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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Erdbeben Nepal: CBM half 25.000 Menschen

CBM unterstützt auch weiterhin die Erdbebenopfer im Himalaja

Erdeben Nepal:  Menschenschlange wartet auf Hilfe
CBM-Partner HRDC versorgte bei seinen zahlreichen Außeneinsätzen mehrere tausend Erdbebenopfer.
Erdbeben Nepal: Frau mit Stützkorsett im Bett, daneben sitzt eine Frau
Indira (27) wurde bei dem Erdbeben am Rücken verletzt und in der Klinik von CBM-Partner INF behandelt.

Nach den schweren Erdbeben in Nepal (25. April und 12. Mai 2015) half die Christoffel-Blindenmission (CBM) mit ihren nepalesischen Partnern rund 25.000 Menschen.

Bei Außeneinsätzen in den am stärksten betroffenen Distrikten in der Himalajaregion versorgten die CBM-Partner HRDC (Hospital and Rehabilitation Center for Disabled Children) und TLMN (The Leprosy Mission Nepal) rund 18.000 Kinder, Frauen und Männer mit medizinischer Hilfe.

Ein Wirbelwind mit Beinprothese

Ein Junge mit Beinprothese und zwei Erwachsenen

Bijaya wurde bei dem Erdbeben am 25. April 2015 schwer verletzt. Der Junge spielte damals draußen. Herabfallende Felsbrocken zertrümmerten sein rechtes Bein. Die Ärzte mussten es leider amputieren. Im Krankenhaus von CBM-Partner TLMN erhielt Bijaya später eine Beinprothese. Wie es dem Elfjährigen heute geht, erfahren Sie hier.

Medizinische Hilfe im Fokus

Es war wichtig, Kinder und Erwachsene möglichst schnell medizinisch zu versorgen, denn je länger Verletzte auf eine Behandlung warten müssen, desto größer ist die Gefahr, langfristige Beeinträchtigungen und Behinderungen davonzutragen.

Auch CBM-Partner INF (International Nepal Fellowship) behandelte bei Außeneinsätzen und in seinen Krankenhäusern viele Erdbebenopfer, darunter 37 mit schweren Verletzungen an der Wirbelsäule oder Hüfte. Diese Patienten erhielten anschließend auch Physiotherapie und z.T. Hilfsmittel wie Rollstühle oder Krücken.

Traumatisierte Erdbebenopfer

Unser Partner KOSHISH (National Mental Self-Help Organisation) kümmerte sich um die psychosoziale Betreuung von Erdbebenopfern, denn viele waren und sind nach wie vor durch die Katastrophe traumatisiert. Bislang erhielten mehr als 2.400 Kinder und Erwachsene psychologische Hilfe. Darüber hinaus wurden 464 Mitarbeiter und Helfer geschult, um traumatisierte Menschen in der Himalajaregion unterstützen zu können.

Aufklärung über die Bedürfnisse von behinderten Menschen

Um Behörden und andere Organisationen für die Belange von Menschen mit Behinderungen zu sensibilisieren, organisierte die CBM mit ihren Partnern Workshops und Schulungen. Dort ging es z.B. um Themen wie Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, Barrierefreiheit und inklusive Katastrophenvorsorge. Diese anwaltschaftliche Arbeit wird fortgesetzt.

Wiederaufbau nach Erdbeben – so geht es weiter

Die CBM wird mit ihren Partnern die medizinische, rehabilitative und psychologische Versorgung ausbauen. Es werden z.B. Gesundheitshelfer und Lehrer geschult, Gesundheitsstationen ausgebaut, Hilfsmittel wie Brillen oder Krücken verteilt, Prothesen angefertigt. Damit die Menschen im Erdbebengebiet (wieder) ein eigenes Einkommen erwirtschaften können, gibt es verschiedene Fortbildungsangebote. Sie werden z.B. im Bereich Landwirtschaft geschult. Ergänzend dazu sollen Wasserleitungen und Pumpen installiert werden.

Bei den schweren Erdbeben in Nepal 2015 verloren fast 9.000 Menschen ihr Leben, rund 22.000 erlitten Verletzungen. Über 600.000 Häuser wurden komplett zerstört, circa 285.000 Häuser beschädigt. Noch immer sind viele Menschen obdachlos.

Bitte unterstützen Sie unsere Nothilfe-Arbeit, damit wir auch künftig Menschen in Katastrophenfällen schnell helfen können.


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