Ein lächelndes afrikanisches Mädchen © CBM

Ihre CBM-Kinderpatenschaft

Mit Ihrer Spende schenken Sie CBM-Patenkindern in armen Ländern rund um den Globus eine hoffnungsvolle Zukunft. Vielen Dank, liebe Spenderinnen und Spender, dass Sie Kindern mit Behinderungen wie der kleinen Rebecca aus Uganda ein besseres Leben ermöglichen!

Rebeccas erste Gehversuche

Einige Tage sind vergangen, seit das CBM-Patenkind Rebecca aus Uganda an den Klumpfüßen operiert wurde. Noch ist Rebecca mit ihrer Mutter Hamida in der CBM-geförderten CoRSU-Klinik. "Rebecca hat nach der OP viel geweint, weil ihre Füße wehtaten", berichtet Hamida. Doch Grund zur Sorge gab es nie, denn die Schwestern und Pfleger der CoRSU-Klinik (Comprehensive Rehabilitation Services for Uganda) waren rund um die Uhr für Rebecca da. Sie gaben ihr, wenn nötig, Schmerzmittel oder munterten das kleine Mädchen mit Worten auf. Erst am sechsten Tag nach der Operation geht es der Fünfjährigen besser. Rebecca hat ihr Lachen wiedergefunden und ruft fröhlich: "Ich habe gar keine Schmerzen mehr. Ich bin geheilt!" Doch ganz so einfach ist es nicht: "Wir können Rebecca nur mit Krücken nach Hause entlassen. Aber bevor sie die bekommt, muss Rebecca erst gut am Barren laufen können", erklärt Physiotherapeutin Christine Tusiimi.

Ein kleines afrikanisches Mädchen mit Gipsverbänden an den Füßen läuft an einem Barren. © CBM
Ein Luftballon als Fußball motiviert Rebecca, ihre ersten Schritte zu machen.

Ein kleiner Trick motiviert

Am nächsten Tag ist Rebecca voller Ehrgeiz und erklärt: "Ich möchte laufen können, damit ich die Krücken bekomme. Und ich möchte noch viel besser laufen können als alle anderen, die vor mir Krücken bekommen haben!" Doch als die Fünfjährige dann vor dem Barren sitzt, wird sie plötzlich kleinlaut: zu groß ist ihre Angst vor dem Auftreten, zu nah noch die Erinnerung an die Schmerzen der letzten Tage.

Physiotherapeutin Christine kennt das Problem. Mit einem verschmitzten Lächeln zieht sie einen Luftballon hinter ihrem Rücken hervor und legt ihn mit ein bisschen Abstand vor Rebecca ab. Das spornt die Fünfjährige an! Sie steht auf und macht wie selbstverständlich einige Schritte, um den Ballon zur Seite zu kicken. Hamida und Christine lächeln – wozu so ein Luftballon doch gut sein kann! Da Rebecca gute Fortschritte macht, darf sie die Klinik nach wenigen Tagen mit ihren nagelneuen Krücken verlassen.

Eine Frau umarmt ein Kind mit Krücken. © CBM
Gemeindehelferin Agnes ist zu Besuch, um sich Rebeccas Füße anzusehen.

Besuch von der Gemeindehelferin

Drei Wochen später ist Gemeindehelferin Agnes zu Besuch. Rebecca strahlt und läuft ihr mit den Krücken ein paar Schritte entgegen. Auch Agnes lächelt. "Hallo Rebecca, wie schön, du läufst ja!", ruft sie und nimmt das Mädchen fest in den Arm. Über die Zeit sind die beiden Freundinnen geworden. Auch Hamida ist freut sich: "Ich bin so dankbar für die Hilfe! Es ist unglaublich schön, zu sehen, dass Rebecca schon etwas laufen kann! Niemand hätte gedacht, dass das überhaupt jemals möglich wäre!" Agnes ist zufrieden mit Rebeccas Entwicklung und auch mit Hamida, die täglich Dehnübungen mit ihrer Tochter macht: "Das ist wichtig, damit Rebeccas Füße trotz der Gipsverbände gut durchblutet bleiben." Obwohl die Kleine schnell Fortschritte macht, wird es einige Zeit dauern, bis sie richtig gut und ohne Krücken und Gips völlig schmerzfrei laufen kann.

Liebe CBM-Kinderpatinnen und -paten: Ein großes Dankeschön, dass Sie Rebecca auf ihrem Weg der Genesung begleiten und diese kleinen und großen Erfolge möglich machen! Dank Ihnen kann Rebecca wieder so goldig lachen!

CBM-Patenkind Rebecca

Eine afrikanische Frau sitzt auf einer Bank und hat ein kleines Mädchen mit Klumpfüßen im Arm. © CBM
Mutter Hamida wünscht sich nur eines: Eine gesunde Zukunft für Rebecca!

Rebecca ist fünf Jahre alt und lebt in einem kleinen Dorf in Uganda. Seit seiner Geburt leidet das Mädchen an extrem verdrehten Klumpfüßen, die jeden noch so kleinen Schritt zur Qual machen. "Jeder Schritt tut mir schrecklich doll weh", erzählt sie.

Vom Schulalltag ausgeschlossen

Die anderen Kinder in ihrem Alter besuchen die Vorschule. Nur Rebecca muss alleine zu Hause bleiben. So gerne würde das kleine Mädchen gemeinsam mit den anderen Kindern lesen und schreiben lernen, aber der Schulweg ist einfach viel zu beschwerlich und die Schmerzen in den Füßen viel zu groß.

Medizinische Versorgung zu teuer

Ihre Mutter Hamida möchte ihrer Tochter so gerne helfen, doch die Bäuerin ist bitterarm und alleinerziehend. Was sie verdient, reicht nur für eine Mahlzeit am Tag. In ihrer Lehmhütte gibt es keinen Strom und das Wasser aus dem Dorfbrunnen kann sich Hamida nicht leisten: Es kostet umgerechnet 1,20 Euro im Jahr. Deshalb läuft sie täglich eine Stunde zur kostenlosen Wasserstelle.

CBM-Kinderpaten helfen!

Zum Glück hat ein CBM-Ärzteteam Rebecca bei einem Außeneinsatz entdeckt. CBM-Kinderpaten sorgen nun dafür, dass Rebeccas Behandlung in der CoRSU-Klinik bezahlt werden kann. Ein Lichtblick für das kleine Mädchen, das nun hoffnungsvoll in die Zukunft blickt: "Mama hat mir erzählt, dass ich vielleicht bald laufen kann, weil CBM-Kinderpaten wie Du mir helfen. Das wäre soooo toll!"

Lernen Sie Rebeccas Heimatland Uganda & die CoRSU-Klinik kennen:

  • Cover der PDF-Datei "Uganda - Die Heim des CBM-Patenkinds""

    Länderinfo Uganda

    pdf442.4KB, nicht barrierefrei

    Uganda ist die Heimat von Patenkind Rebecca. Hier finden Sie Wissenswertes über das ostafrikanische Land.

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  • Cover der PDF-Datei "CoRSU-Projektinformation"

    Projektinfo CoRSU

    pdf292.3KB, nicht barrierefrei

    In der CBM-geförderten CoRSU-Klinik werden Rebeccas Klumpfüße behandelt. Erfahren Sie hier mehr über die Klinik und ihre Arbeit.

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