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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Menschen in Bangladesch von Flut bedroht

Regenmassen bringen Rohingya-Flüchtlingslager im Süden in Gefahr

Geflutete Landschaft mit Hütten, Bäumen und einem bis zur Hüfte im Wasser stehenden Kind
Während der Monsunzeit überfluten zerstörerische Wassermassen in Bangladesch ganze Landstriche und bedrohen die Bewohner.

Der Regen hört nicht auf. Die Wassermassen in der Monsunzeit überfluten in Bangladesch Hütten, zerstören die Ernte, reißen das Vieh mit sich. Wer nicht fliehen kann, ertrinkt – eine tödliche Falle für behinderte Menschen.

Langsam waten die Bewohner eines Dorfes im Norden Bangladeschs durch das Wasser. Nach tagelangem Dauerregen ist der Fluss über die Ufer getreten. Schon reicht den Menschen das Wasser bis zur Brust – und die Flut steigt weiter. Die Dorfbewohner müssen fliehen. Doch Rollstuhlfahrer oder blinde Menschen haben keine Chance, dem Wasser allein zu entkommen!

Menschen gehen über eine Rampe auf ein Boot
Hilfe in letzter Sekunde: Das CBM-geförderte Rettungsboot nimmt Verzweifelte an Bord.

Bei Flut: Spezialboot rettet behinderte Menschen

Es herrscht Panik. Da ertönt ein Brummen, das schnell lauter wird: Es ist das von der Christoffel-Blindenmission (CBM) geförderte, solarbetriebene und barrierefreie Rettungsboot, speziell für behinderte Menschen. Helfer bringen die Verzweifelten an Bord, so schnell sie können – denn viele warten noch auf Rettung.

Rohingya in Angst vor der Flut

Ein Mann auf einem unbefestigten Sandweg, im Hintergrund Hütten

Mohamed Iddris

Mohamed Iddris dachte, er sei gerettet. Er schaffte es gerade so, vor der Gewalt in Myanmar zu entkommen. Doch jetzt wartet in Bangladesch auf den 25-jährigen Rohingya die nächste Katastrophe: Überflutung.

In dem Flüchtlings-Camp im Süden, in dem der junge Mann mit Gehbehinderung lebt, geht die Angst vor der Flut um. Die leichten Plastikplanen, die die Notunterkünfte bedecken, bieten schon bei Hitze keinen ausreichenden Schutz. Wie wird die Situation erst sein, wenn der Regen nicht aufhört? Mohamed: "Ich habe Angst, dass ich auf den schlammigen Wegen nicht mehr zur CBM-Gesundheitsstation komme. Mein Zelt ist fast einen Kilometer entfernt davon!"

Mit Ihrer Hilfe können wir Menschen mit Behinderungen mit der mobilen Klinik unseres Hilfsprogramm erreichen!

Rohingya-Camp in Gefahr

Doch nicht nur in der Nähe der Flüsse brauchen die Menschen jetzt Hilfe. Bedrohlich ist auch die Situation in den Flüchtlings-Camps nahe der Grenze zu Myanmar. 900.000 Rohingya-Flüchtlinge drängen sich dort auf Sandhügeln. Sobald der Regen auch hier beginnt, drohen Schlammlawinen Hütten mitzureißen, Latrinen zu überschwemmen und Seuchen auszulösen.

CBM-Hilfsprogramm

Deshalb wird die CBM jetzt aktiv. Mit einem Hilfsprogramm für 585.000 Euro helfen wir mehr als 100.000 Camp-Bewohnern: Wir sichern die Hütten behinderter Menschen, die sonst keine Hilfe bekämen, z.B. mit Sandsäcken. Außerdem schützen wir die CBM-Gesundheitsstation, wo wir seit Monaten medizinische Hilfe für Kinder und Erwachsene mit Behinderungen leisten. Um auch den Menschen zu helfen, die es wegen des Schlamms und unwegsamen Geländes nicht bis zur Gesundheitsstation schaffen, schicken wir unsere Ärzte mit einer mobilen Klinik oder zu Fuß auf Hausbesuch. Und wir schulen andere Hilfsorganisationen darin, ihre eigenen Fluthilfen barrierefrei zu gestalten. Doch wir stehen vor einer riesigen Aufgabe: Der Regen bringt Tausende in Gefahr – bitte helfen Sie uns, die Menschen vor der Flut zu retten!

Helfen auch Sie: Retten Sie Menschen!

Ein Auszug aus unserem Hilfsprogramm:

Mit 22 Euro am Tag helfen wir durch eine mobile Klinik Menschen in den Camps.

Mit 322 Euro schulen wir andere Hilfsorganisationen in barrierefreier Fluthilfe.

Mit 2.577 Euro sichern wir Häuser in den Flüchtlings-Camps z.B. mit Sandsäcken.

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