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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Eine starke Partnerschaft für Äthiopien

OcuNet-Verbund und CBM bauten eine Augenklinik in Chiro

OcuNet Gruppe ist ein bundesweites augenärztliches Netzwerk.

Die Christoffel-Blindenmission (CBM) arbeitet eng mit OcuNet zusammen. Die OcuNet Gruppe ist ein bundesweites augenärztliches Netzwerk und besteht aus neunzehn großen augenchirurgischen Zentren, die mit 491 Praxen kooperieren. OcuNet führt alle Arten augenchirurgischer Eingriffe durch.

Im Jahr 2006 riefen die CBM und OcuNet Gruppe als Gemeinschaftsprojekt den Bau einer Augenklinik in der ostäthiopischen Stadt Chiro ins Leben. Bereits drei Jahre später wurde die Klinik eingeweiht. OcuNet ermöglichte hierbei die Finanzierung durch Spendenakquisition und kümmerte sich um die medizinischen Belange. Die CBM übernahm die Organisation des Klinikbaus und die Anschaffung der Ausstattung.

Der Wartebereich in der Augenklinik ist stets voll. Viele Patienten reisen von weit her an.
Ein Augenarzt untersucht eine Patientin.

Klinik für fünf Millionen Menschen

Die moderne Klinik ist in einer augenärztlich unversorgten Region angesiedelt, in der etwa fünf Millionen Menschen leben. Das äthiopische Komitee zur Verhütung von Blindheit hatte im Vorfeld den Standort ausgewählt. 

Seit der Einweihung der Klinik finden dort regelmäßig Einsätze von Ophthalmochirurgen und OP-Schwestern der OcuNet Gruppe statt. Vorrangiges Ziel der Einsätze ist die Ausbildung einheimischer Augenärzte und ihres Teams. Jeder dieser Einsätze führt zu einer stetigen Verbesserung der augenmedizinischen Versorgungsqualität in Chiro. Unterstützt werden die Teams u.a. durch deutsche Handwerker der Organisation "Arbeitskreis Ostafrika-AKO".

Optiker bauen Brillenwerkstatt auf

2013 erhielt die Augenklinik eine dringend benötigte Brillenwerkstatt. Drei deutsche Augenoptiker hatten Geräte für die Werkstatt gesammelt und in einem Container nach Chiro geschickt. Anschließend reisten die Augenoptiker nach Chiro, um die Geräte aufzubauen und einheimische Mitarbeiter in der Herstellung der Brillen auszubilden. Durch den Verkauf eines Teils der Brillen wird sich die Brillenwerkstatt bald selbst tragen, während die Augenklinik weiterhin auf Spenden angewiesen sein wird, um die überwiegend arme Bevölkerung versorgen zu können.

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