Männer stehen in einem Raum mit Medizingeräten © CBM/Joe Banda

Die CBM hilft eigene Visionen zu verwirklichen

Unsere Spenderinnen und Spender haben große Ideen und Visionen. Oft kennen wir Sie nicht persönlich. Aus einigen Gesprächen mit unseren Förderinnen und Förderern wissen wir aber, dass sie neben finanzieller Unterstützung auch eigene professionelle Expertise in unsere Arbeit einbringen können. Daraus sind schon großartige Projekte enstanden!

Bei der hier dargestellten Geschichte handelt es sich um ein Beispiel dafür, wie ein mögliches Projekt umgesetzt werden kann. Die Namen und auch die Projekte sind fiktiv und beruhen auf den Erfahrungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Umgang mit Förderinnen und Förderer.

Reisen schafft Emphatie

Der Spender Karl Dudenhofer* (*Herr Dudenhofer ist eine fiktive Person, die die Eigenschaften mehrerer CBM-Förderer in sich vereinigt) war ein Leben lang Unternehmer und hat als Bauunternehmer ein großes Vermögen aufgebaut. Durch seine Reisen in ferne Länder hat er vieles sehen dürfen. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm aber Indien. Das Land, in dem die wirtschaftliche Leistung rasant wächst, aber gleichzeitig die Schere zwischen arm und reich immer größer wird. Gerade kleine Orte oder auch sogenannte Slums profitieren nicht vom Wirtschaftswachstum und sind auf sich allein gestellt. 

Menschen in größter Armut haben kaum Perspektiven für die Zukunft

Herr Dudenhofer hatte den Entschluss zu helfen und brauchte einen Partner, der ihn bei seinem Großvorhaben unterstützen und betreuen konnte. Durch Bekannte ist er auf die CBM aufmerksam geworden. Nach mehreren Besuchen auf der CBM-Website nutzte Karl Dudenhofer das Kontaktformular und wurde kurz darauf von Philanthropieberater Alexander Mink kontaktiert. Wir als CBM sind seit 1994 in Indien und können aufgrund unserer langen Zusammenarbeit mit Partnern im Land auf bestehende Strukturen aufbauen, um Herrn Dudenhofers Vision umzusetzen. 

Persönliche Betreuung und Kennenlernen

UGA-2017-Uganda-136611 © CBM/Hayduk

Alexander Mink lud Karl Dudenhofer zur CBM ein, um einander persönlich kennenzulernen. Herr Dudenhofer erläuterte Herrn Mink seine Idee: eine inklusive Schule in den ärmsten Vierteln von Indien, um Kindern mit und ohne Behinderungeneine Perspektive bieten zu können.

Das Herzenswunsch von Karl Dudenhofer

Dank der Beratung der CBM konnte zügig ein Projektkonzept entwickelt und ein passender Partner vor Ort sowie ein geeignetes Grundstück gefunden werden. Durch die behinderungsinklusive Expertise der CBM wurde zudem sichergestellt, dass das Gebäude und das Unterrichtskonzept von Anfang an behindertengerecht und inklusiv gestaltet wurde. Mit einer Informationskampagne wurden einheimische Bewohnerinnen und Bewohner über das neue Angebot aufgekärt und ermutigt, ihre Kinder für die Schule anzumelden, statt sie zur Kinderarbeit zu zwingen.

 

Visionen teilen und gemeinsam viel erreichen

Eine große Gruppe von Kindern und Erwachsenen stehen vor einem Gebäude © CBM/Diemer

Insgesamt spendete Herr Dudenhofer 350.000 Euro. Die CBM und insbesondere Alexander Mink übernahmen die Beratung und die gemeinsame Projektentwicklung, die Projektumsetzung vor Ort. Außerdem die Informationskampagne, um bedürftige Personen vor Ort über das Projekt zu informieren. 

Zwölf Monate dauerte die Umsetzung

Der Spender wurde vom ersten Spatenstich bis zur Einweihung mit regelmäßigen Fotodokumentationen auf dem Laufenden gehalten. Außerdem besuchte er zusammen mit seinem CBM-Berater die Schule vor Ort und durfte bei der Einweihungszeremonie feierlich das Band durchschneiden.