Kein Kind will mit ihm spielen
Traurig steht John auf dem Hof der Vorschule. Sehnsüchtig schaute er den anderen Kindern beim Spielen zu. Zuhause erzählt er schluchzend seiner Mutter: "Mich jagen die Kinder weg. Sie lachen mich aus und sind gemein zu mir. Kein Kind will mit mir spielen."
Der Mutter bricht das Herz, wenn John davon erzählt. Warum nur muss ihr Kind unter einem so schweren Schicksal leiden? Als John zur Welt kam, waren sie endlich eine kleine Familie – und so glücklich! Doch bald trübten Angst und Sorge das Familienglück. Von Jahr zu Jahr verbogen sich Johns Beine mehr – bis sie ein großes "O" formten. Der Junge kann nur noch unter Schmerzen laufen, er muss oft Pausen machen. Dann sitzt er da und weint, weil ihm die Beine wehtun. "Wir haben immer wieder Rat bei Ärzten gesucht. Wir wollten ja nicht, dass unser Kind leidet. Jeder sagte uns, dass sich die Beine von selbst korrigieren werden."
Doch es wurde nicht besser – und John verlor immer mehr den Anschluss zu anderen Kindern. "Niemand wollte etwas mit uns und Johns Problem zu tun haben. Dabei hofften wir so sehr, dass jemand unsere Not sieht und uns hilft", blickt die Mutter traurig zurück. Jeden Tag massiert sie Johns verkrümmte Beine, auch wenn ihr dabei oft selbst die Tränen über das Gesicht laufen. "Ich glaube, ich fühle seinen Schmerz noch mehr als er selbst", sagt sie. "Es ist so traurig, dass wir ihm nicht helfen können."
Endlich empfiehlt ein Arzt den Besuch der CBM-geförderten CoRSU-Klinik in der Nähe von Kampala, der ugandischen Hauptstadt. Er erklärt der Familie, dass dort Kinder wie John mit einer Operation Hilfe, weiß er.
Bewahren Sie mit Ihrer Spende ein Kind wie John vor Leid und Schmerzen!
30 Euro reichen für zwei Paar Gehhilfen, die Kinder nach der OP stützen.
60 Euro ermöglichen zwei Monate lang die dringend benötigte Physiotherapie.
150 Euro sind ein entscheidender Beitrag zu einer Bein-OP, die 450 Euro kostet.