Digitalen Nachlass regeln

CBM und Caritasverband bieten kostenlosen Vortrag einer Erbrechtsexpertin

Bensheim, 5. November 2019. Der digitale Nachlass im Internet steht im Vordergrund einer kostenlosen Veranstaltung am Dienstag, 12. November, 19 Uhr in Bensheim. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) lädt gemeinsam mit dem Caritasverband in das Mehrgenerationenhaus Bensheim/Caritas Zentrum Franziskushaus, Klostergasse 5 a, ein. In einer kurzen Einführung stellt die CBM auch ihre Projektarbeit für Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern vor.

Die meisten Menschen versenden E-Mails oder Kurznachrichten, überweisen Geld online, kaufen und verkaufen per Mausklick. Fast jeder nutzt das Internet und hinterlässt seine digitalen Spuren. Aber was passiert damit im Falle einer langanhaltenden Krankheit oder dem Tod? Wer kann auf die Konten zugreifen und sie stellvertretend verwalten? Diese und andere rechtliche Sachverhalte klärt Roswitha von Hagke, Juristin bei der CBM. Sie informiert darüber, wie Internetnutzer ihren digitalen Nachlass schon zu Lebzeiten regeln sollten.

Im Anschluss an den Vortrag beantwortet von Hagke Fragen aus dem Publikum. Weiterführende Informationsbroschüren der CBM zu den Themen Nachlass und Vorsorge sowie über die Projektarbeit in Entwicklungsländern runden das Angebot der Veranstaltungen ab.

Auch die diesjährige Jahreskampagne des Deutschen Caritas Verbandes hat die Digitalisierung zum Thema. „Sozial braucht digital“ heißt es dort. Die Kampagne ruft dazu auf, den digitalen Wandel mitzugestalten. Gleichzeitig fordert sie die Politik auf, den Fokus neben der Wirtschaft und Industrie auch auf den sozialen Bereich zu setzen.

Mehr als 110 Jahre Entwicklungshilfe

Die Christoffel-Blindenmission (CBM) zählt zu den größten und ältesten Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland. Sie fördert seit mehr als 110 Jahren Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern. Die Aufgabe der CBM ist es, das Leben von Menschen mit Behinderungen zu verbessern, Behinderungen zu vermeiden und gesellschaftliche Barrieren abzubauen. Die CBM unterstützt zurzeit 525 Projekte in 55 Ländern.

Zum kostenlosen Download

  • Eine ältere Frau mit Augenverband und ein älterer Mann, Schriftzug: Gut vorgesorgt!

    Gut vorgesorgt! Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Nachlassregelung

    pdf7.4MB, nicht barrierefrei

    Dieser Ratgeber hilft Ihnen, wichtige und notwendige Entscheidungen für den Ernstfall schon in guten Tagen zu treffen. Denn wer rechtzeitig Vorsorge trifft, muss sich weniger sorgen!

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