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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Globale Bildungskampagne und CBM

Inklusive Bildung ist ein Menschenrecht

Logo der Globalen Bildungskampagne

58 Millionen Kinder weltweit besuchen keine Schule! Zählt man Jugendliche dazu, erhöht sich die Zahl sogar auf 121 Millionen. Eine Behinderung zu haben, vervierfacht in manchen Ländern die Wahrscheinlichkeit, nicht zur Schule gehen zu können. Das geht aus dem UNESCO-Weltbildungsbericht 2000-2015 und dem  Millenniumsziele-Bericht 2015 der Vereinten Nationen (UN) hervor. 

UNESCO-Schätzungen zufolge gehen 90 Prozent der Kinder mit Behinderungen in Entwicklungsländern nicht zur Schule. Doch Bildung ist ein elementares Menschenrecht, ein Schlüssel im Kampf gegen Armut und Behinderung und ein wichtiger Baustein für eine inklusive Gesellschaft. Daher unterstützt die Christoffel-Blindenmission (CBM) die Globale Bildungskampagne (GBK) als aktives Mitglied seit 2013 in Deutschland und international.

Die GBK ist ein internationales Bündnis (Global Campaign for Education), das in mehr als 80 Ländern aktiv ist. Es setzt sich dafür ein, dass das Menschenrecht auf inklusive Bildung weltweit verwirklicht wird.

Zwei Jungen halten eine beschiebene Tafel hoch
Ziel der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung: inklusive, gleichberechtigte und qualitativ hochwertige Bildung für alle bis 2030

Qualifizierte Lehrer sind notwendig

Damit das Menschenrecht auf Bildung kein Wunschdenken bleibt, fordert die Globale Bildungskampagne u.a.:

  • Trotz einiger Fortschritte bei der Umsetzung der Millenniumsziele wurde das Ziel nicht erreicht, jedem Kind bis 2015 eine gebührenfreie und gute Grundbildung zu ermöglichen. Das von den UN-Mitgliedsstaaten mit der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung erneuerte Versprechen auf inklusive, gleichberechtigte und qualitativ hochwertige Bildung für alle muss jetzt zügig und beherzt umgesetzt werden.
  • Die Regierungen der armen Länder müssen Bildung zur Priorität machen und gute Regierungsführung garantieren. Dazu gehört eine Politik, die armen Menschen nützt, um sozialen Ausgleich bemüht ist und nachhaltiges Wachstum fördert.
  • Die Geberländer des Nordens und die internationalen Finanzinstitutionen, IWF und Weltbank, müssen die notwendigen Gelder bereitstellen. So fehlen für die Erreichung des nachhaltigen Bildungsziels gegenwärtig 39 Milliarden USD jährlich für Grundbildung.
  • Gute Bildung braucht qualifizierte Lehrkräfte mit Engagement.

Bildung darf nicht warten

Analyse des deutschen Beitrags zur Förderung von Bildung in Krisen und Konflikten
Mädchen liest in einem Buch

Weltweit können rund 75 Millionen Kinder nicht zur Schule gehen, weil sie in Krisen- oder Konfliktgebieten leben. Das hebt die Studie "Bildung darf nicht warten" (PDF/2,2 MB) der Globalen Bildungskampagne (GBK) hervor. Ohne Lernchancen und Ausbildungsmöglichkeiten drohen diese Kinder zu "verlorenen Generationen" heranzuwachsen. Flüchtlingskindern sowie Mädchen und Kindern mit Behinderungen wird der Schulbesuch sogar überdurchschnittlich oft verwehrt. Die GBK ruft deshalb die deutsche Bundesregierung auf, mehr Mittel für die Förderung von Bildung im Bereich humanitäre Hilfe bereitzustellen.

Jeder kann mitmachen

Jährlich organisiert die GBK Aktionswochen, an denen sich Schüler, Lehrer und engagierte Kinder- und Jugendgruppen beteiligen können. Für sie gibt es kostenloses Unterrichtsmaterial. 2017 lautet das Motto der Aktionswochen "Weltklasse! Bildung darf nicht warten" (PDF/4,5 MB).

Viele Organisationen – ein Ziel

Mitglieder der GBK sind neben Entwicklungshilfeorganisationen wie die CBM auch Kinderrechtsorganisationen und Gewerkschaften. Viele Partner der CBM in den Ländern des Südens engagieren sich ebenfalls in der Kampagne. Die GBK wird auch von zahlreichen Prominenten aus Kultur, Politik und Sport unterstützt. Schirmherrin in Deutschland ist die Politikwissenschaftlerin und ehemalige Präsidentin der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Prof. Dr. Gesine Schwan.

Weitere Informationen über die Globale Bildungskampagne und ihre Aktionswochen erhalten Sie unter www.bildungskampagne.org

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