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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Woche des Sehens 2018

blindheit. verstehen. verhüten

Motiv der Woche des Sehens 2017: Hand, die einen Kompass hält, im Hintergrund ein Feldweg
"Das Ziel im Blick" war das Motto des letzten Jahres.

Gutes Sehen, vermeidbare Blindheit und die Situation sehbehinderter und blinder Menschen in Deutschland und Entwicklungsländern stehen jedes Jahr im Mittelpunkt der "Woche des Sehens". 2018 findet sie vom 8. bis 15. Oktober statt.

Aufklärungskampagne bereits zum 17. Mal

Die "Woche des Sehens" ist eine Aufklärungskampagne, die vom 8. bis 15. Oktober 2018 bereits zum 17. Mal stattfindet und erneut unter der Schirmherrschaft der Fernsehjournalistin Gundula Gause steht. Organisatoren und Veranstalter machen im Verlauf der Woche auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Lage blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und weltweit aufmerksam. Getragen wird die Kampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird sie zudem von der Aktion Mensch, der Carl Zeiss Meditec AG, der Carl Zeiss Vision International GmbH und der VANDA Pharmaceuticals Germany GmbH.

Eine Graue-Star-OP schenkt Augenlicht und bessere Zukunftschancen

Kind hält eine Plastikflasche
Hemedi hat Spaß an den Geräuschen, die er mit seiner Plastikflasche macht.
Mann hält lachendes Kind auf dem Arm
Hemedi und sein Vater freuen sich über die gelungene Graue-Star-Operation. Der Junge kann jetzt sehen!

Konzentriert lauscht Hemedi dem Trommelgeräusch, das er mit den Fingern auf der Plastikflasche in seiner Hand erzeugt. Ein kleines Lächeln huscht über das Gesicht des Dreijährigen aus Tansania. Töne machen ihm große Freude – vor allem, weil er mit den Augen nicht mehr viel wahrnehmen kann: Hell und Dunkel, das ist alles, was Hemedi noch sieht. "Meine Frau und ich sind Kleinbauern", erzählt Hemedis Vater Ramadhani. "Wir besitzen ein Stück Land, auf dem wir Mais, Bohnen und Cashewnüsse anbauen." Das Einkommen reicht gerade, um die achtköpfige Familie zu versorgen. Jede zusätzliche Ausgabe ist ein Problem, ein Arztbesuch einfach nicht machbar. In dieser Situation fand ein Gemeindehelfer den Jungen und seine Familie: Hoffnung für ein ganzes Leben

Augenlicht gerettet

Hemedi hatte Glück, er wurde im CBM-geförderten Kilimandscharo-Krankenhaus in Moshi am Grauen Star operiert und kann wieder sehen!

36 Millionen blinde Menschen weltweit

Hemedis Schicksal ist kein Einzelfall: Weltweit sind 36 Millionen Menschen blind und 217 Millionen Menschen sehbehindert. Doch mehr als 75 Prozent aller Erblindungen und Sehbehinderungen könnten vermieden oder geheilt werden. Wer arm ist und in einem Entwicklungsland lebt, kann sich häufig keine ärztliche Behandlung leisten. Armut ist damit einer der Hauptgründe, warum Augenerkrankungen dort nicht rechtzeitig behandelt werden und Menschen erblinden. Die "Woche des Sehens" macht mit ihren Aktionen auf ihre Situation aufmerksam und zeigt auf, wie Blindheit vermeidbar ist. Die "Woche des Sehens" endet immer mit dem "Tag des weißen Stocks" am 15. Oktober und beinhaltet den "Welttag des Sehens", der jedes Jahr am zweiten Donnerstag im Oktober stattfindet.

Weitere Infos zur Woche des Sehens (Veranstaltungen, Interaktives, Hintergrundwissen), die jedes Jahr im Oktober stattfindet, gibt es auf der Internetseite www.woche-des-sehens.de

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