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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Rafael verlor ein Bein, doch nicht den Mut

In einer CBM-geförderten Kooperative ist der Lackierer auch im Vorstand

Ein Mann, eine Frau und zwei kleine Kinder
Seine Freundin Ernanie hielt nach dem Unfall zu Rafael und heiratete ihn. Heute haben die beiden zwei Kinder.

Rafael Alvarez von den Philippinen hatte Arbeit, eine Freundin, eine Perspektive für die Zukunft. Der junge Mann war rundum zufrieden. Bis ihn ein Unfall aus dem Alltag riss und sein ganzes Leben veränderte: Er verlor ein Bein, war lange arbeitslos. Heute arbeitet er in einer CBM-geförderten Kooperative als Lackierer.

Ein Unfall veränderte alles

Der damals 29-Jährige geriet in einen schweren Verkehrsunfall. Er verlor sein rechtes Bein – und mit ihm all seine Hoffnung. Rafael hatte große Angst: Würde seine Freundin ihn verlassen? Würde er wieder Arbeit finden? Und würde er je eine Familie gründen können? Zu Rafaels großer Freude wendete sich privat alles zum Guten: Seine Freundin blieb bei ihm, die beiden heirateten. Heute haben sie zwei Kinder. Beruflich jedoch sah es nicht so rosig aus. Der junge Familienvater bewarb sich auf unzählige Stellen, doch niemand wollte einen behinderten Mitarbeiter einstellen.

Ein Mann hält eine Sprühflasche in Richtung eines Stuhls
Rafael Alvares lackiert in der Werkstatt seiner Kooperative einen Stuhl.

Zukunft dank Kooperative

Einige Jahre blieb der ehemalige Berufskraftfahrer arbeitslos. Es war eine schwere Zeit für die Familie. Dann fragte ihn ein Bekannter, ob er bei NEAPWD (Nueva Ecija Association of Persons with Disability) mitmachen möchte. Zu der CBM-geförderten Kooperative haben sich rund 30 Menschen mit Behinderungen zusammengeschlossen. Sie stellen vor allem Schulstühle her. Rafael arbeitet heute als Lackierer bei NEAPWD und engagiert sich als Vorsitzender im Vorstand. Die Arbeit hat dem 36-Jährigen neues Selbstbewusstsein gegeben und das Wissen, dass er auch als Mensch mit einer Behinderung wertvoll für die Gemeinschaft ist.

Helfen Sie mit bei der Existenzsicherung behinderter Menschen wie Rafael!

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