So geht es den Menschen heute

Mit Ihrer Spende haben Sie viel bewirkt! Sie haben Augenoperationen ermöglicht, Kindern Medikamente geschickt und Sie ermöglichen den Zugang zu sauberem Wasser. Doch wie geht es den Menschen aus dem Fernsehen heute? Wir zeigen es Ihnen.

Valentine ist wie verwandelt

Ein etwa achtjähriges Mädchen steht vor einem Mann im weißen Kittel. Er hält einen Zeigefinger hoch, das Mädchen macht es ihm nach.
Für Valentine wahr geworden, für viele Kinder noch ein Wunschtraum: Sehen können, nicht mehr blind sein!

Valentines Großmutter hört von einer CBM-geförderten Augenklinik in Kamerun, an der die Kinder armer Familien kostenfrei operiert werden. Ein Mitarbeiter dieser Klinik kommt zu Besuch und untersucht Valentine. Dabei wird schnell klar: Das kleine Mädchen braucht eine Behandlung. Valentines Blindheit ist heilbar. Eine einfache Operation kann ihr die Sehkraft zurückgeben. Und Ihre Spende hat Valentine die rettende Operation ermöglicht – und das erfolgreich!

Valentine kann wieder lachen

Valentines Mutter ist so froh und erleichtert: "Ich kann aufs Feld gehen, während Valentine ganz selbsständig zur Schule geht. Sie kann sogar Wasser holen! Die Veränderungen sind erstaunlich: Sie ist ein neues Kind. Und ich bin der CBM und dem Mokong-Krankenhaus unglaublich dankbar."

Kokobe will Lehrerin werden

Ein Mann im weißen Kittel leuchtet in die Augen eines kleinen Mädchens. Sie stehen vor einer Hütte.
Gizachew (r.), Augenkrankenpfleger eines CBM-Projektpartners, untersucht Kokobes Augen. Er stellt fest, dass sie Trachom hat.

Wie die meisten Menschen in dieser Region Äthiopiens lebt Kokobes Familie mit dem Vieh unter einem Dach. "Die Kuh und das Kalb sind unser ganzer Besitz", erklärt Dembei, die Mutter. Doch diese Nähe schafft auch ein Problem: Fliegen finden hier alles, was sie zum Überleben brauchen. Sie können Bakterien übertragen, die die gefährliche Augenkrankheit Trachom verursachen. Hinzu kommt, dass Wasser ein kostbares und rares Gut in der Region ist. Der nächste Brunnen ist eine halbe Stunde Fußmarsch entfernt. Zum Gesicht- und Händewaschen bleibt nicht viel übrig. So können sich die Bakterien, die Kokobes Augenentzündung verursachen, leicht verbreiten.

Behandlung und Vorbeugung sind möglich

Gizachew ist Augenkrankenpfleger und Sozialarbeiter bei der CBM-geförderten Partnerorganisation GTM. Seine Mission ist es, an Trachom erkrankten Menschen zu helfen. Der Experte ist viel in den Dörfern und Schulen der Region unterwegs, um die schreckliche Augenkrankheit zu bekämpfen. Nach dem Besuch von Kokobes Schule hat er auch ihre Familie und deren Nachbarn besucht. "Ich habe sofort gesehen, dass Kokobe behandelt werden muss. Wir haben ihr und ihrer Schwester Antibiotika gegeben und der Familie erklärt, wie wichtig Gesichtswäsche und Hygiene sind." Auf die Frage, was sie später einmal werden möchte, hellt sich die Miene der schüchternen Fünfjährigen sofort auf: "Ich möchte Lehrerin werden! Am liebsten mag ich Englisch!"

Nabilu kann endlich zur Schule gehen

Ein Mann im weißen Kittel gibt Salbe ins Auge eines kleinen, lockenköpfigen Jungen.
Die antibiotische Augensalbe stoppt die Augenentzündung und rettet Nabilus Augenlicht.

Der kleine Nabilu aus Äthiopien hat die hochansteckende Augenkrankheit Trachom. Sie verursacht schlimme Schmerzen. Seine Mutter Wosila leidet sehr darunter, dass ihrem kleinen Sohn fast immer die Augen wehtun. "Ich habe darauf geachtet, dass er gut gewaschen ist und habe ihm Karotten und anderes gesundes Gemüse zu essen gegeben", erklärt Wosila, wie sie versuchte, Nabilu zu helfen – vergeblich! "Wir sind arme Leute, was kann ich denn noch tun, um ihm zu helfen?" Wosila wünscht sich nichts sehnlicher, als dass ihr Sohn es einmal gut haben soll. 

Endlich kommt Hilfe

Ein Team der CBM-Partner-Organisation "Grarbet Tehadiso Mahber" (GTM) ist in Äthiopien auf der Suche nach Menschen, die dringend medizinische Versorgung benötigen. Es findet Nabilu. Vom GTM-Team erfährt Wosila, dass ihr Sohn an der Augenkrankheit Trachom leidet, einer hochansteckenden bakteriellen Infektion, die durch Hautkontakt und Fliegen übertragen wird. Nabilu bekommt eine antibiotische Augensalbe, die die Krankheit stoppt. Sein Augenlicht ist gerettet!  Nun kann er zur Schule gehen – und vielleicht wird sogar Wosilas Wunsch wahr, dass ihr Sohn einmal Arzt wird. 

Kindra ist lebensfroh dank Graue-Star-OP

Eine Frau und ein kleines Mädchen sitzen nebeneinander in einer Hütte, die Frau legt den Arm um das Kind.
Für Kindra wahr geworden, für viele Kinder noch ein Wunschtraum: Sehen können, nicht mehr blind sein!

Kindras Mutter Mireille hört von einer CBM-geförderten Augenklinik in Kamerun, nicht weit von ihrem Heimatort entfernt. Sie fährt mit Kindra hin – und bei der Untersuchung wird schnell klar: Eine einfache Graue-Star-Operation kann ihr die Sehkraft zurückgeben. Doch die alleinerziehende Mutter hätte die Kosten niemals selbst tragen können! Mit Ihrer Spende haben Sie Kindra die rettende Operation ermöglicht. Und sie ist erfolgreich! Wenige Wochen nach dem Eingriff bekommt das Mädchen eine Brille. Inzwischen hat sich Kindras Leben komplett verändert. Vorbei sind die Zeiten, in denen sie allein vor der Hütte saß.

"Die neue Kindra ist lebensfroh"

Kindras Mutter erzählt von Kindra: "Als sie blind war, war sie schüchtern und zog sich immer zurück." Jetzt ist ihr Töchterchen wie ausgewechselt, findet Mireille: "Die neue Kindra ist lebensfroh, sie rennt herum, spielt mit ihren Geschwistern und redet unaufhörlich davon, dass sie schon bald zur Vorschule gehen wird."

Pasi kann sich wieder um ihre Kinder kümmern

Ein Mann mit medizinischen Handschuhen untersucht die Augen einer Frau, die vor einer strohgedeckten Hütte sitzt.
Pasi droht zu erblinden, sie benötigt dringend eine Lid-Operation. Wie gut, dass das Team einer CBM-geförderten Klinik sie findet – und für Hilfe sorgt.

Pasi aus der Demokratischen Republik Kongo hat ebenfalls Trachom. Wiederholte Entzündungen ihrer Augen haben bewirkt, dass sich Pasis vernarbte Wimpern immer mehr nach innen zogen und dann bei jedem Blinzeln über den Augapfel scheuerten – die Ursache für unvorstellbare Schmerzen. Wird die Krankheit nicht rechtzeitig behandelt, droht Menschen wie Pasi unwiderrufliche Blindheit. Für die Mutter von vier kleinen Kindern eine Katstrophe. Denn wie soll sie so ihren Alltag bewältigen und gut für die Kinder sorgen?

Ein Lid-Operation bewahrt Pasi vor Blindheit

Aber Hilfe ist möglich! Pasi wird vom Team einer CBM-gefördeten Klinik gefunden. Sie kann es kaum glauben, dass sie endlich behandelt wird. Eine Lidoperation sorgt dafür, dass ihre Augenkrankheit gestoppt wird und sie vor Blindheit bewahrt bleibt – und sich endlich wieder richtig um ihre Kinder kümmern kann.