• Drei etwa siebenjährige Jungen spielen Fußball in einem von einer Backsteinmauer begrenzten Hof.

Kein Kind will mit mir spielen

Traurig steht John aus Uganda auf dem Schulhof und schaut sehnsüchtig den anderen Kindern hinterher. Egal, was sie tun – rennen, fangen, Fußball spielen: John ist zu langsam, um mitzumachen.

Ein etwa vierjähriger Junge mit etxremen O-Beinen steht im Eingang der Hütte und schaut nach draußen, wo andere Kinder Fußball spielen.
John ist traurig, dass er nicht mitspielen kann.

"Kein Kind will mit mir spielen", sagt er traurig. Doch es ist nicht nur diese Einsamkeit, die ihm weh tut. Höllische Schmerzen verursachen auch seine Beine, die sich stark nach außen biegen. Oft sitzt John da und weint.

Endlich empfiehlt ein Arzt den Besuch der CBM-geförderten CoRSU-Klinik. Dort erhalten Kinder wie der Vierjährige medizinische Hilfe. Johns Eltern können ihr Glück gar nicht fassen, als sie erfahren, dass Spenderinnen und Spender der CBM die Behandlungskosten übernehmen.

Heute, vier Jahre später, nach einer komplexen OP und Physiotherapie kann John schmerzfrei laufen, und sogar Fußball spielen! So wie der Junge brauchen aber noch viele Kinder dringend Hilfe. Ihre Spende macht das möglich!

Wo es am nötigsten ist

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Kuriose Fußball-Fakten

Eine Gruppe von Kindern reißt jubelnd die Arme hoch, einige haben einen Gipsverband oder sitzen im Rollstuhl.

Laduma heißt wörtlich "es donnert", aber die Südafrikaner rufen es auch, wenn beim Fußball ein Tor fällt. Dann wird das Wort ganz lang gedehnt:
Laduuuuuuuuuuuuuuuuuuuuma! – Tooooooooooooooooooooor!

Ein kleines Mädchen kickt einen Ball, andere Kinder und Erwachsene schauen zu.

Fußball ist die beliebteste Sportart in Afrika und überhaupt auf dem ganzen Kontinent, da man zum Spielen lediglich einen Ball braucht. In der FIFA sind afrikanische Länder seit den 1950er Jahren mit dabei. Heute kommen aus Asien und Afrika sehr gute Teams mit guten Spielern.

Drei Jungen spielen Fußball auf einer trockenen Wiese.

Magie spielt im afrikanischen Fußball eine große Rolle: Als in den 1970er-Jahren zwei afrikanische Nationalmannschaften gegeneinander spielten, bewegte sich das ugandische Team auf dem Spielfeld keinen Millimeter. Es glaubte, vom Gegner verhext worden zu sein. Das Ergebnis: 52 zu Null für den Gegner.

Zwei Jungen spielen Fußball – mit einem aus Plastik und Kordel zusammschengeschnürten Klumpen.

Fußball ist ein globales Phänomen. Rund um den Globus wird das Spiel nach denselben Regeln gespielt und steht allen offen – egal, wo sie herkommen und wie arm oder reich sie sind. England ist das Mutterland des modernen Fußballs. Dort wurde er seit Mitte des 19. Jahrhunderts rasch zum Massensport, den immer mehr Zuschauer verfolgten. Deswegen ist der klassische Ball auch schwarz-weiß: Immer mehr Leute wollten die Spiele im Fernsehen verfolgen, die Weltmeisterschaft in Mexiko 1970 wurde als allererste komplett übertragen – doch damals hatten die meisten Menschen noch Schwarzweiß-Fernseher. Die neue Färbung machte den Ball gut sichtbar.

Sechs Jungen zwischen etwa zehn und zwölf Jahren stehen nebeneinander. Einer hält einen frunden Klumpen in der Hand, der von einer Schnur zusammengehalten wird.

Fußball wird fast überall auf der Welt gespielt, die FIFA zählt 211 nationale Mitgliedsverbände, mehr als die Vereinten Nationen (193). Selbst im sibirischen Winter spielen die Menschen Fußball. Der Schiedsrichter pfeift das Spiel auch bei minus 20 Grad nicht ab – solange er sicher ist, dass die Mannschaft es überlebt.

Ein etwa sechsjähriger Junge spielt Fußball.

Und was macht eine afrikanische Mannschaft vor dem Spiel nachts um zwei auf dem Friedhof? Sie führt Ahnenrituale durch, um den Sieg heraufzubeschwören. Das Problem: Am nächsten Tag ist sie nicht besonders fit und verliert wahrscheinlich trotzdem.