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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Hurrikan Matthew wütete in der Karibik

Haiti hat es besonders hart getroffen – die CBM bittet um Spenden

Hurrikan Matthew fegte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 Stundenkilometern und schweren Regenfällen Anfang Oktober über Haiti, Kuba und die Bahamas hinweg und nahm dann Kurs auf die US-Küste. Zerstörte Häuser, überflutete Straßen, umgeknickte Bäume und Strommasten kennzeichnen die Katastrophengebiete. In Haiti kamen Hunderte von Menschen ums Leben.

Mann mit Brücken vor umgeknickten Bäumen
Homer und seine Familie haben durch Hurrikan Matthew ihren Nutzgarten und ihre Kuh verloren. Das Dach ihres Hauses ist ebenfalls weg.

Hurrikan Matthew zerstörte Existenz

Die Christoffel-Blindenmission (CBM) unterstützt Projekte in Haiti und Kuba. Haiti trifft die Naturkatastrophe besonders hart, denn das Land hat sich noch immer nicht von den Folgen des schweren Erdbebens 2010 erholt. Tausende Menschen leben nach wie vor in Zelten. Jetzt nach dem Hurrikan wurden rund 200.000 Menschen obdachlos und sind auf Notunterkünfte und Hilfe angewiesen.

Unsere lokalen Partner in Haiti berichten von ihren Klienten mit Behinderungen: Hunderte brauchen von Lebensmitteln über Geschirr bis hin zu Kleidung und Unterkunft alles, was das Überleben sichert. Auch Homer (59) und seine achtköpfige Familie stehen jetzt vor dem Nichts. Das Dach ihres Hauses wurde vom Hurrikan weggefegt, ihr Nutzgarten zerstört, ihre Kuh getötet. Mehrere CBM-geförderte Schulen, in denen Kinder mit Behinderungen unterrichtet werden, berichten ebenfalls von großen Schäden.

Umfangreiches Hilfsprogramm

Um den notleidenden Hurrikan-Opfern zu helfen, die ihre Lebensgrundlage verloren haben, hat die CBM ein umfangreiches Hilfsprogramm initiiert. Es sieht vor, die Menschen beim Aufbau ihrer Häuser und ihrer Existenz zu unterstützen. Familien sollen z.B. neue Schaufeln, Hacken und Saatgut erhalten, um ihre Felder bewirtschaften zu können, sowie zwei Kühe, Ziegen, Ferkel und vier Hühner.

So helfen Ihre Spenden den Hurrikan-Opfern

Icon mit einem Huhn Für 58 Euro können wir eine Familie mit einem Hahn und drei Hennen versorgen, ein Ferkel kostet 150 Euro.

Icon mit Geldsack und Schlüssel mit Ähre 270 Euro benötigt eine siebenköpfige Familie im Monat für den Lebensunterhalt, Schulgeld sowie Kochutensilien und Kleidung.

Icon mit Hacke 329 Euro kostet ein Set für die Feldarbeit mit Schaufel, Hacke, Schubkarre, Stiefeln, Saatgut und Dünger.

Icon mit Haus Für 2.230 Euro kann das Dach eines Hauses repariert werden.

Bitte helfen Sie den Hurrikan-Opfern. Jeder Euro zählt!

Spendenkonto

Was ist ein Hurrikan?

Wärmebildaufnahme eines Hurrikans

Hurrikane, Zyklone und Taifune sind Wirbelstürme, die über dem Meer entstehen. Je nachdem, wo sie auftreten, werden sie unterschiedlich genannt. Als Hurrikan wird ein tropischer Wirbelsturm bezeichnet, wenn er im Gebiet des Nordatlantiks auftritt (Taifun im Pazifik, Zyklon im nördlichen indischen Ozean). Im Mittelpunkt des Wetterphänomens (Auge genannt), in dem es fast windstill ist, wirbeln gewaltige Stürme. Je nach Windgeschwindigkeit werden sie in fünf Kategorien eingeteilt. Ab einer Geschwindigkeit von 118 km/h gehört ein Hurrikan zur Kategorie 1, ab 250 km/h zählt er zu Kategorie 5. Starke Stürme sorgen für verheerende Verwüstungen, wenn sie auf Land treffen.

Hurrikan Matthew war am 4. Oktober in Haiti auf Land getroffen und zog dann weiter Richtung Dominikanische Republik, Kuba, den Bahamas und Richtung Südostküste der USA.

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