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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Jaqueline, bitte lach' doch wieder!

Das fünfjährige Mädchen aus Ruanda sieht nur noch hell und dunkel

Kleines Mädchen reibt sich die Augen.
Jaqueline (5) aus Ruanda ist blind durch Grauen Star. Sie war immer ein fröhliches Kind, doch jetzt lacht sie so gut wie nie. Dabei müsste sie gar nicht blind sein ...

Jaqueline verlor mit dem Augenlicht auch ihr Lachen und ihre Fröhlichkeit. Während von überall her das Geschrei spielender Kinder herüberschallt, bleibt die Fünfjährige immer allein. Für die Eltern ist es eine Qual, all dem völlig hilflos zusehen zu müssen. Ihre letzte Hoffnung ist eine CBM-geförderte Augenklinik.

Vor zwei Jahren begann Jaquelines Sehvermögen nachzulassen: Der Graue Star trübte ihre Linsen, bis sie fast blind war. Das Mädchen wurde still und einsam. Dative, ihre Mutter, ist ständig in Sorge: Was, wenn Jaqueline stürzt und sich verletzt? "Ich habe solche Angst, dass ihr etwas passiert." Und wie soll ihre Tochter zur Schule gehen, wie lernen? Eines Tages erfährt sie von Nachbarn, dass Jaqueline mit einer Operation geheilt werden könne. Doch ein weiteres Unglück trifft die Familie: Adrien, der Vater, verliert seine Arbeit.

Wie nur eine Operation bezahlen?

Dative und Adrien bleibt jetzt nur noch ein kleines Stück Land, um sich und ihre drei Kinder mit dem Anbau von Bohnen, Cassava-Wurzeln und Süßkartoffeln durchzubringen. Für eine Operation reicht das Geld bei weitem nicht. Eine Krankenschwester im Dorf rät den Eltern, Jaqueline in der CBM-geförderten Augenklinik von Kabgayi behandeln zu lassen. Dank CBM-Spenderinnen und -Spendern erhalten arme Patienten dort kostenlos Hilfe.

Zwei Männer, eine Fau und ein Kind auf einer Couch.
Klinikmitarbeiter Jean-Marie Bisengimana (l.) holt Jaqueline zur Behandlung ab. Ihr Vater Adrien (2.v.l.) begleitet sie, ihre Mutter Dative (r.) bleibt daheim.
Ein Klinikmitarbeiter untersucht die Augen eines Mädchens.
 Jean-Marie Bisengimana untersucht nach der
Operation Jaquelines Augen – und ist zufrieden.

Neue Hoffnung

Adrien begleitet seine Tochter in die Klinik. Schüchtern klammert sich Jaqueline an ihren Vater. Schließlich ist es so weit: In der Operation mit Vollnarkose ersetzt ein Arzt ihre getrübten Linsen durch künstliche. Am nächsten Tag kommt der Verband ab. Die OP ist gelungen.

Daheim lacht sie wieder

Wieder daheim begrüßen die Mutter und die Geschwister das Mädchen. Da bricht die Freude bei Jaqueline hervor: Sie lacht überglücklich! Sie ist zu Hause und kann sehen. Dative und Adrien fällt ein riesiger Stein vom Herzen. Sie haben ihr fröhliches Kind zurück. Endlich müssen sie sich keine Sorgen mehr um Jaquelines Zukunft machen: Ihre Tochter kann die Schule besuchen und hat nun viel bessere Chancen im Leben.

Ein Mädchen füttert eine Ziege mit Stroh.
Die OP ist gelungen: Jaqueline kann sehen! Und sie hat Spaß daran, die Ziege zu füttern.
Drei lachende Kinder
Jaqueline (Mitte) ist endlich wieder das fröhliche Mädchen, das sie einmal war!

Noch viele sehbehinderte Kinder

Jaqueline ist wieder fröhlich! Strahlend rennt sie nach draußen, um die Nachbarskinder zu treffen. Die schauen sie erstaunt an: Jaqueline lacht und setzt sich zu ihnen. Sie ist jetzt nicht mehr allein!

Jaqueline konnten wir helfen, doch es gibt noch so viele sehbehinderte Kinder in armen Ländern. Helfen Sie mit: Schenken Sie Augenlicht!

Mit 125 Euro ermöglichen Sie einem Kind die Operation am Grauen Star.

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