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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Er hilft Patienten auf die Beine

Dr. Fulvio Franceschi bewirkt mit seiner Arbeit wahre Wunder

Ohne seine Hilfe müssten zahlreiche Kinder und Erwachsene in Tansania mit Schmerzen und einer Behinderung leben – oft hilflos und im Stich gelassen. Doch Dr. Fulvio Franceschi kann das Leben vieler Menschen zum Positiven wenden. Gerade für die Kleinen kann er wahre Wunder bewirken.

Ein Mann untersucht das Bein eines afrikanischen Babys.
Im Umgang mit seinen kleinen Patienten beweist Dr. Franceschi außerordentliches Fingerspitzengefühl.

Jeden Morgen machen sich in Daressalam unzählige Kinder und Erwachsene auf den Weg zur Schule oder zur Arbeit – ein Alltag, von dem Menschen mit Körperbehinderung häufig ausgeschlossen bleiben. Genau diesen Menschen möchte Dr. Fulvio Franceschi zu einem besseren Leben verhelfen. Er arbeitet als orthopädischer Chirurg für die Christoffel-Blindenmission (CBM). Sein Arbeitsplatz ist die Klinik des CBM-Partners CCBRT. Hier kann er sich voll und ganz auf seine vielen kleinen und großen Patienten konzentrieren.

Retter in der Not

Jeden Morgen warten neue Patienten auf ihn – darunter auch der vierjährige Baraka: Er hat einen angeborenen Knochendefekt und muss heute zur Nachuntersuchung. "Wir müssen sehen, wie wir seine Behandlung in Zukunft fortführen", sagt der Arzt. Der Junge hat jetzt zwei Schrauben im Schienbein, mit denen der Arzt den Knochen gerichtet hat. Baraka ist die Untersuchung nicht ganz geheuer, doch Dr. Franceschi ist sehr behutsam. Als fünffacher Vater weiß der Italiener ganz genau, wie er seinen kleinen Patienten Unsicherheiten und Ängsten nehmen kann.

Ein Arzt behandelt das Schienbein eines kleinen afrikanischen Jungen, der auf dem Schoß einer Frau sitzt.
Dr. Fulvio Franceschi (l.) kann gut mit Kindern umgehen. Tapfer lässt auch der kleine Baraka die Untersuchung seines Schienbeins über sich ergehen.
Operierende Ärzte
Dr. Franceschi (Mitte) im OP-Saal. Er arbeitet schon seit 2012 für die CBM in Tansania.

Häufig leiden Kinder durch Fehlstellungen jahrelang furchtbare Schmerzen. "Später kann – wie im Fall von Baraka – zwar eine Operation helfen, doch die rechtzeitige Behandlung erspart dem Kind viel Leid und Ausgrenzung." Viele Eltern sind aber zu arm, um ihre Kinder behandeln zu lassen: "Die meisten Menschen können sich kaum zwei Mahlzeiten pro Tag leisten", sagt Dr. Franceschi. In der Klinik der Gesundheitsvorsorge-Organisation CCBRT aber wird den Ärmsten kostenlos geholfen.

Arzt aus Leidenschaft

Seit 2002 arbeitet der Mediziner nun für die CBM in Afrika und seit 2012 in der Klinik des CBM-Partners CCBRT in Tansania. Zuvor war er schon in anderen Kliniken auf dem Kontinent tätig. Seine Leidenschaft für Afrika geht bis in seine Kindheit zurück: "Ich wollte schon als Kind nach Afrika. Während meines Studiums in Padua besuchte ich Vorträge von Ärzten über ihre Arbeit dort. Als sich 1989 die Gelegenheit ergab, kam ich dann zum ersten Mal nach Tansania.“ Seitdem behandelt Dr. Franceschi Fehlstellungen wie Klumpfüße oder O-Beine – aber auch mit sehr komplizierten und schwierigen Fällen sieht sich der Mediziner immer wieder konfrontiert.

Mann mit Bart und Brille
Ein Arzt mit Herz: Dr. Fulvio Franceschi.

Energie tanken am Abend

Nach einem harten Arbeitstag nutzt Dr. Franceschi gern Daressalams Küstenlage aus und fährt mit seinem Kajak hinaus aufs Meer. "Ich genieße die Ruhe und die Einsamkeit auf dem Wasser", sagt er. Dann verbringt er den Abend mit seiner Frau und den Kindern – wohl wissend, dass seine kleinen Patienten morgen wieder seine Hilfe brauchen.

Ein lächelnder Mann mit Brille.
Barakas Mutter freut sich: Der Kleine (l.) wird dank Dr. Franceschi laufen können!

Helfen Sie mit!

Dank Spenderinnen und Spendern der CBM konnte Dr. Franceschi bereits zahlreichen körperbehinderten Kindern und Erwachsenen helfen.

Eine orthopädische Schiene, mit der Klumpfüßen korrigiert werden, kostet nur 12 Euro.

Für 180 Euro erhält ein körperbehindertes Kind sechs Monate lang Physiotherapie.

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