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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Schöne und traurige Momente

Dr. Godfrey Furahini ist Kinderaugenspezialist in Tansania

Männer in OP-Kleidung
Dr. Godfrey Furahini (l.) in seinem Element: Kindern mit Augenproblemen helfen – wie dem kleinen Yusufu.

Dr. Godfrey Furahini ist Augenarzt am "Kilimanjaro Christian Medical Centre" in Moshi/Tansania. Der Tansanier arbeitet hart, um möglichst vielen Kindern helfen zu können, die eine Augenoperation benötigen. Wie z.B. der kleine Vincent Samuel. Er brauchte dringend eine Operation am Grünen Star, denn die Krankheit kann sonst zur Erblindung führen. Für Kinder wie Vincent Samuel ist Dr. Furahini auf Achse: Sein Arbeitstag beginnt um 7.30 Uhr und endet oft nicht vor 20 oder 21 Uhr.

Ärzteteam beim Operieren
Dr. Godfrey Furahini (l.) liebt das Operieren. Sein Wissen gibt er an CBM-Stipendiaten wie Okwen Muyen (r.) weiter.

Als Augenarzt im Einsatz für seine Landsleute!

Dr. Furahini, was war ein besonderer Moment für Sie als Arzt? Eines Tages kamen die Eltern eines meiner kleinen Patienten den weiten Weg in die Klinik – nicht für eine Nachuntersuchung, sondern nur, um mir zu danken, weil ihr Kind endlich sehen und zur Schule gehen konnte!

Gibt es traurige Momente in Ihrem Arbeitsalltag? Ja, wenn ich kranken Kindern nicht helfen kann, weil sie zu spät zu mir gebracht wurden.

Was haben Sie sich beruflich vorgenommen? Ich bilde mich fort und gebe meine Erfahrungen an meine Kollegen weiter. Nur wenn wir Krankheiten verstehen, können wir sie bekämpfen – und so die augenärztliche Versorgung in Tansania verbessern.

Porträt eines Arztes in OP-Kleidung

Dr. Godfrey Furahini

Ausbildung anderer Augenärzte

Doch nicht nur für seine Patienten nimmt er sich Zeit, sondern auch für die neue Generation, die wie er Augenarzt werden möchten. Furahini liebt das Operieren, bei dem er Okwen Muyen (im Foto rechts) anleitet. An Stipendiaten, die wie sie vom Hilfswerk der Deutschen Lions und er CBM gefördert werden, gibt Furahini sein Wissen weiter – immer ein großes Ziel vor Augen: Die Augenarbeit in Tansania verbessern, um mehr Menschen zu helfen.

Energie tanken mit den Kindern

Auch seine Freizeit widmet der Arzt Kindern – und zwar seinen eigenen. "In jeder freien Minute spiele ich mit ihnen", erzählt der Vater von drei Kindern im Alter von sieben Monaten bis neuen Jahren. Zu Hause tankt er Energie für den Klinikalltag und alles, was darüber hinausgeht: sein Engagement als Vizepräsident der tansanischen Gesellschaft der Augenärzte zum Beispiel.

Glück: wenn ein Kind wieder sieht

Antrieb gibt ihm auch sein tiefer christlicher Glaube. "Ich glaube, alles, was ich tue, ist Gottes Arbeit", sagt Furahini. Patienten wie Vincent Samuel zeigen ihm, warum es gut ist, dass er damals Augenarzt wurde: "Wenn ein Kind wieder sehen kann, macht mich das einfach glücklich."

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