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CBM (Christoffel-Blindenmission)

Auszeichnung für Augenarbeit der CBM

Portugiesischer Präsident übergibt Champalimaud Award

Ein Junge bekommt von einem Mann ein Pflaster von seinem Auge entfernt.
Die CBM wurde mit dem renommierten Champalimaud Award für ihre weltweite Augenarbeit ausgezeichnet.

Lissabon/Bensheim, 7. September 2017. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) ist mit dem weltweit renommierten António Champalimaud Vision Award ausgezeichnet worden. Mit dem Preis würdigt die gleichnamige Stiftung den jahrzehntelangen Einsatz der CBM für blinde und sehbehinderte Menschen in Entwicklungsländern. Dr. Babar Qureshi, Leiter Inklusive Augengesundheit der CBM: "Wir bedanken uns sehr für diese besondere Auszeichnung. Im Bereich der internationalen Augenarbeit ist dies die größtmögliche Ehrung." Gemeinsam mit Massimo Maggio, Mitglied des Internationalen Leitungsteams der CBM und Direktor von CBM Italien, nahm er in Lissabon den Preis aus den Händen des portugiesischen Präsidenten Marcelo Rebelo de Sousa entgegen.

Vorbeugen, Behandeln und Befähigen

Der Champalimaud Award wird seit 2007 an Organisationen vergeben, die sich im besonderen Maße für die Vermeidung und Bekämpfung von Blindheit und Sehbehinderungen vor allem in Entwicklungsländern einsetzen. Der internationalen Jury gehören neben Ärzten und Wissenschaftlern auch ein Menschenrechtsaktivist sowie der ehemalige EU-Kommissionspräsident Jacques Delors an. In ihrer Preisbegründung hebt die Champalimaud Stiftung besonders den Dreiklang aus Vorbeugen, Behandeln und Befähigen hervor, der die Arbeit der CBM kennzeichnet. Die Auszeichnung ist mit insgesamt einer Million Euro dotiert. Das Preisgeld, das sich die CBM mit der ebenfalls geehrten britischen Organisation Sightsavers teilt, fließt in zukünftige augenmedizinische Projekte in den ärmsten Ländern der Erde.

Weltweit leben 39 Millionen blinde Menschen, die meisten von ihnen in Entwicklungsländern. 80 Prozent der Erblindungen könnten verhindert werden. Menschen mit Behinderungen leiden darüber hinaus oft unter Ausgrenzung und Stigmatisierung. Vor diesem Hintergrund setzt sich die CBM nicht nur dafür ein, Seh- und andere Behinderungen zu vermeiden und zu heilen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit ist der Abbau bestehender Barrieren, um behinderten Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Ziel aller Maßnahmen ist es, das Leben von Menschen mit Behinderungen grundlegend und dauerhaft zu verbessern.

Seit über 100 Jahren Entwicklungshilfe

Die Christoffel-Blindenmission (CBM) zählt zu den größten und ältesten Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland. Sie fördert seit über 100 Jahren Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern. Die Aufgabe der CBM ist es, das Leben von Menschen mit Behinderungen zu verbessern, Behinderungen zu vermeiden und gesellschaftliche Barrieren abzubauen. Die CBM unterstützt zurzeit 628 Projekte in 59 Ländern.

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