Ein Mann mit Taststock sitzt vor einer Lehmhütte © CBM/Kevin Gitonga

Viermal so viel Hilfe kommt bei den Menschen in Not an

Es ist unfassbar: Benjamin, 38 Jahre, und Emmanuel, neun Jahre, sind blind – obwohl Heilung für sie möglich wäre. Doch nicht dort, wo sie leben: in Kenia, auf dem Land, in Armut. Ohne medizinische Versorgung.

Blind und alleingelassen!

7,5 Millionen Menschen haben in Kenia Sehprobleme. Doch nur für ein Fünftel von ihnen gibt es Hilfe. Alle anderen bleiben in ihrer Not allein. Viele von ihnen werden blind.

Ein junger Mann sitzt auf einem Stuhl in einer Hütte, er hält einen Taststock in der Hand. Hinter ihm steht eine ältere Frau. © CBM/Kevin Gitonga
Benjamin (38) ist der alleinige Ernährer seiner Familie – und blind. Doch seine Blindheit ist heilbar!

Benjamin ist der alleinige Ernährer seiner Familie!

Wie muss sich jemand fühlen, der langsam durch Grauen Star erblindet und absolut nichts dagegen tun kann? So geht es zum Beispiel Benjamin Oyangi. Er ist noch jung, 38 Jahre alt, und der alleinige Ernährer seiner alten Mutter und seiner beiden Nichten.

Blind durch Grauen Star

Aber Benjamin ist blind durch Grauen Star. Er verzweifelt daran, denn die Folge ist schrecklich: Er kann nicht mehr arbeiten – und seine Familie hungert. Dabei ist Benjamins Blindheit heilbar! Er braucht lediglich eine Operation.

Aber für arme Menschen in Kenia ist Grauer Star oft ein vernichtendes Urteil zu lebenslanger Blindheit! Für Benjamin gibt es derzeit keine Hilfe. Die Gesundheitsstationen in Kenia können augenkranke Menschen nicht behandeln und weisen sie ab. Das darf nicht sein!

Medikamente, Fachkräfte, Geräte: viermal so viel!

Um Menschen wie Benjamin und dem neunjährigen Emmanuel (Bild unten) zu helfen, plant die CBM die Ausstattung der Gesundheitsstationen in Kenia mit Medikamenten, Fachkräften und Geräten. Das Besondere: Vor Ort kommt viermal so viel an! Denn wir haben jetzt die Chance, aus 1 Euro 4 zu machen.

Afrikanischer Junge im Eingang einer Lehmhütte, im Inneren der Hütte ist es dunkel. © CBM/Kevin Gitonga
Emmanuel (9) hat ebenfalls Grauen Star, kämpft sich durch die Schule. "Er ist klug, aber er kann die Tafel nicht sehen. Was würde er alles schaffen, wenn er sehen könnte?", fragt seine Mutter.

So funktioniert "Aus 1 wird 4"!

In unserem Großprojekt in Zusammenarbeit mit dem kenianischen Staat haben wir einen Plan entwickelt, damit Menschen in Kenia nicht unnötig blind werden.

In den Regionen Vihiga und Bomet wollen wir die Augengesundheits-Versorgung verbessern.

Das Großartige: Unser Plan hat das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) so überzeugt, dass es uns unterstützt. Das BMZ trägt drei Viertel der Kosten von rund 2,3 Millionen Euro, wir als CBM müssen den Rest aufbringen, ein Viertel davon: 564.805 Euro.

Jeder Euro, der in Kenia Blindheit bekämpft, wirkt jetzt vierfach!

Jetzt spenden

Beispiele, wie die Hilfe viermal wirkt:

Jeder Euro, der in das Projekt fließt, wird durch die Kooperation mit dem BMZ diesmal vervierfacht – z.B. so:

  • Äskulap-Stab

    44 Euro –> 4 x 4 = 176 Euro: Viermal ein Monats-Set mit wichtigen Augenmedikamenten für eine Gesundheitsstation.

  • Auge

    87 Euro –> 4 x 87 = 348 Euro: Viermal zehn Augen-Untersuchungslampen für Gesundheitsstationen – also 40 Stück.

  • Eine Figur schreibt etwas auf.

    718 Euro –> 4 x 718 = 2.872 Euro: Ermöglicht die Ausbildung einer Augenfachkraft, die eigentlich das Vierfache kostet.

Mit jeder Spende an die CBM helfen Sie, das Leben von Menschen mit Behinderung in den ärmsten Gebieten der Erde zu verbessern. Ihre Spende setzen wir für den von Ihnen angegebenen Zweck ein oder in ähnlichen, durch das BMZ geförderten Projekten.