Eine ältere Frau mit buntem Kopftuch führt eine andere, jüngere Frau über gelben, trockenen, unbewachsenen Boden. Sie halten zum Führen jeweils ein Ende eines Stocks, der sie verbindet.

Vor dieser Dürre gibt es kein Entkommen!

Seit Jahren schon fällt im Süden Äthiopiens fast kein Tropfen Wasser mehr vom Himmel. Gnadenlos verbrennt die Sonne die Felder. Ernten fallen aus, Tiere sterben, Kinder und Erwachsene hungern. Sie braucht jetzt dringend unsere Hilfe.

"Ich habe unsere letzte Ziege verkauft!"

Eine junge und eine ältere Frau sitzen in einer Lehmhütte, vor ihnen steht ein leerer Kochtopf.
Töpfe und Teller bleiben oft leer. Meistens haben Tume (r.) und ihre Tochter nur eine Mahlzeit am Tag.

Eine karge Mahlzeit am Tag: Das reicht der 55-Jährigen Tume und ihrer Tochter Kura kaum zum Überleben. "Etwas gerösteter Mais oder Maisbrot, mehr haben wir nicht", sagt die ausgezehrt wirkende Tume. Der Hunger ist ihr ständiger, schmerzhafter Begleiter. Dass ihre 22-jährige Tochter Kura vor einiger Zeit erblindete, verschärft die verzweifelte Lage der beiden Frauen zusätzlich.

Jetzt geht es ums Überleben

"Ich habe unsere letzte Ziege verkauft, um Kura im Krankenhaus behandeln zu lassen“, berichtet Tume. Doch helfen konnte man ihrer Tochter nicht. Kura ist völlig auf ihre Mutter angewiesen. Tume muss jetzt für zwei ums Überleben kämpfen.

Bitte helfen Sie mit, Menschen wie Tume und Kura mit dem Nötigsten zu versorgen!

55 Euro reichen für sechs Säcke Mais, die im Dürregebiet verteilt werden.
110 Euro kostet Öl zum Kochen für 50 Haushalte.
92 Euro kosten zwei robuste Ziegen, die der Trockenheit gut trotzen können.

Jetzt spenden
Der Stall ist verwaist und unsere Teller bleiben leer.
Tume, 55 Jahre, Mutter

Der Stall neben der Lehmhütte ist leer und oft bleiben es auch die Teller der beiden Frauen: "Die Dürre hat uns alles geraubt", sagt Tume. Dieses schlimme Schicksal zeigt: Wir müssen dringend helfen, denn im Süden Äthiopiens, in der Borena Zone, leiden viele Menschen Hunger. Deshalb weitet die Christoffel-Blindenmission (CBM) ihre Nothilfe in der Region aus. Die Verteilung von Lebensmitteln ist ein wichtiger erster Schritt. Auch Tume und ihre Tochter reihen sich in die lange Schlange ein und erhalten ein Paket.

Ausbleibender Regen verschärft die Not

Es ist wahrscheinlich, dass weiterhin viel zu wenig Regen fällt und sich die Hungerkrise verschärft. Deshalb müssen wir helfen: Die CBM arbeitet mit einem Projektpartner aus dem Einsatzgebiet zusammen. Dieser weiß genau, was die Menschen jetzt dringend brauchen. Neben Nahrung verteilen wir auch robuste Ziegen, die mit der Trockenheit gut zurechtkommen. Eine zusätzliche Starthilfe sorgt dafür, dass die Menschen sich und ihre Tiere versorgen können.

 

So helfen wir – machen Sie mit!

  • Schale mit zwei Weizenähren

    Unser Projektpartner verteilt Nahrungsmittel als Soforthilfe.

  • Kopf einer Ziege

    Mit Ziegen bekommen Familien eine neue Lebensgrundlage.

  • Schüssel, aus der zwei Blätter herausragen

    Vielen fehlt das Nötigste, sie erhalten z. B. Matratzen und Töpfe.

  • Zwei Euromünzen

    Um sich und ihre Tiere zu versorgen, erhalten Familien finanzielle Starthilfe.

Menschen mit Behinderungen in Nothilfeprojekt einbezogen

Bunt gekleidete Frauen und Kinder sowie zwei Männer stehen in einer Reihe hintereinander.
Tume (l.) und ihre blinde Tochter Kura (2.v.l.) warten in einer Schlange auf Lebensmittel. Sie sind froh, dass sie Hilfe bekommen.

Während Hunger- und Dürrekatastrophen sind Menschen mit Behinderungen oft die Ersten, die vergessen werden – und die Letzten, die Hilfe erhalten. Die CBM bezieht diese Menschen und deren Bedürfnisse von Anfang an in die Planung aller Nothilfeprojekte ein.

Auch bei unserem Kampf gegen den Hunger in Äthiopien achten wir darauf, dass Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen beachtet werden und Hilfe erhalten.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!

Jetzt spenden