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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Heiko Philippin bewirkt viele kleine Wunder

Der schwäbische Augenarzt operiert schon seit zehn Jahren in Afrika

Dr. Heiko Philippin arbeitet seit zehn Jahren als Augenarzt für die CBM in Afrika. Tagtäglich rettet er seinen Patienten das Augenlicht – so auch der elfjährigen Asia aus Tansania. Das Mädchen war durch Grauen Star auf einem Auge fast blind.

Asia wartet auf Hilfe

Jeden Morgen, kurz nach acht, biegt Dr. Heiko Philippin mit dem Fahrrad in den Hof der CBM-geförderten Kilimandscharo-Klinik in Moshi/Tansania ein. "So bekomme ich gleich ein bisschen Bewegung und werde wach", lacht der 46-Jährige. Nach einer Besprechung mit dem Team beginnt für ihn der Arbeitstag. Auf der Agenda: Untersuchungen, OPs und Visite auf Station. Die Patienten warten sehnsüchtig auf den Arzt, unter ihnen Asia. Das Mädchen ist auf dem rechten Auge fast blind, was auch seinem Lehrer auffiel. Deshalb bat er einen Gemeindehelfer um Rat. Der erkannte den Grauen Star und schickte Asia zur Klinik.

Ein Mann nimmt einem Mädchen den Augenverband ab.
Die Vorfreude ist groß: Dr. Heiko Philippin nimmt seiner Patientin Asia nach der Operation den Augenveband ab.

Eine Operation bringt Heilung

Ein Blick in die Spaltlampe bestätigt die Vermutung. Dr. Philippin: "Wir können den Grauen Star mit einer Operation leicht heilen. Ich denke, dass Asia anschließend gut sehen kann." Asias Operation verläuft komplikationslos. Bereits am nächsten Morgen nimmt Dr. Philippin ihr den Verband ab. Immer ein spannender Moment für den Arzt: War die OP erfolgreich? Da lacht die Elfjährige schon fröhlich – sie kann sehen! Für Dr. Philippin ist jeder Eingriff wie ein kleines Wunder: "Es ist schön, dass ich mit meiner Arbeit hier so viel bewirken kann!"

Zwei Kinder im OP-Hemd, eines mit Pflaster über dem Auge
Helfen Sie Kindern wie Asia (l.) mit einer Grauen-Star-OP!



Schenken Sie Kindern das Augenlicht!

Die Operation unter Vollnarkose kostet 125 Euro.
Erwachsene werden schon für 30 Euro vom Grauen Star befreit.


Das Wissen weitergeben

Neben seiner Tätigkeit als Augenarzt hat Dr. Philippin noch weitere Aufgaben. Dazu gehört vor allem die Ausbildung von Ärzten aus Afrika. Sie begleiten ihn bei den Untersuchungen und er schaut ihnen bei Operationen über die Schulter. Dr. Philippin leitet an, gibt Ratschläge: "Mein Wissen weiterzugeben, finde ich enorm wichtig, denn langfristig sollen Operationen und weitere Aufgaben von meinen lokalen Kollegen übernommen werden." Bleibt dann noch Zeit, arbeitet der 46-Jährige an seiner Forschungsarbeit zum Grünen Star. Arzt sein in Afrika – mehr als ein Vollzeitjob! Doch heute geht Dr. Philippin früher heim: "Ich freue mich, denn heute ist unser Familienabend!"

Ein Mann, eine Frau und drei Kinder

Am Freitag ist Familienabend

Jeden Freitagabend verbringt die Familie Philippin gemeinsam – manchmal mit Freunden, oft aber auch nur im engen Familienkreis. Zusammen mit seiner Frau Marenka und den drei Kindern wird gekocht, gegessen, gespielt oder einfach mal ein Film angesehen. Heute läuft "Feuerwehrmann Sam", zur großen Freude von Sohn Samuel. "Meine Familie ist eine große Unterstützung für mich", betont Dr. Philippin und gähnt. Es war ein langer Tag.

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