Sieben Kinder stehen in einer Reihe hintereinander © CBM/Harms

CBM International und ihre Partner

Seit mehr als 100 Jahren setzt sich die Christoffel-Blindenmission (CBM) für behinderte Menschen in Entwicklungsländern ein. Heute gehören neben der CBM Deutschland zehn weitere Mitgliedsvereine zur internationalen CBM-Föderation. Diese internationale Organisation der CBM wickelt die Programmarbeit aller CBM-Vereine ab. Umgesetzt werden die Programme mit lokalen, nationalen und internationalen Partnern.

CBM International – "Christian Blind Mission e. V."

Die internationale Organisation der Christoffel-Blindenmission steuert seit 2002 zentral und stellvertretend für alle Mitgliedsvereine die weltweite Programmarbeit und setzt eingeworbene Spenden vor Ort ein. Die hierfür benötigten Mittel werden der Organisation von den Mitgliedsvereinen zur Verfügung gestellt. Regionalbüros koordinieren die Arbeit der CBM vor Ort und unterstützen die Projektpartner.

Mitgliedsvereine

Elf Mitgliedsvereine gibt es in den Ländern Australien, Deutschland, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, Kenia, Neuseeland, in der Schweiz, Südafrika und den USA. Sie werben Spenden für die Programmarbeit der internationalen Organisation ein und sensibilisieren die Gesellschaft für die Belange von Menschen mit Behinderungen.

Partneransatz

Die Christoffel-Blindenmission arbeitet mit Partnerorganisationen zusammen, um die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern zu verbessern. Gemeinsam lässt sich mehr erreichen! Es gibt verschiedene Ebenen der Zusammenarbeit:

Männer und Frauen, zwei mit Tricyle, sitzen im Kreis. © CBM/argum/Einberger
Manoj Kum (3.v.l.) ist der Leiter eines CBM-geförderten Verbands von Menschen mit Behinderungen. Er trifft sich regelmäßig mit einer Verbandsgruppe.

Auf lokaler Ebene

Hier arbeiten wir mit lokalen Gruppen, Gemeinden und Nicht-Regierungsorganisationen zusammen und setzen mit ihnen die Projekte um. Die lokalen Partner in den Entwicklungsländern kennen sich genau mit den Gegebenheiten vor Ort aus, das erleichtert die Arbeit und auch die Akzeptanz bei den Menschen. Bei der Umsetzung von Programmen achten unsere Partner darauf, dass Menschen mit Behinderungen und deren Familien sich einbringen können.
 
Unsere Partner sollen aber nicht nur die Projekte umsetzen, sondern auch Einfluss auf ihre lokalen und nationalen Regierungen nehmen, damit diese die Rechte und Belange von Menschen mit Behinderungen anerkennen und Maßnahmen zu deren praktischer Umsetzung ergreifen.
 
Bei der Auswahl der lokalen Partner achten wir darauf, dass diese nach Kriterien arbeiten, die internationalen Standards entsprechen, um eine qualitativ hochwertige, langfristige und nachhaltige Arbeit gewährleisten zu können. Durch gegenseitigen Austausch versuchen wir, unsere Arbeit zu verbessern. Ein wichtiger Aspekt bei der Zusammenarbeit mit lokalen Partnern ist auch, dass sie auf Dauer autark werden.

© CBM/Fauzan Ijazah
Bei einem CBM-Partnerworkshop in Indonesien wird eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit dem indonesischen Gesundheitsministerium getroffen.

Auf nationaler Ebene

Unsere Planungs-Partner sind vor allem Gesundheitsabteilungen und Fachbereiche in Ministerien und Behindertenorganisationen. Gemeinsam mit ihnen wollen wir Strukturen schaffen, die z. B. die medizinische Versorgung oder die Ausbildung von Menschen mit Behinderungen verbessern.

Auf internationaler Ebene

Zu unseren politischen Partnern zählen vor allem Abteilungen/Behörden der Vereinten Nationen, internationale Nichtregierungsorganisationen, Hochschulen und ähnliche Einrichtungen sowie Unternehmen. Mit ihnen wollen wir auf politischer Ebene dafür sorgen, dass die Interessen und Rechte von Menschen mit Behinderungen rechtlich verankert und umgesetzt werden.