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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Jahresbericht 2016

Die CBM half 17,8 Millionen Menschen in Entwicklungsländern

Die internationale CBM-Föderation aus elf Mitgliedsvereinen und dem Verein CBM International leistete 2016 umfassende Hilfe für mehr als 17,8 Millionen Menschen. Davon erhielten über 9,5 Millionen medizinische Hilfe, Bildung und Rehabilitation in den Kernbereichen der CBM: Augen- und Ohrenarbeit sowie Orthopädie. Im Video berichtet Geschäftsführer Dr. Rainer Brockhaus, wie die CBM das Leben von Menschen mit Behinderungen verbessert hat.

Hilfe für die Ärmsten der Armen

Die CBM konzentriert ihre Arbeit auf besonders arme Länder und Projekte. Damit wird ihre Hilfe dort effizienter und ermöglicht langfristige Entwicklung. Um Inklusion zu verwirklichen, werden die Ärmsten der Armen umfassend gefördert: Menschen, die behindert sind oder Gefahr laufen eine Behinderung zu bekommen. Dabei bringt die CBM-Föderation ihre Sachkenntnis ein, für die sie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und den Vereinten Nationen als Fachorganisation anerkannt ist.

Welche Schicksale verbergen sich hinter den 17,8 Millionen Menschen, die 2016 Hilfe bekamen? Lernen Sie Badri aus Nepal, Frank aus Sambia und Shakira aus Uganda kennen, deren Leben sich durch die CBM-Förderung zum Guten gewendet hat!

Zwei Jungen im Klassenzimmer
Badri (l.) ist glücklich: Jetzt kann er lesen, was in den Schulbüchern steht.

Hilfe für blinde und sehbehinderte Menschen

16.332.267 blinde und sehbehinderte Menschen erhielten 2016 in CBM-geförderten Projekten Hilfe – mit gemeindenaher Rehabiliation, Bildung, medizinischer Versorgung. Badri z.B. kann nach einer OP am Grauen Star wieder lesen!

Lächelnd sitzt Badri im Klassenzimmer: Zum ersten Mal kann er sehen, was an der Tafel steht. Ein tolles Gefühl! Denn bis vor kurzem war der Zehnjährige fast blind durch Grauen Star. Alles verschwand hinter einem Schleier – auch die Schrift an der Schultafel. Wie sollte er so etwas lernen? Im CBM-geförderten "Biratnagar Eye Hospital" bekam er kostenlos Hilfe: Badris Augen-OP – ein voller Erfolg!

Ein Mann passt einem Jungen ein Hörgerät an
Patson Sakala (r.) passt Frank Hörgeräte an – und löst Begeisterung aus.

Hilfe für hörbehinderte Menschen

569.868 hörbehinderte Patienten wurden 2016 durch gemeindenahe Rehabilitation, Bildung und medizinische Versorgung gefördert. Deshalb kann Frank jetzt hören:

Die Welt um Frank herum war still. Von klein auf litt der Junge aus Sambia an Mittelohrentzündungen. Weil sie nicht behandelt wurden, bildeten sich Löcher in seinen Trommelfellen: Frank hörte deshalb kaum etwas. Zur Schule konnte er so nicht gehen – bis er in der CBM-geförderten Klinik "Beit Cure" kostenlos operiert wurde. Vorsichtig befestigt Hörgerätetechniker Patson Sakala danach Hörgeräte an Franks Ohren. "Hallo Frank", sagt er. Lachend springt Frank vom Stuhl: "Ich verstehe jetzt alle!"

Zwei Kinder im Rollstuhl
Shakira (r.) strahlt: Bald wird sie schmerzfrei laufen können!

Hilfe für körperlich behinderte Menschen

524.512 körperlich behinderte Menschen bekamen 2016 in CBM-geförderten Projekten Hilfe – in gemeindnaher Rehabilitation, Bildung und durch medizinische Behandlungen. Auch Shakira aus Uganda, endlich schmerzfrei gehen kann:

Als sie drei Jahre alt war, fiel Shakira vom Stuhl und brach sich das Bein. Die Knochen wuchsen nicht richtig zusammen. Mit neun Jahren konnte sie kaum gehen. Jeder Schritt tat unsagbar weh. Ihre Eltern waren verzweifelt: Sie konnten sich keinen Arzt leisten. In der CBM-geförderten CoRSU-Klinik halfen die Ärzte Shakira kostenlos mit einer OP und Physiotherapie. Sie haben mit Shakira schier Unmögliches erreicht!

Mehr Fachärzte ausgebildet

Zu den Erfolgen der CBM zählt auch, dass erneut mehr Fachärzte (+5 Prozent), Assistenten und Pflegekräfte (+61 Prozent) sowie Therapeuten (+45 Prozent) ausgebildet wurden. Das stärkt lokale Gesundheitssysteme in Projektländern und macht sie selbstständiger. Die CBM erzielt damit eine noch größere Wirkung als allein mit der Förderung von Behandlungen und Operationen, weil langfristig mehr Patienten versorgt werden können.

Vernachlässigte Krankheiten bekämpft

Teil der Konzentration auf die ärmsten Regionen der Welt ist auch der Kampf gegen die vernachlässigten Tropenkrankheiten (engl.: neglected tropical diseases, NTDs). Die starken Schwankungen im Vergleich zum Vorjahr gehören zum normalen Bild beim Kampf gegen die NTDs, denn die Verteilung von Medikamenten erfolgt aufgrund regelmäßiger Situationsanalysen und der Prävalenz einer Erkrankung. Der Erfolg des nationalen Programms zur Beseitigung von Flussblindheit in der Demokratischen Republik Kongo z.B. bedeutet, dass dort in den CBM-unterstützten Regionen inzwischen kaum noch neue Fälle der Erkrankung beobachtet werden.

Mehr dazu erfahren Sie im Jahresbericht, den Sie hier herunterladen können:

Jahresbericht 2016 (PDF/3,4 MB)

Jahresbericht 2016 barrierefrei (PDF/250 KB)

Gute Basis für die Satzungsarbeit: CBM-Jahresabschluss 

Die finanzielle Lage der CBM Deutschland ist geordnet und solide. Die Erträge sind 2016 um rund neun Millionen auf 76,9 Millionen gestiegen. Das lag vor allem an den Spendenerträgen, die um 5,6 Millionen stiegen. 

Mehr dazu erfahren Sie im Jahresabschluss, den Sie hier herunterladen können:

Jahresabschluss 2016 (PDF/500 KB)

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