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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Kam­pa­gne "Setz ein Zei­chen!"

36.512 Menschen forderten inklusive Entwicklungsziele

Eine Frau hält Hand mit Ausrufezeichen hoch, Schriftzug Setz ein Zeichen

Für Menschen mit Behinderungen. Für gleiche Rechte und Chancen. Für eine inklusive Entwicklungsagenda. Diese Slogans der CBM-Kampagne "Setz ein Zeichen!" riefen Bürgerinnen und Bürger 2015 dazu auf, sich für Menschen mit Behinderungen stark zu machen.

"Niemand soll zurückgelassen werden"

Politik will Inklusion als Querschnittsthema verankern
Vier nebeneinandersitzende Menschen, vor ihnen Wasserflaschen und Gläser

"Niemand soll zurückgelassen werden" – unter diesem Motto steht die 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung. Das ist der entscheidende Schlüssel zu einer inklusiven Welt, fanden alle Teilnehmer der CBM-Podiumsdiskussion am 3. Dezember, dem Welttag der Menschen mit Behinderungen.

Thomas Silberhorn (Foto oben 2.v.r.), Parlamentarischer Staatssekretär im Entwicklungsministerium (BMZ), betonte, dass die Agenda kein beschriebenes Papier bleiben darf, sondern mit Leben gefüllt werden muss. Er sicherte zu, das Thema Inklusion als Querschnittsthema in der Arbeit des Entwicklungsministeriums zu verankern.
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Mit der Podiumsdiskussion feierte die CBM gleichzeitig den Erfolg ihrer diesjährigen Kampagne "Setz ein Zeichen!" für inklusive Entwicklungsziele. 

Ziel der Kampagne

Am 25. September verabschiedeten die Vereinten Nationen (UN) die neuen globalen Entwicklungsziele. Diese lösen 2016 die bisherigen Millenniumsziele ab, die fatalerweise Menschen mit Behinderungen nicht berücksichtigt haben. Obwohl 80 Prozent der behinderten Menschen in Entwicklungsländern meist ohne Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung und Arbeit leben.

Die neuen Entwicklungsziele sind die Chance, das zu ändern. Für eine durchgängig inklusive Post-2015-Agenda hatte die CBM die Kampagne "Setz ein Zeichen!" gestartet und Unterschriften für ihre Forderungen gesammelt.

Das haben wir erreicht

Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die 193 UN-Mitgliedsstaaten auf eine inklusive Entwicklungsagenda geeinigt. Erfreulich: Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen zieht sich wie ein roter Faden durch das Dokument! Die CBM hatte zuvor immer wieder auf internationaler und nationaler politischer Ebene in Gesprächen deutlich gemacht, wie wichtig es ist, behinderte Menschen in der neuen Entwicklungsagenda zu berücksichtigen und zehn Verbesserungsvorschläge in die politische Diskussion eingebracht.

Vielen Dank für die Unterstützung

36.512 Menschen haben unsere Forderung unterschrieben. 678 Botschafter engagierten sich beim Stimmensammeln, darunter bekannte Persönlichkeiten wie Aktivist Raúl Krauthausen und Schauspieler Hannes Jaenicke. Sie alle scheuten keine Mühen, möglichst vielen Menschen unser Anliegen zu vermitteln, damit behinderte Menschen weltweit endlich gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können. Wir danken allen Botschaftern ganz herzlich für ihre Unterstützung! Und natürlich allen, die unsere Forderungen unterschrieben haben! Gemeinsam haben wir ein starkes Signal an die Bundesregierung gesendet, damit sie sich bei der UN-Versammlung im September für eine vollständig inklusive Post-2015-Agenda einsetzt.

Ein Mann im Rollstuhl
Raúl Krauthausen setzte ein Zeichen.

Erfolgreiche Aktionen in ganz Deutschland

Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir auf politischer und gesellschaftlicher Ebene Menschen für die Belange von Menschen mit Behinderungen sensibilisiert.

So gab es z.B. Aktionen wie den Flashmob auf dem Deutschen Ev. Kirchentag in Stuttgart oder ein Dialogforum mit deutschen Selbstvertretungsorganisationen unter der Schirmherrschaft von Verena Bentele, der Behindertenbeauftragten der Bundesregierung. Die Bildergalerie gibt einen kleinen Überblick.

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