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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Gestiegene Spendeneinnahmen, mehr Geld für die Projektarbeit

Christoffel-Blindenmission legt Jahresbericht 2016 vor

Ein Ein Mann mit Verband auf dem linken Auge.
Für die CBM war das Jahr 2016 ein erfolgreiches:  Erneut stiegen die Einnahmen. Das kommt Menschen wie Hiiti Toto aus Tansania zugute. Nach einer Grauen-Star-OP kann er wieder gut sehen!

Bensheim, 4. Juli 2017. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) verzeichnet zum wiederholten Mal auch im Jahr 2016 eine Einnahmensteigerung. Die Gesamterträge betrugen 76,9 Millionen Euro, das bedeutet einen Zuwachs von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr (67,8 Millionen Euro). Besonders erfreulich entwickelten sich die Spendeneinnahmen: Während im vergangenen Jahr die Spenden für gemeinnützige Organisationen deutschlandweit leicht rückgängig waren, konnte die CBM ein Plus von 5,6 Millionen Euro erzielen (von 45,6 Millionen auf 51,2 Millionen Euro). "Die Einnahmen der CBM haben sich damit gegen den allgemeinen Trend entwickelt", erklärt CBM-Geschäftsführer Dr. Rainer Brockhaus. "Dank der Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender konnten wir im vergangenen Jahr auch die Ausgaben für unsere Projektarbeit steigern. So leisten wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag, um das Leben von Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern nachhaltig zu verbessern."

Langfristige Wirkung durch Ausbildung

Neben der konkreten medizinischen Hilfe für einzelne Menschen legt die CBM Wert darauf, die Gesundheitssysteme in den Projektländern dauerhaft zu stärken. Die Aus- und Fortbildung von medizinischem Fachpersonal ist daher ein wichtiger Bestandteil ihrer Programme. Mit Unterstützung der CBM wurden im Jahr 2016 mehr Fachärzte (plus 5 Prozent), Assistenten und Pflegekräfte (plus 61 Prozent) sowie Therapeuten (plus 45 Prozent) als im Vorjahr ausgebildet. Brockhaus betont: "Mit der Qualifizierung von Multiplikatoren erzielen wir indirekt eine noch größere Wirkung als mit Behandlungen und Operationen allein. Denn mit gut ausgebildetem Personal können langfristig noch mehr Patienten versorgt werden." Auch der Kampf gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten spielt weiterhin eine wichtige Rolle. So hat die CBM ihr umfassendes Trachomprogramm in unterschiedlichen Landesteilen in Äthiopien ausgeweitet. Ziel ist es, durch Aufklärung, Verbesserung der Hygiene, Medikamentenverteilungen und Operationen sowohl die Ansteckungsraten deutlich zu senken als auch die Folgen dieser zur Erblindung führenden Augenkrankheit zu minimieren. Diese Arbeit würdigte auch die "Internationale Gesellschaft für vernachlässigte Tropenkrankheiten" bei der Verleihung ihres "Water Awards" Ende 2016.

Ausblick

In den nächsten Jahren will die CBM ihre führende Position als Fachorganisation für inklusive Entwicklungszusammenarbeit ausbauen. Durch weitere Einnahmensteigerungen und die Gewinnung neuer Spenderinnen und Spender sollen noch mehr Mittel in die Projekte vor Ort fließen. In den nächsten Jahren liegt der Schwerpunkt der Förderung vor allem auf zwei Bereichen: der Augenarbeit sowie der gemeindenahen inklusiven Entwicklung. Damit beinhaltet die Projektarbeit der CBM auch in Zukunft die individuelle Hilfe für einzelne genauso wie systematische Verbesserungen des Umfelds und der Infrastruktur. Ziel aller Maßnahmen ist eine umfassende und dauerhafte Lebensveränderung für Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern.

Seit über 100 Jahren Entwicklungshilfe

Die Christoffel-Blindenmission (CBM) zählt zu den größten und ältesten Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland. Sie fördert seit über 100 Jahren Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern. Die Aufgabe der CBM ist es, das Leben von Menschen mit Behinderungen zu verbessern, Behinderungen zu vermeiden und gesellschaftliche Barrieren abzubauen. Die CBM unterstützt zurzeit 628 Projekte in 59 Ländern.

Der vollständige CBM-Jahresbericht 2016 kann unter www.cbm.de/jahresbericht heruntergeladen werden.

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