Im Freien zwischen zwei Hütten hält ein Mann eine Messlatte hinter ein Kind, ein anderer gibt dem Kind etwas zu trinken. Weitere Kinder, Männer und Frauen stehen daneben.

Bis 2030 Trachomblindheit stoppen!

Kennen Sie dieses furchtbare Kratzen durch eine Wimper im Auge? Menschen mit der Augenkrankheit Trachom leben jahrelang mit den furchtbaren Qualen dieses Schmerzes – bis sie erblinden. Wir müssen ihnen helfen! Machen Sie mit? Damit bis 2030 niemand mehr an Trachom leidet, auch nicht in den ärmsten Ländern.

Diese Ziele wollen wir als Nächstes gemeinsam mit Ihnen erreichen!

In Uganda, Kenia, Kamerun und Äthiopien soll es 2030 kein Trachom mehr geben. Dafür setzen wir uns gemeinsam mit Ihnen mit aller Kraft ein. In Uganda könnten wir es schon bis 2027 schaffen, das Land trachomfrei zu machen. Als Ziel gesetzt haben wir folgende Hilfsmaßnahmen:

  • Auge

    xx Trachom-Operationen in Uganda, um alle erkrankten Menschen dort vor Blindheit zu bewahren.

  • Megaphon

    xx Außeneinsätze in Uganda: Die Menschen bekommen die nötigen Infos und Mittel, um nicht an Trachom zu erkranken.

  • Arztkoffer

    Verteilung antibiotischer Augensalbe und Tabletten an xx Menschen in Uganda, damit ihre Augentzündungen abheilen und keine Neuansteckungen erfolgen.

Mit 141 Euro retten Sie drei akut erkrankte Menschen mit einer Operation vor Blindheit und unerträglichen Schmerzen.

Mit 80 Euro können wir bei einem Außeneinsatz Menschen mit Trachom finden und ihnen helfen.

Schon mit 30 Euro für Antibiotika schützen wir fünf Familien vor der Ansteckung mit Trachom.

Jetzt spenden

Kampf gegen Trachom von den Anfängen bis heute

1930er

Christoffel hilft Trachomkranken

Der CBM-Gründer Ernst Jakob Christoffel begegnet der Augenkrankheit Trachom in Persin (heute: Iran) schon in den 1930er Jahren: Mädchen, die daran fast erblindet sind, leben zeitweise in seinem Heim für Kinder und Erwachsene mit Behinderungen. Ein englischer Arzt behandelt ihre Augenerkrankung. Die Mädchen werden jedoch von ihren Eltern vorzeitig wieder in ihre Dörfer geholt, sodass die Behandlung nicht abgeschlossen werden kann. Das bedauert Christoffel zutiefst!

Drei Frauen sitzen an einem Tisch. Sie haben die Hände auf Schrifstücke gelegt. Ein Mann im Anzug steht daneben.
1960er

Die CBM kämpft jetzt gegen Trachom!

"Mit dem Unterhalt einer Armenapotheke unweit von Isfahan fällt der Startschuss im Kampf gegen blindmachende Krankheiten", schreibt die CBM in den 1960er Jahren. Bald darauf beginnt auch die Trachomarbeit in Afghanistan, wo ab 1966 in der NOOR-Augenklinik in Kabul routinemäßig Trachomoperationen durchgeführt wurden, dann in Pakistan – und auch in Indien.

1970er

Trachomarbeit jetzt auch in Afrika

Anfang der 1970er wird Trachom als großes Problem der Augengesundheit in CBM-geförderten Projekten in Ägypten, Äthiopien und Afghanistan behandelt. 1973 wird die antibiotische Tetracyclin-Augensalbe eingeführt.

Ein Mann behandelt das Auge eines Kindes mit Salbe.
1980er

Äthiopien

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass 500 Millionen Menschen in armen Regionen an Trachom leiden. Ein CBM-Augenarzt und sein Team behandeln und operieren in Äthiopien bis zu 140 trachomkranke Menschen pro Tag.

Frau mit geschwollenen Augenlidern
1999

Trachomprogramme

1999 zählen eigene Trachom-Bekämpfungsprogramme zum CBM-Portfolio, 14 in Äthiopien, Ghana und Tansania, eines in Myanmar.

2000er

Azythromycin

Neben Tetrazyklin-Salben werden jetzt auch in großem Stil die von Pfizer zur Verfügung gestellten Azithromycin-Tabletten in CBM-geförderten Trachomkontrollprogrammen verteilt. Der große Vorteil: Eine Tablette muss einmal eingenommen werden und bietet Schutz für ein ganzes Jahr.

2016

Water-Award

2016 erhält die CBM den "Water Award" der "International Society for Neglected Tropical Diseases" (Internationale Gesellschaft für vernachlässigte Tropenkrankheiten) für ihren innovativen Ansatz im Kampf gegen Trachom in Äthiopien.

2018

Ghana ist trachomfrei! – Hilfe für den Jemen

2018 bestätigt die WHO die Ausrottung der Augeninfektion Trachom in Ghana! Die CBM war dort mit ihrem lokalen Partner seit 1995 an der Bekämpfung von Trachom beteiligt. Sie ermöglichte dutzende Außeneinsätze, schulte Fachkräfte und war an einer Studie zur Massenverteilung von Antibiotika beteiligt – bis heute eine zentrale Maßnahme im weltweiten Kampf gegen Trachom.

2018 unterstützt die CBM mit ihren Partnern die erste groß angelegte Behandlungskampagne gegen Trachom im Jemen: Für etwa 450.000 Menschen in Hochrisikogebieten werden Antibiotika bereitgestellt und die Verbesserung der Hygienebedingungen gefördert, um die weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Uganda – Kenia – Äthiopien: Die Herausforderungen im Kampf gegen Trachom

Millionen von Menschen bleiben blind, weil sie keinen Zugang zu kostengünstiger augenmedizinischer Versorgung haben.
CBM-Augenarzt Dr. Babar Qureshi

Uganda:

Kenia:

Äthiopien:

Veranstaltungen

Sie wollen mehr wissen über Blindheit durch Trachom Star in armen Ländern – und wie Sie den Menschen dort helfen können?

Zwei Männer beim Operieren einer mit einem Tuch bedeckten Person; Porträt eines lachenden schwarzen Mannes

Titel

Im ca. 30-minütigen Gespräch des erfahrenen Trachomexperten x mit y erfahren Sie mehr über die Augenarbeit der Christoffel-Blindenmission – und was mit Ihrer Spende erreicht wird!

Ab xx. März 2026 auch hier zu sehen: www.cbm.de/mediathek

 

Die CBM – als seriöse Spendenorganisation ausgezeichnet

Wir wollen die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern verbessern. Deshalb arbeiten wir auch mit anderen Organisationen zusammen – weltweit. Denn im Netzwerk erreichen wir als internationale Hilfsorganisation umso mehr für Menschen mit Behinderungen.

  • Seit dem Jahr 1993 erhalten wir das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI).

  • Wir erfüllen die Pflichten transparenter Kommunikation für gemeinnützige Spendenorganisationen.

  • Erfahrene Fachorganisationen: Gemeinsam mit zehn großen NGOs ist die CBM Mitglied im Bündnis Entwicklung Hilft.

  • Seit 1989 arbeiten wir mit der WHO zusammen und haben seit 2002 Beraterstatus bei den Vereinten Nationen.