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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Woche des Sehens: Blindheit vermeiden!

Motto 2016: Chancen sehen – Zukunft schenken!

Eine Karte mit blau-weißem Himmel vor grauem Himmel
2016 lautete das Motto der Woche des Sehens: Chancen sehen – Zukunft schenken!

Gutes Sehen, vermeidbare Blindheit und die Situation sehbehinderter und blinder Menschen in Deutschland und Entwicklungsländern stehen jedes Jahr im Mittelpunkt der "Woche des Sehens". 2016 fand sie vom 8. bis 15. Oktober statt.

Chancen sehen – Zukunft schenken!

Das Deutsche Komitee zur Verhütung von Blindheit (DKVB) und die Christoffel-Blindenmission (CBM) machten bei Aktionen der Woche des Sehens 2016 unter dem Motto "Chancen sehen  – Zukunft schenken!" mit öffentlichen Veranstaltungen in Deutschland auf ihre Arbeit aufmerksam.

Beide Organisationen unterstützen in Entwicklungsländern augenmedizinische Versorgung. Dass sie in armen Ländern oft ungenügend ist, trägt dazu bei, dass dort viele Menschen erblinden. Ohne die Hilfe der Organisationen hätten Kinder wie May wenig Chancen, gut sehen und später einmal selbstständig leben zu können. Die Woche des Sehens stellte das Mädchen vor:

Eine Graue-Star-OP schenkt Augenlicht und bessere Zukunftschancen

Lächelnde Großmutter mit Enkelin
May und ihre Großmutter freuen sich über die gelungene Graue-Star-Operation. Das Mädchen kann jetzt sehen!

May lebt auf den Philippinen und hat Grauen Star auf beiden Augen. Sie ist nahezu blind. Ihre Großmutter Corazon, bei der May aufwächst, erinnert sich: "Als mir der Kindergärtner sagte, dass May nicht sehen kann, was an der Tafel steht, erschrak ich sehr!" Denn sie und ihr Mann sind sehr arm und können sich eine ärztliche Behandlung nicht leisten. Der Kindergärtner versprach zu helfen. So kam May auf eine Schule mit Klassen für blinde, seh- und anders behinderte Kinder. Bei einem Besuch entdeckte der Mitarbeiter eines CBM-Partners, dass May nicht blind bleiben muss, weil ihre Augenkrankheit durch eine einfache Operation heilbar ist.

May kann sehen!

Das Mädchen hat Glück: Die Kosten der Grauen-Star-Operation übernimmt die Christoffel-Blindenmission (CBM). Am Tag nach dem Eingriff kann die Achtjährige sehen! Dadurch haben sich auch ihre Zukunftsaussichten schlagartig verbessert: Im Gegensatz zu Deutschland hätte sie auf den Philippinen aufgrund ihrer Sehbehinderung kaum eine Chance gehabt, später einen Beruf zu erlernen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Woche des Sehens: Blindheit vermeiden, blinde Menschen verstehen

Mays Schicksal ist kein Einzelfall: Weltweit sind 39 Millionen Menschen blind und 246 Millionen Menschen sehbehindert. Doch rund 80 Prozent aller Erblindungen und Sehbehinderungen könnten vermieden oder geheilt werden. Wer arm ist und in einem Entwicklungsland lebt, kann sich häufig keine ärztliche Behandlung leisten. Armut ist damit einer der Hauptgründe, warum Augenerkrankungen dort nicht rechtzeitig behandelt werden und Menschen erblinden. Die Woche des Sehens 2016 hat mit ihren Aktionen auf ihre Situation aufmerksam gemacht. Und aufgezeigt, wie Blindheit vermeidbar ist.


Weitere Infos zur Woche des Sehens (Veranstaltungen, Interaktives, Hintergrundwissen), die jedes Jahr im Oktober stattfindet, gibt es auf der Internetseite www.woche-des-sehens.de

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Kontakt

Patrick Taube
(06251) 131-284
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