Ein etwa vierjähriger Junge mit etxremen O-Beinen geht einen unbefestigten Weg entlang.

"Wie gerne würde ich schnell rennen"

Am liebsten würde der vierjährige John aus Uganda den ganzen Tag Fußball spielen und mit anderen Kindern um die Wette rennen. Aber mit seinen Beinen geht das nicht. Wenn ihm doch jemand helfen könnte!

Kein Kind will mit ihm spielen

Traurig steht John auf dem Hof der Vorschule. Sehnsüchtig schaute er den anderen Kindern beim Spielen zu. Zuhause erzählt er schluchzend seiner Mutter: "Mich jagen die Kinder weg. Sie lachen mich aus und sind gemein zu mir. Kein Kind will mit mir spielen."

Der Mutter bricht das Herz, wenn John davon erzählt. Warum nur muss ihr Kind unter einem so schweren Schicksal leiden? Als John zur Welt kam, waren sie endlich eine kleine Familie – und so glücklich! Doch bald trübten Angst und Sorge das Familienglück. Von Jahr zu Jahr verbogen sich Johns Beine mehr – bis sie ein großes "O" formten. Der Junge kann nur noch unter Schmerzen laufen, er muss oft Pausen machen. Dann sitzt er da und weint, weil ihm die Beine wehtun. "Wir haben immer wieder Rat bei Ärzten gesucht. Wir wollten ja nicht, dass unser Kind leidet. Jeder sagte uns, dass sich die Beine von selbst korrigieren werden."

Doch es wurde nicht besser – und John verlor immer mehr den Anschluss zu anderen Kindern. "Niemand wollte etwas mit uns und Johns Problem zu tun haben. Dabei hofften wir so sehr, dass jemand unsere Not sieht und uns hilft", blickt die Mutter traurig zurück. Jeden Tag massiert sie Johns verkrümmte Beine, auch wenn ihr dabei oft selbst die Tränen über das Gesicht laufen. "Ich glaube, ich fühle seinen Schmerz noch mehr als er selbst", sagt sie. "Es ist so traurig, dass wir ihm nicht helfen können."

Endlich empfiehlt ein Arzt den Besuch der CBM-geförderten CoRSU-Klinik in der Nähe von Kampala, der ugandischen Hauptstadt. Er erklärt der Familie, dass dort Kinder wie John mit einer Operation Hilfe, weiß er.
 

Bewahren Sie mit Ihrer Spende ein Kind wie John vor Leid und Schmerzen!

30 Euro reichen für zwei Paar Gehhilfen, die Kinder nach der OP stützen.
60 Euro ermöglichen zwei Monate lang die dringend benötigte Physiotherapie.
150 Euro sind ein entscheidender Beitrag zu einer Bein-OP, die 450 Euro kostet.
 

John bekommt ein neues Leben geschenkt

Im CoRSU-Krankenahus bekommt John tatsächlich Hilfe. Er wird an den Beinen operiert! Als der Gips abgenommen wird, ist die orthopädische Chirurgin Dr. Judith Nassaazi sehr zufrieden: "Die operierten Knochen verheilen gut. Trotzdem wird noch Zeit vergehen, bis John richtig laufen kann." Damit seine Muskeln kräftiger werden, muss er fleißig trainieren: Physiotherapie und Gangtraining stehen nun täglich auf seinem Programm. Dann darf er endlich nach Hause!

Der Junge, der vor Kurzm kaum laufen konnte?

"Ist das wirklich John?", flüstert ein Nachbar, als er ihn sieht. "Der gleiche Junge, der noch vor Kurzem kaum laufen konnte?" Ja, es ist tatsächlich John. Der kleine Junge, dem die Spenderinnen und Spender der CBM ein neues Leben geschenkt haben. Herzlichen Dank!

Jetzt spenden und Kindern wie John helfen!