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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Geschichte der CBM

Von den Anfängen bis heute

Porträt einer Frau mit Kopftuch
Nach einer Operation am Grauen Star kann Joyce Kaaya im Oktober 2010 wieder sehen. Von 1966 bis 2010 wurden in CBM-geförderten Projekten 10 Millionen Graue-Star-Operationen durchgeführt.

Die CBM setzt sich seit mehr als 100 Jahren für Menschen mit Behinderungen ein. Die internationale Entwicklungsorganisation hat ihren Ursprung im Engagement von Ernst Jakob Christoffel in der Türkei und dem Iran.

1908
Nach seiner Ordination am 27. November reist Pastor Ernst J. Christoffel in die türkische Stadt Malatia, um dort ein Heim für blinde, anders behinderte und Waisenkinder zu gründen.

1925
eröffnet er in Täbris/Iran ein weiteres Heim für blinde und anders behinderte Menschen.

1949
legt Ernst Jakob Christoffel in Nümbrecht den Grundstein zu einem Heim für mehrfachversehrte Kriegsblinde, das heute ein Seniorenheim ist: Ernst-Christoffel-Haus

1955
stirbt Christoffel im Alter von 78 Jahren im iranischen Isfahan und wird dort beerdigt.

1956
ändert die "Christliche Blindenmission im Orient" ihren Namen und heißt zu Ehren ihres Gründers "Christoffel-Blindenmission".

1961
Siegfried und Magdalena Wiesinger übernehmen die Leitung. Sie machen die CBM zu einer internationalen Organisation. Nach dem Bau der Berliner Mauer besteht der ostdeutsche CBM-Freundeskreis fort. Der DDR-Zweig der CBM entsteht, der von 1969 bis 1988 von Helmut Dietrich geleitet wird.

1966
wird die weltweit erste Star-Operation der CBM in einer Klinik in Kabul/Afghanistan durchgeführt.

1968
wird Bensheim der Sitz der CBM.

1975
entsteht ein eigenständiger Verein in den USA, weitere Mitgliedsvereine folgen.

1986
erfolgt die millionste Operation am Grauen Star durch CBM-geförderte Projekte.

1989
erkennt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die CBM offiziell als Fachorganisation an; das CBM-Fachberaterkonzept ist verwirklicht: ein Netz augenmedizinischer Fachberater umspannt die Welt

1999
rufen CBM und andere Organisationen "VISION 2020: Das Recht auf Augenlicht", eine weltweite Kampagne zur Verhütung vermeidbarer Blindheit bis zum Jahr 2020, aus.

2002
erhält die CBM Beraterstatus bei den Vereinten Nationen (UN).

2003
wurde die fünfmillionste von CBM geförderte Operation am Grauen Star durchgeführt.

2007
startet die Jubiläumskampagne "100 Jahre CBM".
Eva Luise Köhler übernimmt die Schirmherrschaft für das 100-jährige Jubiläum der CBM.

2008
feiert die CBM am 27. November ihren 100. Gründungstag.

2010
wurde die 10-millionste Graue-Star-Operation von einem CBM-Partner durchgeführt.

2013
zieht die CBM-Geschäftsstelle Potsdam nach Berlin, um die Nähe zu politischen Entscheidungsträgern sicherzustellen.

2015
wird die CBM vom Deutschen Caritasverband und der Diakonie Deutschland für transparente Berichterstattung ausgezeichnet. Der Transparenzpreis würdigt "hervorragende Beispiele für die transparente Darstellung der eigenen Organisation und Geschäftstätigkeit".

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