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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Es begann mit Albträumen vom Taifun

Zum Fischen war Simeon zu krank – dank der CBM ist er Rikschafahrer

Zwei Männer auf einer Fahrradrikscha
Dank der Rikscha von CBM-Partner WAPR hat Simeon endlich wieder ein eigenes Einkommen.

Mit der Rikscha kurvt Simeon sicher über holprige Pfade und bringt seine Mitfahrer, wohin sie wünschen. Dass er genug Energie hat, diesen anstrengenden Taxi-Job zu machen, beflügelt ihn und gibt ihm neuen Lebensmut. Denn noch vor Kurzem war der 41-jährige Filipino in einer aussichtslos scheinenden, schwierigen Lebenssituation: Er erkrankte an Schizophrenie und verlor sein Einkommen.

Strand mit Palmen und Fischerbooten
Das Meer wurde für den Fischer Simeon zur Bedrohung.
Porträt eines Mannes
Simeon hat neu Lebensmut gefasst. Mit dem verdienten Geld kann er seine Medikamente selbst finanzieren.

Plötzlich Angst vor dem Meer

Es begann mit Albträumen von einem Taifun. Die Bilder und die Angst vor der Gewalt des Sturms und der wütenden See raubten dem Fischer Simeon den Schlaf – und die Existenz. Er konnte nicht mehr zum Fischen auf das Meer hinausfahren. "Ich fühlte mich so müde und erschöpft und fand dennoch nachts keine Ruhe mehr", erinnert er sich.

Abhängig von Medikamenten

Simeon verließ sein Dorf. Bei einem Cousin, der weiter landeinwärts wohnt, fand er eine neue Bleibe. Aber auch dort, weiter weg vom bedrohlichen Meer, fand er kaum Schlaf. Er begann, Beruhigungsmittel zu nehmen und wurde davon abhängig. Nach einiger Zeit ohne Arbeit kehrte er verzweifelt zurück zu seiner Mutter. Die war entsetzt, wie sehr sich ihr Sohn verändert hatte. Sie suchte Hilfe beim CBM-Partner WAPR (World Association for Psychosocial Rehabilitation), einem Verein für psychosoziale Rehabilitation.

Simeon: "Ich bin glücklich, ich bin wieder unabhängig!"

Endlich wieder eine Perspektive

Die Ärzte stellten bei Simeon Schizophrenie fest und verordneten Medikamente. Er durchlebte eine schwere Zeit, in der er unter Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen litt. Er war kaum ansprechbar. Doch nach einem Monat besserte sich sein Zustand. Simeon spürte, wie es ihm mit der Zeit besser ging. Er hatte neue Energie und wollte wieder arbeiten. Der CBM-Partner WAPR stellte ihm eine Fahrradrikscha zur Verfügung. "Mit dem Geld, das ich verdiene, kann ich sogar meine Medikamente selbst bezahlen", strahlt Simeon stolz. Endlich kann er wieder selbstständig leben und sogar seine Mutter unterstützen. Das macht ihn überglücklich.

Helfen Sie mit, Menschen wie Simeon eine neue Lebensperspektive zu schenken!

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie Menschen mit Behinderungen bei der Existenzsicherung.


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