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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Von der Straße ins Büro

Verlassen von den Eltern lebte Juan Carlos jahrelang als Straßenkind

Ein Mann sitzt vor einem Monitor
Juan Carlos Castillo an seinem Arbeitsplatz

Konzentriert sitzt Juan Carlos Castillo aus Nicaragua vor dem Bildschirm, denn sein Schreiben muss heute noch fertig werden. Als Sekretär in der Stadtverwaltung beantwortet er Bürgeranfragen. Vor wenigen Jahren hätte er sich diese Situation im Traum nicht vorstellen können. Damals lebte der Rollstuhlnutzer noch auf der Straße.

Leben als Straßenkind

Das Privileg, einmal einen Bürojob und ein geregeltes Einkommen zu haben, schien Juan Carlos unerreichbar fern. Der 22-Jährige, der seit einer Fiebererkrankung in der Kindheit im Rollstuhl sitzt, hatte ein schweres Schicksal: Von seinen Eltern verlassen, lebte er seit seinem zwölften Lebensjahr auf der Straße. "Ich nahm Drogen und trank viel Alkohol", erzählt er. Gut geht es Juan Carlos erst, seit er über einen Bekannten in Kontakt mit dem CBM-Projektpartner ASOPIECAD kam.

Juan Carlos im Gespräch mit Gemeindehelferin Maikeny Mairena vom CBM-Partner ASOPIECAD

Motivierende Selbsthilfegruppe

Seither besucht Juan Carlos eine Selbsthilfegruppe, in der er sich mit anderen behinderten Menschen austauschen kann. "Ich habe dort Leute kennengelernt, die mich motivieren, nicht aufzugeben." Mit Erfolg: Inzwischen hat Juan Carlos nicht nur die Arbeitsstelle als Sekretär bekommen, er geht auch wieder zur Schule. "Ich arbeite Vollzeit und besuche samstags die Schule. Mein Traum ist es, später als Informatiker zu arbeiten."

Anderen Perspektive aufzeigen

Doch nicht nur die Selbsthilfegruppe schenkt Juan Carlos Kraft, auch sein Glaube: "Ich bin fest davon überzeugt, dass Gott mich auf meinem Weg unterstützt. Und ich möchte etwas zurückgeben. Ich würde gern Jugendlichen helfen, die auf der Straße leben und ihnen eine Perspektive aufzeigen."

Helfen Sie mit!

Stärken Sie Menschen mit Behinderungen wie Juan Carlos, damit sie selbstständig leben können.

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