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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Wie ein Sechser im Lotto!

Erwin Sillo findet Arbeit, ein zweites Zuhause und die Liebe seines Lebens

Ein Mann legt den Arm um sein Frau
Ein glückliches Paar: Erwin Sillo und seine Margarita

Jeden Morgen sitzt Erwin neben seiner Frau Margarita im Bus zur Werkstatt. Liebevoll legt er den Arm um ihre Schultern. Als Kind erkrankte der Filipino an Polio, hat seither eine Gehbehinderung und dennoch fühlt er sich als Glückspilz. Die Arbeit bringt ihm Freude, seine Kollegen sind wie eine Familie und mit Margarita fand er die große Liebe.

Liebesglück in der Möbelwerkstatt

Kennengelernt haben sich Erwin und Margarita in einer CBM-geförderten Möbelwerkstatt.  "Wir haben im selben Jahr dort angefangen", erinnert sich Erwin. Sie ist Sekretärin, er der Experte für Polstermöbel. Margaritas herzliche Art hat ihn sofort verzaubert. Die gemeinsame Tochter Lindsay Leigh (8) folgte bald darauf. "Es ist wie ein Lotteriegewinn."

Früher war Mobbing an der Tagesordnung

"Mein Leben war nicht immer einfach", erzählt Erwin, "in der Schule wurde ich gemobbt, als Erwachsener oft als ‚Krüppel‘ beleidigt." Wegen der Polioerkrankung hinkt der 38-Jährige bis heute. Er kann keine langen Strecken gehen, aber Anstrengung scheut er deshalb nicht: "Ich habe viele Stunden hart gearbeitet." Beim Straßenbau schuftete er bei jedem Wetter draußen. Auf dem Boden sitzend malte er Straßenmarkierungen auf.

Eine neue Chance

Als Erwin mit seinen Eltern den Wohnort wechselt, muss er eine neue Arbeit finden. Er bewirbt sich auf die Anzeige eines CBM-Partners und bekommt den Job. "Mein Boss sagte mir, ich kann gleich am Montag starten", freut sich Erwin. Zahllose Stühle hat er seither neu bespannt. Manchmal baut er auch Tische und Betten. Die Werkstatt ist für Erwin ein zweites Zuhause geworden, die Kollegen sind wie seine Familie.

Ein Mann lächelt in die Kamera
Heute fühlt sich Erwin wie ein Glückspilz.
Ein Mann bei der Arbeit in der Werkstatt
Erwin liebt seine Arbeit in der Möbelwerkstatt.

Wunsch für die Zukunft

"Es ist schön dazuzugehören", sagt Erwin. Er findet es gut, dass Menschen mit Behinderungen ermutigt werden arbeiten zu gehen anstatt allein daheim herumzusitzen. Auf diese Weise können sie sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen und ein eigenständiges Leben führen. "Ich wünsche mir, dass dieses Projekt noch größer wird, so dass auch weiterhin Menschen mit Behinderungen ein Zuhause finden – so wie ich."

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