Afrikanisches Mädchen mit Krücken (Unterarmstützen) © CBM

Aufrecht gehen in Uganda

Verbissen humpelt Regina den Weg entlang. Die Siebenjährige will zur Schule. Doch die Schmerzen in ihren verkrümmten Beinen sind unerträglich. Regina schließt die Augen. Es geht nicht. Doch zehn Monate, zwei OPs und viele Reha-Übungen später rennt sie leichtfüßig und lachend den gleichen Weg entlang zur Schule – in ihr neues Leben!

Ihre Spende stoppt Schmerzen – und verändert Leben!

Plötzlich standen die Retter vor der Tür! Reginas Schicksal scheint unausweichlich – bis eine Gemeindehelferin der Christoffel-Blindenmission (CBM) in ihr Dorf kommt und das Mädchen findet. Sie bringt die Siebenjährige in eine CBM-geförderte Klinik, wo ihre O-Beine kostenlos behandelt werden. Ein knappes Jahr später kann Regina laufen und alles ist anders: "Meine Beine tun nicht mehr weh", ruft sie und fügt lachend hinzu: "Und ich habe jetzt sogar Freundinnen und Freunde!"

Uganda: Seit fünfzig Jahren mit lokalen Partnern engagiert

  • 1971 Seit 1971 arbeitet die CBM mit Partnern in Uganda zusammen.

  • 3 Derzeit unterstützt die CBM drei Projekte mit Schwerpunkt Orthopädie.

  • 20 tsd 2019 wurden in der CoRSU-Klinik über 20.000 Patienten untersucht.

Ein Ort der Hoffnung

Eines der drei orthopädische Projekte, das die CBM in Uganda fördert, ist die CoRSU-Klinik, in der auch Regina operiert wurde.

Allein 2019 wurden über 20.000 Patienten untersucht und 5.136 Operationen durchgeführt, darunter 197 Klumpfuß-OPs und 193 Operationen an Lippen-Kiefer-Gaumenspalten. 1.149 Prothesen und Orthesen sowei 838 Gehhilfen wurden angepasst.

In Uganda leben 5 Millionen Menschen mit Behinderung – meist in extremer Armut. Wie gut, dass es dort Orte der Hoffnung gibt – wie die CoRSU-Klinik!

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