorf. Seine Mutter ist vor zwei Jahren verstorben. Zum Glück wohnt seine Großmutter Humakala direkt nebenan. Sie passt auf den Jungen auf, wenn Papa Arjun auf dem Feld arbeitet oder seiner Arbeit als Tagelöhner nachgeht.

Ein kleiner Junge mit nur einem Bein steht an einen Pfahl gelehnt da. © CBM
Aufrecht stehen kann Dinesh nur, wenn er sich abstützt.

Trostlose Kindheit

Seine Tage verbringt Dinesh oft allein, ohne Hoffnung, dass sich je etwas ändern wird. Mit anderen Kindern spielen: unmöglich! „Ich kann doch sowieso nicht mit ihnen mithalten“, sagt Dinesh mit leiser Stimme.  „Sie können rennen, springen und auf Bäume klettern. Und sie gehen zur Schule und spielen da.“ Nichts wünscht sich der kleine Junge sehnlicher, als ebenfalls zur Schule gehen zu können. Aber die Schule ist eine Stunde entfernt – das schafft er einfach nicht. 

Medizinische Hilfe unbezahlbar

Arjun würde Dinesh so gerne helfen, doch Arbeit findet man in der Gegend nur schwer und wenn er doch einmal eine Stelle hat, verdient er gerade mal vier Euro am Tag. Auch Oma Humakala ist machtlos: „Ich wünsche mir so sehr, dass er nicht mehr leidet. Es wäre schön, wenn er ein normales Leben führen könnte – so wie alle anderen Kinder. Doch wir können ihm nicht helfen. Wir haben kein Geld für eine Behandlung.“ 

CBM-Kinderpaten helfen!

Völlig unverhofft kommt eines Tages CBM-Gemeindehelfer Lekhnath in das Dorf. Der 33-Jährige sucht in der Region nach Kindern mit Behinderungen – und findet Dinesh! CBM-Kinderpaten sorgen nun dafür, dass Dinesh behandelt wird und eine Beinprothese bekommt.

Lernen Sie Dineshs Heimatland Nepal & die HRDC-Klinik kennen:

  • Cover der PDF-Datei "Nepal- Die Heimat des CBM-Patenkinds""

    Länderinfo Nepal

    pdf459.6KB, nicht barrierefrei

    Nepal ist die Heimat von Patenkind Dinesh. Hier finden Sie Wissenswertes über das asiatische Land.

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  • Cover der PDF-Datei "HRDC-Projektinformation"

    Projektinfo HRDC

    pdf407.4KB, nicht barrierefrei

    Im CBM-geförderten „Hospital and Rehabilitation Centre for Disabled Children“ (HRDC) wird Dinesh behandelt. Erfahren Sie hier mehr über die Klinik und ihre Arbeit.

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