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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Behinderte Kinder häufiger unterernährt

Neue Studie der Christoffel-Blindenmission

Unterernährtes Kind mit Familie vor Hütte aus Ästen und Planen.
Adan (14, liegend) lebt mit seiner Familie in Kenia. Er hat Zerebralparese und ist unterernährt.

Kinder mit Behinderungen leiden in Kenia viel häufiger an Unterernährung als Kinder ohne Behinderungen – dies zeigt eine neue Studie der Christoffel-Blindenmission (CBM). Es ist die erste Untersuchung, die einen direkten Zusammenhang zwischen Unterernährung und Behinderung belegt. Dabei gilt Unterernährung als häufigster Grund für Kindersterblichkeit in Entwicklungsländern.

CBM fordert stärkere Einbeziehung in Hilfsprogramme

Ein erhöhtes Risiko für Mangelernährung besteht zum Beispiel bei Kindern mit Behinderungen, die nicht zur Schule gehen und kein Schulessen bekommen oder Schwierigkeiten haben, selbstständig zu essen, und keine Hilfe erhalten. Die CBM fordert deshalb, diese Kinder verstärkt in Ernährungs-, Förder- und Bildungsprogramme einzubeziehen. Nur so können weitere gesundheitliche Nachteile wie Wachstumsstörungen und Knochenverformungen oder auch Sehbehinderungen bis hin zur Erblindung vermieden werden.  

Über 300 Kinder untersucht

Entstanden ist die Studie in Zusammenarbeit mit dem kenianischen Roten Kreuz und der London School of Hygiene and Tropical Medicine. Dazu wurden in Kenia über 300 Kinder mit Behinderungen und ihre Familienangehörigen untersucht und befragt.

Die Studie können Sie auf Englisch herunterladen als Zusammenfassung Research Summary (PDF/280 KB) oder auch als kompletten Text Childhood Disability and Malnutrition in Turkana Kenya (PDF/ca. 1 MB).

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