© CBM/Hayduk

Wasser für alle!

Wasser bedeutet Leben. Es ist unser wichtigstes und wertvolltes Gut. Mehr noch: Wasser ist ein Menschenrecht! Doch weltweit haben Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser. Menschen mit Behinderungen sind dabei besonders schwer betroffen. Mit Ihrer Hilfe wollen wir das ändern!

Zahlen und Fakten zu Trinkwasser & Sanitärversorung

  • 2,1 Mrd. So viele Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser.

  • 4,5 Mrd. So viele Menschen haben keinen Zugang zu sicheren Sanitäranlagen.

  • 30 Min. So viel Zeit müssen 263 Mio. Menschen mindestens bis zur nächsten Wasserquelle einplanen.

  • 159 Mio. So viele Menschen beziehen ihr Trinkwasser aus verunreinigten Quellen wie Bächen oder Seen.

Ein Junge mit O-Beinen läuft mit einem Wasserkanister in der Hand über ein Feld. © CBM
Der 6-jährige Makoma aus Uganda kam mit stark ausgeprägten O-Beinen zur Welt und hat starke Schmerzen beim Laufen. Der Weg zur nächsten Wasserquelle wird für ihn zur Qual.

Eine gute Körperhygiene und ausreichende Flüssigkeitszufuhr sind wichtig und Grundlage für eine gute Gesundheit! Das bekommen wir bereits als Kinder von unseren Eltern gepredigt.

Für uns in Deutschland kein Problem: Einfach den Wasserhahn zum Händewaschen aufdrehen, fix unter die Dusche springen oder im Supermarkt um die Ecke einen Kasten Wasser kaufen. Für uns eine Selbstverständlichkeit.

Doch unzählige Menschen auf der Welt haben diese Möglichkeit nicht, vor allem in ländlichen und ärmeren Gebieten der Erde. Wie so oft sind verletzliche Personengruppen besonders häufig von einer schlechten Wasserversorgung betroffen – dazu zählen auch Menschen mit Behinderungen.

Menschen mit Behinderungen besonders betroffen

Behinderte Menschen haben noch größere Schwierigkeiten, sich mit sauberem Wasser zu versorgen bzw. sichere sanitäre Einrichtungen zu nutzen - mit negativen Auswirkungen auf Lebensqualität und Zukunftsperspektiven:

  • Plastikflasche

    Trinkwasserquellen sind oft nicht barrierefrei, wodurch ihr Zugang für Menschen mit Behinderung nur eingeschränkt möglich ist.

  • Tropfen

    Auch sanitäre Anlagen sind oft nicht barrierefrei, sodass behinderte Menschen ihre Notdurft im Freien verrichten müssen.

  • Doktorhut

    Kinder mit Behinderung können häufig nur deshalb nicht zur Schule gehen, weil es dort keine barrierefreien Toiletten gibt.

  • Kreuz

    Wegen Barrieren können behinderte Menschen Hygienemaßnahmen schlechter einhalten und haben ein erhöhtes Krankheitsrisiko.

Wasser marsch! Mit WASH zu einer gesünderen Zukunft

WASH - hinter dieser Abkürzung verstecken sich die Begriffe "Wasser", "Sanitärversorgung" und "Hygiene". Diese drei Prinzipien ergeben im Zusammenspiel ein gesünderes und würdevolleres Leben. Nicht nur, aber gerade für Menschen mit Behinderungen. Dafür setzen wir uns ein!

  • Die weltweite Versorgung mit Trinkwasser muss sichergestellt sein. Auch behinderte Menschen müssen Zugang zu Wasser haben.

  • Behinderte Menschen müssen überall Zugang zu barrierefreien sanitären Anlagen haben, damit ein würdevolles Leben möglich ist.

  • Zur Vermeidung von Krankheiten, müssen alle Menschen eigenverantwortlich Hygieneprinzipien praktizieren können.

Wasser ist ein Menschenrecht!

Wasser darf kein Luxusgut sein! Deshalb fordern wir alle demokratischen Parteien in Deutschland auf, sich auf ein einfaches Wahlversprechen für die zukünftige Bundesregierung zu einigen: Menschen mit Behinderungen müssen weltweit in alle Aktivitäten rund um Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene einbezogen werden – denn jeder Mensch hat eine saubere, gesunde und faire Zukunft verdient.