© CBM/argum/Einberger

Von der WHO als Fachorganisation anerkannt

Seit 2002 besitzt CBM Beraterstatus bei den Vereinten Nationen. Außerdem unterhält sie zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit 1989 offizielle Beziehungen als anerkannte Fachorganisation für Blindheitsverhütung und -heilung.

Von WHO und CBM initiiert: VISION 2020 – das Recht auf Augenlicht

Logo der Initiative VISION 2020 mit Schriftzug The Right to Sight © VISION 2020

Die weltweite Kampagne "VISION 2020 – das Recht auf Augenlicht" wurde 1999 auf Initiative der CBM und der WHO gegründet. Die Aktionsgemeinschaft bestand aus Nichtregierungsorganisationen und nationalen Komitees zur Verhütung von Blindheit. Sie hatte zum Ziel, dass niemand mehr an einer Krankheit erblinden muss, die heilbar oder verhütbar ist.

Weltweit waren im Jahr 2000 rund 45 Millionen Menschen blind. Heute sind es Schätzungen zufolge 43 Millionen Menschen. Ein positiver Trend, denn für das Jahr 2020 wurden zu Beginn der Kampagne 75 Millionen blinde Menschen prognostiziert.

Dennoch leben nach wie vor 90 Prozent aller Menschen mit Sehbehinderungen in einkommensschwachen Ländern.

VISION 2020 konzentrierte sich auf die Bekämpfung der Hauptursachen von Blindheit, u. a. Grauer Star, Trachom und Onchozerkose (Flussblindheit).

Langfristiges Ziel von VISION 2020 war es, in Entwicklungsländern augenmedizinische Versorgung für alle Menschen zugänglich und bezahlbar zu machen – und damit das Recht auf Augenlicht für alle zu verwirklichen.

Die Wirkung der CBM-initiierten Kampagne VISION 2020

  • Ausrufezeichen

    VISION 2020 schärfte das Bewusstsein für die Ursachen vermeidbarer Blindheit.

  • Auge

    VISION 2020 bekämpfte die Ursachen blind machender Augenkrankheiten.

  • Eine Figur schreibt etwas auf.

    VISION 2020 bildete augenmedizinische Fachkräfte aus.

  • Arztkoffer

    VISION 2020 sorgte für augenmedizinische Infrastruktur und Technologie.

Mehr als 100 Länder haben bereits nationale Augengesundheitsprogramme entworfen. Alle WHO-Mitgliedsstaaten verpflichteten sich, in Augengesundheit zu investieren. Das politische und fachliche Engagement für die Prävention von Sehbehinderung ist gestiegen und die Qualität der augenmedizinischen Versorgung hat sich verbessert.

Auch für die Folgestrategie "2030 IN SIGHT" engagiert sich die CBM. Diese hat zum Ziel, dass alle Menschen weltweit augenmedizinisch versorgt werden. Jeder soll die Möglichkeit haben, einen Sehtest zu machen und sich bei Bedarf eine Sehhilfe zu leisten.

Unterstützen auch Sie das Recht auf Augenlicht!

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Bei 77 Prozent der Menschen mit Sehbehinderung ist die Ursache der Behinderung vermeidbar oder behandelbar. Mit nur 9 Euro im Monat helfen Sie, Augenlicht zu retten oder Blindheit zu vermeiden.

Infobroschüre zum kostenlosen Download

  • Kind mit Augenverband, Schriftzug: VISION 2020

    VISION 2020 – Das Recht auf Augenlicht

    pdf3.9MB, barrierefrei

    Broschüre zur weltweiten Initiative VISION 2020. Diese hatte das Ziel, vermeidbare Blindheit und Sehbehinderung zu überwinden. Die Broschüre enthält Daten (Stand: 2016) und Erklärungen zu Augenkrankheiten sowie zu Blindheit und Sehbehinderung in Deutschland und weltweit.

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