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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Hurrikan Matthew: Die CBM hilft den Opfern

Die Menschen im armen Karibikstaat Haiti hat es besonders hart getroffen

Hurrikan Matthew wütete Anfang Oktober 2016 in der Karibik, brachte Tod und Leid. Besonders schlimm traf es die Menschen in Haiti. Die CBM startete ein Hilfsprogramm, damit die Hurrikan-Opfern in Haiti wieder eine Zukunft haben. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit!

Mann mit Brücken vor umgeknickten Bäumen
Homer und seine Familie haben durch Hurrikan Matthew ihren Nutzgarten und ihre Kuh verloren. Das Dach ihres Hauses ist ebenfalls weg.

Hurrikan Matthew zerstörte Existenz

Nachdem Hurrikan Matthew über Haiti und Kuba hinweggefegt war, nahm die Christoffel-Blindenmission (CBM) gleich Kontakt zu ihren Partnern auf, um die Lage zu sondieren. Besonders schlimm ist es in Haiti, denn das Land hat sich noch immer nicht von den Folgen des schweren Erdbebens 2010 erholt. Tausende Menschen leben nach wie vor in Zelten. Durch den Hurrikan wurden rund 200.000 Menschen obdachlos und sind auf Notunterkünfte und Hilfe angewiesen.

Die CBM-Partner in Haiti berichteten, dass viele ihrer Klienten mit Behinderungen vor dem Nichts stehen. Sie brauchen von Lebensmitteln über Geschirr bis hin zu Kleidung und Unterkunft alles, was das Überleben sichert. Auch Homer (59) und seine achtköpfige Familie verloren durch den Hurrikan alles: Das Dach ihres Hauses wurde weggefegt, ihr Nutzgarten zerstört, ihre Kuh getötet. Mehrere CBM-geförderte Schulen, in denen Kinder mit Behinderungen unterrichtet werden, berichteten ebenfalls von großen Schäden.

Umfangreiches Hilfsprogramm

Um den notleidenden Hurrikan-Opfern zu helfen, die ihre Lebensgrundlage verloren haben, hat die CBM ein umfangreiches Hilfsprogramm initiiert. Zusammen mit ihren lokalen Partnern verteilt die CBM Saatgut sowie neue Schaufeln und Hacken, damit Familien ihre Felder bewirtschaften können. Auch Kühe, Ziegen, Ferkel und Hühner zur weiteren Existenzsicherung werden noch verteilt. Damit sich die Menschen das Nötigste zum Leben kaufen können, gibt es ein Cash-for-Work-Programm (Bargeld gegen Arbeit). Die Teilnehmer helfen bei Aufräumarbeiten und sorgen dafür, dass Felder wieder bewirtschaftet werden können. Weitere Bestandteile des umfangreichen Hilfsprogramms sind Hilfe beim Wiederaufbau zerstörter Häuser und Schulen sowie psychosoziale Unterstützung für die Hurrikan-Opfer.

So helfen Ihre Spenden den Hurrikan-Opfern

Icon mit einem Huhn Für 58 Euro können wir eine Familie mit einem Hahn und drei Hennen versorgen, ein Ferkel kostet 150 Euro.

Icon mit Geldsack und Schlüssel mit Ähre 270 Euro benötigt eine siebenköpfige Familie im Monat für den Lebensunterhalt, Schulgeld sowie Kochutensilien und Kleidung.

Icon mit Hacke 329 Euro kostet ein Set für die Feldarbeit mit Schaufel, Hacke, Schubkarre, Stiefeln, Saatgut und Dünger.

Icon mit Haus Für 2.230 Euro kann das Dach eines Hauses repariert werden.

Bitte helfen Sie den Hurrikan-Opfern. Jeder Euro zählt!

Spendenkonto

Was ist ein Hurrikan?

Wärmebildaufnahme eines Hurrikans

Hurrikane, Zyklone und Taifune sind Wirbelstürme, die über dem Meer entstehen. Je nachdem, wo sie auftreten, werden sie unterschiedlich genannt. Als Hurrikan wird ein tropischer Wirbelsturm bezeichnet, wenn er im Gebiet des Nordatlantiks auftritt (Taifun im Pazifik, Zyklon im nördlichen indischen Ozean). Im Mittelpunkt des Wetterphänomens (Auge genannt), in dem es fast windstill ist, wirbeln gewaltige Stürme. Je nach Windgeschwindigkeit werden sie in fünf Kategorien eingeteilt. Ab einer Geschwindigkeit von 118 km/h gehört ein Hurrikan zur Kategorie 1, ab 250 km/h zählt er zu Kategorie 5. Starke Stürme sorgen für verheerende Verwüstungen, wenn sie auf Land treffen.

Hurrikan Matthew war am 4. Oktober in Haiti auf Land getroffen und zog dann weiter Richtung Dominikanische Republik, Kuba, den Bahamas und Richtung Südostküste der USA.

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