Der gute Hirte beschützt uns
Schafe sind weder klug noch wehrhaft und brauchen den Schutz des Hirten. Weil die Schafe dem Hirten vertrauen, kann er sie sicher durch gefährliche Situationen leiten. So gelingt es zum Beispiel den Hirten in unserer Zeit, ihre Schafherde unbeschadet über eine befahrene Straße zu führen. Unser guter Hirte will uns unsere Ängste nehmen und uns durch die Herausforderungen des Lebens führen. Wir können ihm in jeder Situation vertrauen, bei bekannten oder unbekannten Herausforderungen.
Der gute Hirte versorgt uns
Die tägliche Sorge eines Hirten ist, seinen Schafen gute Weide zu geben. Ohne den Weitblick und die Fürsorge des Hirten verhungern die Schafe. Wenn Jesus von einem Leben in Fülle spricht, meint er nicht in erster Linie ein sorgenfreies Leben im Wohlstand. Gemeint ist ein Leben in der Nähe Gottes, getragen von seiner Liebe und Fürsorge. Trotzdem lehrt er uns im Vaterunser, auch für die materielle Versorgung zu beten: Unser tägliches Brot gib uns heute. Menschen zu allen Zeiten haben erlebt, dass Gott dieses Gebet erhört. So schreibt der Gründer der CBM, Pastor Christoffel, einmal in einer schwierigen Situation: "Wenn Gott nicht das Wunder tut, um das ich bitte, dann sind wir am Ende." Sein Gebet wurde erhört und die Arbeit ging weiter.
Mein guter Hirte
Die Zuhörerinnen und Zuhörer Jesu hatten bei seiner Predigt sicher einen Text vor Augen, den sie alle gut kannten, den Psalm 23. Dort heißt es: Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Diesen Psalm haben Christinnen und Christen zu aller Zeit gebetet und in diesem guten Hirten Jesus Christus gesehen. Alles, was die Rede vom guten Hirten von uns verlangt, ist die schlichte Antwort: Jesus Christus, sei du auch mein guter Hirte. Amen.
*Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, © 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart