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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Grauer Star:
Mit einer Spende Augenlicht schenken

Vor allem in Entwicklungsländern ist der Graue Star verbreitet. Sie können jetzt helfen!

Spenden Sie 30 Euro für die OP eines Erwachsenen oder 125 Euro für die OP eines Kindes.

Spenden Sie online

Was ist Grauer Star?

Grauer Star ist die weltweit häufigste Ursache für Blindheit vor allem in Asien und Afrika. Er ist für 50 Prozent aller Erblindungen weltweit verantwortlich. Die Linse trübt sich – so als würde sich ein Schleier davorlegen. Dieser wird im Laufe der Zeit immer dichter, bis man nur noch hell und dunkel unterscheiden kann und im schlimmsten Fall komplett erblindet. 


Dabei unterstützen Sie die CBM:

  • Die CBM hat weltweit bereits mehr als zwölf Millionen Graue-Star-Operationen ermöglicht
  • Dank Ihrer Spende ist die Behandlung für arme Menschen in Entwicklungsländern kostenfrei
  • Nach der OP begleitet die CBM die Patienten weiterhin und hilft z.B. mit Mikrokrediten oder Sachspenden

So hilft Ihre Spende für Operationen am Grauen Star – wie bei Mazaga und Jesca:

Mazaga (45) Getreidehändler aus Tansania
Lächelnder Mann

Mazaga ist mit seinem Motorrad unterwegs nach Daressalaam, als er merkt, dass er nicht mehr gut sieht. Straßen- und Hinweisschilder kann er nur noch verschwommen erkennen.

Der 45-Jährige ist berunruhigt und geht nach seiner Rückkehr sofort zu einem Gesundheitsposten. "Aber dort konnte man mir nicht helfen", sagt Mazaga. Er macht sich Sorgen, denn der Schleier auf seinen Augen wird mit der Zeit immer dichter.

Sorge um Zukunft
 
Wie soll das nur weitergehen? Ich muss doch arbeiten, meine Familie ernähren, geht es Mazaga durch den Kopf. Er ist Getreidehändler, fährt normalerweise mit seinem Motorrad durch die Dörfer und kauft den Bauern das Getreide ab, um es später auf dem Markt weiterzuverkaufen. Aber das ist inzwischen nicht mehr möglich, Motorradfahren wäre in seinem Zustand viel zu gefährlich! Mazaga ist verzweifelt, ohne die Hilfe seiner Kinder kann er sich kaum noch draußen bewegen.

Lichtblick für Mazaga
 
Eines Tages erfährt er von der CCBRT-Klinik in Daressalam. Ein Bekannter bringt ihn dorthin. Mazagas Augen werden untersucht. Die Diagnose des Arztes ist eindeutig: Grauer Star. Als Mazaga erfährt, dass man ihm mit einer Operation das Augenlicht zurückgeben kann, schöpft er Hoffnung. Zunächst wird das rechte Auge operiert, einen Tag später das linke. Nach den OPs kann Mazaga wieder alles einwandfrei sehen – dank der Spenden gegen Blindheit durch Grauen Star. Mazaga strahlt vor Freude: "Ich bin überglücklich!"

Lächelnder Mann
Jesca kann nach ihrer OP wieder sehen
Jesca (4 Jahre) aus Tansania
Jesca kann nach ihrer OP wieder sehen

Durch eine Verletzung erkrankt die kleine Jesca am Grauen Star. Nur eine Operation kann ihr helfen, wieder mit beiden Augen zu sehen.

Die vierjährige Jesca aus Tansania ist zunächst ganz schön  eingeschüchtert vom Trubel im Krankenhaus. Doch nachdem der deutsche Arzt ihr gut zugeredet hat, ist Jesca ganz tapfer und lässt sich mit einer Lampe ins Auge leuchten. Ihre Linse ist getrübt, Jesca hat Grauen Star. 

Jesca blickt in die Zukunft

Vor einiger Zeit hatte das Mädchen einen Unfall, der schließlich zum Grauen Star führte. Wird Jesca nicht operiert, bleibt sie auf dem rechten Auge blind. Unter Vollnarkose wird ihr eine künstliche Linse eingesetzt. Als ihr der Verband am nächsten Tag abgenommen wird, gibt es für die Vierjährige kein Halten mehr: Denn endlich kann sie auf beiden Augen wieder sehen.

Jescas Vater hat bereits Pläne für die Zukunft seiner Tochter: Sie soll zur Schule gehen und eine gute Ausbildung erhalten. Auf die Frage, was sie später einmal werden will, kennt Jesca eine klare Antwort: "Ärztin!"

Bei der CBM weiß ich, die Mitarbeiter kennen sich aus, haben direkte Verbindungen zu den Menschen und wissen, was gebraucht wird.

Rosi Mittermaier, CBM-Botschafterin
Rosi Mittermaier ist CBM-Botschafterin

Grauer Star in Entwicklungsländern

Die Umwelt nicht mit den Augen wahrnehmen zu können, das können sich die meisten wohl gar nicht vorstellen. Tatsächlich sind weltweit Millionen Menschen durch Grauen Star erblindet - vor allem in Asien und Afrika.

Operation Grauer Star

Hierzulande kennen wir den Grauen Star (Katarakt) vornehmlich als eine Augenkrankheit, die erst im Alter auftritt. In Entwicklungsländern sind bereits viele Kinder von Geburt an erkrankt. Auch wenn die Ursachen eines Grauen Stars oft nicht ganz klar sind, entsteht er häufig durch Infektionskrankheiten während der Schwangerschaft, durch Mangelernährung oder Vererbung. Vor allem in Entwicklungsländern ist die Erkrankung ein Problem, denn oftmals wird der Graue Star dort spät oder gar nicht erkannt.

Gute Aussichten

Die gute Nachricht ist: Grauer Star ist heilbar! Durch eine Graue-Star-Operation können Betroffene ihr Augenlicht (zurück-) erhalten. Die durchschnittlichen Kosten in Entwicklungsländern betragen 30 Euro bei Erwachsenen. Kinder werden unter Vollnarkose operiert - hier betragen die Kosten deshalb rund 125 Euro. 

Die CBM hilft

In CBM-geförderten Hospitälern wurden 2015 über 460.000 Star-Operationen durchgeführt - das sind in etwa so viele, wie in allen deutschen Kliniken zusammen. Seit 1966 hat die CBM insgesamt mehr als 12,9 Millionen Graue-Star-Operationen ermöglicht! Und das konnte nicht zuletzt dank Ihrer Spende für Operationen am Grauen Star geschehen.

Ursachen

Die Ursachen sind häufig nicht ganz geklärt. Im Alter spielen allerdings meist Stoffwechselerkrankungen und die Alterung des Gewebes eine Rolle. Grauer Star kann auch angeboren sein (u.a. durch Röteln in der Schwangerschaft) oder durch Verletzungen entstehen. Weitere Risikofaktoren sind ultraviolette Strahlen, Rauchen und Diabetes.

Behandlung

Den Betroffenen kann das Augenlicht aber durch eine einfache Graue-Star-Operation wiedergegeben werden. Bei der OP wird die lichtundurchlässig gewordene Linse entfernt und durch eine künstliche ersetzt. So kann der Graue Star in der Regel vollständig geheilt werden.

Operation Grauer Star

Hier kommt Ihre Hilfe an

Tansania

Landkarte von Afrika

Tansania ist eines der ärmsten Länder der Welt. Von den 50 Millionen Einwohnern sind rund 630.000 Menschen blind – nahezu die Hälfte von ihnen hat Grauen Star. Seit 1967 setzt sich die CBM zusammen mit ihren tansanischen Partnern ein, damit Betroffene Hilfe erhalten. Und das wird nicht zuletzt durch Ihre Spenden für die Behandlung des Grauen Stars ermöglicht.

250 Kilometer bis ins Krankenhaus

Die ärztliche Versorgung in Tansania ist unzureichend, viele Patienten müssen bis zu 250 Kilometer ins nächste Krankenhaus reisen. So auch in das CBM-geförderte CCBRT-Krankenhaus in Daressalam oder das CBM-geförderte Ki­li­man­ja­ro Chris­ti­an Me­di­cal Cent­re (KCMC) im Norden Tansanias. In beiden Krankenhäusern werden Augenkrankheiten behandelt und Sehhilfen angepasst. Die Abteilung für Kinderaugenheilkunde in Moshi ist sogar eine von nur dreien in ganz Tansania und deckt allein den Bedarf für ganz Nord-Tansania.

Bei Außeneinsätzen, die das CCBRT-Krankenhaus und die KCMC-Klinik durchführen, werden viele Patienten von den Mitarbeitern identifiziert und zur weiteren Behandlung in die Klinik geschickt. Darüber hinaus werden an beiden Krankenhäusern einheimische Fachkräfte ausgebildet.

Landkarte von Afrika

Downloads

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Studie: Investing in Vision PDF (1MB) Download starten
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Infos zum Grauen Star PDF (1MB) Download starten
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Die fünf häufigsten Augenkrankheiten PDF (1MB) Download starten

Sie haben Fragen?

Wir helfen gerne!

Setzen Sie sich bei Fragen rund ums Thema Spenden mit Alexandra Gerber in Verbindung.

Alexandra Gerber
Telefon: (06251) 131-131
E-Mail:
Zum Kontaktformular

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CBM-Ausgaben pro Arbeitsbereich

Siegel und Zertifikate

Die CBM wurde bereits mehrfach für ihre Transparenz und Spendensicherheit ausgezeichnet.

Bündnis Entwicklung hilft
DZI Spenden Siegel
Transparenzpreis 2015
Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Weitere Projekte der CBM:

Häufig gestellte Fragen

  • Was versteht man unter Grauem Star?

    Als Grauen Star (Katarakt) bezeichnet man die Eintrübung der Augenlinse. Der Betroffene sieht zunächst noch wie durch einen Schleier, der dann immer dichter wird. Im schlimmsten Fall führt die Erkrankung zum vollständigen Erblinden.

  • Was sind die Ursachen für den Grauen Star?

    Wissenschaftlich ist die Entstehung des Grauen Stars noch nicht umfassend geklärt. Bekannt ist jedoch, dass die häufigste Form der Alters-Star ist, meist hervorgerufen durch Stoffwechselerkrankungen und Alterung des Gewebes. Grauer Star kann auch angeboren sein (u.a. durch Röteln in der Schwangerschaft) oder durch Verletzungen entstehen. Weitere Risikofaktoren sind ultraviolette Strahlen, Rauchen und Diabetes.

  • Wie kann der Graue Star geheilt werden?

    Durch eine Graue-Star-Operation. Es ist die am häufigsten durchgeführte OP weltweit (mehr als 20 Millionen pro Jahr, die meisten davon in Nordamerika und Europa). Medikamente helfen hingegen nicht.
    Die trüb gewordene Augenlinse wird operativ durch eine künstliche Linse (IOL) ersetzt. Heute sind diese Linsen auch in Entwicklungsländern kostengünstig und werden in hervorragender Qualität hergestellt. Die Operation dauert nur etwa 15 Minuten.

  • Wie viele Personen sind betroffen?

    Weltweit sind fast 20 Millionen Menschen blind durch Grauen Star – das ist etwa die Hälfte aller an  Augenkrankheiten erblindeten Menschen. Circa 90 Prozent von ihnen leben in Entwicklungsländern. Dort leidet jedes zehnte blinde Kind am Grauen Star.

  • Erhalte ich eine Spendenbescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt?

    In der Regel stellt die CBM eine "Sammelbestätigung" (=Jahresquittung) aus, die am Anfang des Folgejahres automatisch versandt wird. Auf ausdrücklichen Wunsch ist auch nach jeder Einzelspende die Ausstellung einer Zuwendungsbestätigung möglich.

  • Geben Sie persönliche Kontaktdaten (z.B. Adresse, Bankverbindung etc.) Ihrer Spender an Dritte weiter?

    Nein! Das tun wir nicht. Wenn jemand behauptet, dass er Ihre Adresse von der CBM erhalten habe, bitten wir um schnellstmögliche Nachricht (Mail an Heidrun.Muerdter@cbm.de). In diesem Fall behalten wir uns rechtliche Schritte gegen den Anbieter vor.

    Die von uns beauftragten Dienstleister (z.B. für Versand von Publikationen) unterliegen strengen Auswahlkriterien. Sie müssen im Fachverband Dialogmarketing (DDV) Mitglied sein und sich auf strenge Datenschutzrichtlinien verpflichten.

  • Wird meine Spende richtig verwendet?

    Jedes Projekt der CBM unterliegt strengen Auflagen. Jährlich bestätigen unabhängige Prüfer den detaillierten Jahresabschluss der Projekte. Der wird dann von der CBM geprüft und so sichergestellt, dass das Geld auch richtig verwendet wird. Außerdem gibt es regelmäßige Berichte, die die Projektentwicklung dokumentieren. Darüber hinaus gewährleisten wir den direkten Kontakt mit den lokalen Regionalbüros durch regelmäßige Besuche vor Ort. Erfüllt ein Projekt diese Bedingungen nicht, werden die Zahlungen gesperrt und die Lieferungen eingestellt, bis die Auflagen erfüllt sind.

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