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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Woche des Sehens 2017

Das Ziel im Blick – vermeidbare Blindheit weltweit überwinden

Motiv der Woche des Sehens 2017: Hand, die einen Kompass hält, im Hintergrund ein Feldweg
Motto der Woche des Sehens 2017: Das Ziel im Blick!

Gutes Sehen, vermeidbare Blindheit und die Situation sehbehinderter und blinder Menschen in Deutschland und Entwicklungsländern stehen jedes Jahr im Mittelpunkt der "Woche des Sehens". 2017 fand sie vom 8. bis 15. Oktober statt.

Motto 2017: Das Ziel im Blick!

"Das Ziel im Blick – vermeidbare Blindheit weltweit überwinden" war das Motto, unter dem das Deutsche Komitee zur Verhütung von Blindheit (DKVB) und die Christoffel-Blindenmission (CBM) in der Woche des Sehens gemeinsam über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Augenerkrankungen weltweit informierten. Beide Organisationen unterstützen in Entwicklungsländern Augenkrankenhäuser, mobile Kliniken und die Ausbildung einheimischer Augenärzte. Denn neben der Armut vieler Betroffener ist auch die mangelnde augenmedizinische Versorgung mit dafür verantwortlich, dass in Entwicklungsländern viele Menschen erblinden.

Um gut sehen und später einmal selbstständig leben zu können, brauchen Kinder wie Hemedi dringend augenmedizinische Hilfe:

Eine Graue-Star-OP schenkt Augenlicht und bessere Zukunftschancen

Kind hält eine Plastikflasche
Hemedi hat Spaß an den Geräuschen, die er mit seiner Plastikflasche macht.
Mann hält lachendes Kind auf dem Arm
Hemedi und sein Vater freuen sich über die gelungene Graue-Star-Operation. Der Junge kann jetzt sehen!

Konzentriert lauscht Hemedi dem Trommelgeräusch, das er mit den Fingern auf der Plastikflasche in seiner Hand erzeugt. Ein kleines Lächeln huscht über das Gesicht des Dreijährigen aus Tansania. Töne machen ihm große Freude – vor allem, weil er mit den Augen nicht mehr viel wahrnehmen kann: Hell und Dunkel, das ist alles, was Hemedi noch sieht. "Meine Frau und ich sind Kleinbauern", erzählt Hemedis Vater Ramadhani. "Wir besitzen ein Stück Land, auf dem wir Mais, Bohnen und Cashewnüsse anbauen." Das Einkommen reicht gerade, um die achtköpfige Familie zu versorgen. Jede zusätzliche Ausgabe ist ein Problem, ein Arztbesuch einfach nicht machbar. In dieser Situation fand ein Gemeindehelfer den Jungen und seine Familie: Hoffnung für ein ganzes Leben

Augenlicht gerettet

Hemedi hatte Glück, er wurde im CBM-geförderten Kilimandscharo-Krankenhaus in Moshi am Grauen Star operiert und kann wieder sehen!

36 Millionen blinde Menschen weltweit

Hemedis Schicksal ist kein Einzelfall: Weltweit sind 36 Millionen Menschen blind und 217 Millionen Menschen sehbehindert. Doch mehr als 75 Prozent aller Erblindungen und Sehbehinderungen könnten vermieden oder geheilt werden. Wer arm ist und in einem Entwicklungsland lebt, kann sich häufig keine ärztliche Behandlung leisten. Armut ist damit einer der Hauptgründe, warum Augenerkrankungen dort nicht rechtzeitig behandelt werden und Menschen erblinden. Die Woche des Sehens 2017 macht mit ihren Aktionen auf ihre Situation aufmerksam. Und zeigt auf, wie Blindheit vermeidbar ist.

Weitere Infos zur Woche des Sehens (Veranstaltungen, Interaktives, Hintergrundwissen), die jedes Jahr im Oktober stattfindet, gibt es auf der Internetseite www.woche-des-sehens.de

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