Ein Mann räumt nach dem Erdbeben in Indonesien Trümmer eines Hauses weg. © AFP/JewelSamad

Nach Erdbeben und Tsunami – helfen Sie den Menschen in Indonesien

Durch das Erdbeben und den folgenden Tsunami sind in Indonesien bislang über 1.700 Menschen ums Leben gekommen. Viele haben alles verloren und stehen vor dem Nichts. Helfen Sie den Menschen in Indonesien und spenden Sie jetzt!

Die CBM leitet Nothilfe auf Sulawesi ein

Ich rannte einfach davon an einen Zufluchtsort. Dort holten mich meine Verwandten ab und nahmen mich mit in ihr Zuhause, acht Stunden von Palu entfernt. Zurück kann ich nicht, der Verkehr ist zusammengebrochen.

Die 41-jährige Samsinar hat eine körperliche Behinderung, ihr Haus wurde komplett zerstört.

Mit einer Stärke von 7,4 auf der Richterskala erschütterte das Erdbeben die indonesische Insel Sulawesi – und löste einen Tsunami mit bis zu sechs Meter hohen Wellen aus. Mehr als 1.700 Menschen sind bis jetzt gestorben, über 2.600 schwer verletzt, mehr als 62.000 mussten ihre Häuser verlassen und ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Die Lage ist nach wie vor unübersichtlich, Straßen sind verwüstet oder durch Erdrutsche blockiert, an vielen Stellen gibt es keine Stromversorgung mehr, Telefonleitungen sind zusammengbrochen.

Viele Menschen sind von ihren Familien getrennt worden oder mussten Angehörige in den am härtesten betroffenen Gebieten um die Stadt Palu und die Region Donggala zurücklassen. Sie wissen nicht, wie es ihnen geht, ob sie überhaupt noch leben.

Behinderte Menschen haben es besonders schwer

Dabei sind Menschen mit Behinderungen bei solch schweren Katastrophen besonders hart getroffen: Häufig sind sie von Hilfsangeboten ausgeschlossen, weil sie Durchsagen nicht hören, Hinweisschilder nicht lesen oder das rettende Ufer nicht erreichen können.

Die Christoffel-Blindenmission (CBM) leistet Sofortmaßnahmen wie medizinische Soforthilfe und stellt den Opfern Matratzen, Decken und Planen bereit, damit sie nicht unter freiem Himmel schlafen müssen. Außerdem setzt sich die CBM dafür ein, dass Nothilfe inklusiv gestaltet wird – damit niemand zurückgelassen wird.