Seit Sommer 2025 ist Maha Khochen-Bagshaw bei der CBM globale Beraterin für inklusive Bildung. Zuvor war sie für verschiedene Nichtregierungsorganisationen tätig – wie das British Council (Großbritanniens internationale Organisation für Kulturbeziehungen und Bildungschancen), das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF), die Organisation der Vereinten Nationen (UN) für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) und Education Cannot Wait, der UN-Organisation für Bildung in Notsituationen und Krisen. In Großbritannien hat sie einen Master im Bereich inklusive Bildung gemacht, in dem sie auch promovierte. Außerdem hat sie fünf Jahre lang als Geschichtslehrerin im Libanon gearbeitet.
Wir sprachen mit Maha über die aktuelle Lage im Bereich der inklusiven Bildung und darüber, was die Arbeit der CBM mit unseren Partnern so wichtig macht.
Was hat Dich ursprünglich zum Bereich der inklusiven Bildung geführt und was begeistert Dich daran bis heute?
Im Libanon arbeitete ich als Lehrerin an einer Schule für Kinder mit Behinderungen und erkannte, dass ein echter Bedarf an Pädagogen bestand, die mit Lernenden mit komplexen und schweren Schwierigkeiten arbeiten. Ich sah, dass manche Kinder keine Fortschritte machten, und wollte mich weiter spezialisieren. Ich zog nach Großbritannien, wo ich meine Qualifikationen erwarb.
Was meine Leidenschaft aufrecht hält? Jeder Beitrag, den ich zur akademischen und sozialen Entwicklung von Menschen mit Behinderungen leisten kann. Es gibt mir wirklich Auftrieb, zu Veränderungen beizutragen, denn ich habe das Gefühl, dass Kinder mit Behinderungen so lange nicht nur vernachlässigt wurden, sondern dass es auch keine Fortschritte gab – oder dass die Fortschritte eher auf individueller Ebene als auf systemischer Ebene stattfanden.