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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Allein unter Menschen

Der gehörlose John ist umgeben von Familie – und dennoch isoliert

Ein trauriger Junge hinter einem beigen Vorhang.
Seine Welt ist leer und still – John wünscht sich nichts sehnlicher, als nicht mehr allein zu sein.

John war erst fünf Jahre alt, als seine Eltern starben. Seine Tante Mwate nahm ihn bei sich auf, obwohl sie in Armut in Sambias Hauptstadt Lusaka lebt. Dass der Junge sehr still war, schob sie auf seine Trauer. Doch bald erkannte sie: John kann nichts hören.


Seitdem lebt Mwate in ständiger Angst um ihren Neffen. Jeden Tag könnte er auf dem Schulweg überfahren werden, weil er die Autos nicht hört. Und in der Schule versteht er kein Wort. So wird er nie einen Abschluss machen, nie der Armut entkommen. "Aber das Schlimmste ist, dass ich nicht mit John reden, ihm nicht sagen kann, dass ich ihn liebe", sagt Mwate. Die Stille isoliert John völlig. Stundenlang starrt er stumm an die Wand.

Eine Ärztin untersucht die Ohren eines Jungen.
CBM-Ärztin Dr. Fröschl arbeitet schon lange für die CBM, aber bei John ist sie schockiert: Seine Trommelfelle haben große Löcher.

Endlich Hilfe

Sieben Jahre geht das so. Dann erfährt Mwate, dass es in Lusaka jemanden gibt, der John helfen kann. Dr. Uta Fröschl ist die einzige Ärztin in Sambia, die Ohren operieren kann. Im Auftrag der Christoffel-Blindenmission (CBM) behandelt sie Patienten wie John kostenlos. Die Ärztin ist schockiert, als sie John untersucht: Viele unbehandelte Mittelohrentzündungen haben große Löcher in seine Trommelfelle gerissen.

Ein Techniker passt einem Jungen Hörgeräte an.
Hörgerätetechniker Patson Sakala (rechts) passt die Hörgeräte für John an. Mit ihnen wird er endlich hören können.

Hoffnung für John

Doch Dr. Fröschl hat gute Nachrichten für John: "Nach einer Operation wird er mithilfe von Hörgeräten hören können", verspricht sie. Wenige Tage später ist es soweit: Die Operationswunden sind verheilt, die Hörgeräte sitzen. Der Techniker schaltet den Ton an und fragt: "Hörst du mich?" Fassungslos starrt der Junge ihn an. Dann beginnt er zu strahlen. "Ja", sagt John, "ich kann hören!"

Ein Junge mit einem Hörgerät lacht.
"Ja, ich kann hören!", lacht John. Endlich wird es in seiner Welt nicht mehr still und einsam sein.

Wie verwandelt

Für John ist ein Traum in Erfüllung gegangen: Endlich kann er an der Welt um ihn herum teilhaben. Seine Tante freut sich mit dem Jungen. Der Techniker Patson hat einen guten Ratschlag für sie: "John sollte in der Schule ganz vorne sitzen. Und jedes Mal nachfragen, wenn er etwas nicht versteht." John nickt. Er hat alles mitgehört und wird ganz sicher ab sofort ganz viele Fragen stellen!

Tausende Kinder wie John warten noch auf ein solches Wunder. Bitte helfen Sie ihnen!

20 Euro kostet ein Hörgerät, mit dem Kinder wie John am Leben teilhaben.
300 Euro kostet eine heilende Ohrenoperation.

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